Temperaturen steigen ab Donnerstag. Bereits am 22. Mai erreicht der Südwesten bis zu 26 °C. Am Freitag (23. Mai) klettern die Werte entlang von Rhein, Main, Mosel und Saar auf bis zu 30 °C. Am Pfingstsamstag meldet wetter.com regional bis zu 32 °C, am Pfingstsonntag sind am Oberrhein bis zu 34 °C möglich. Der Pfingstmontag bleibt auf ähnlichem Niveau — Focus nennt Höchstwerte von 32 bis 34 °C in den Flusstälern im Westen und Südwesten. An den Küsten und in höheren Lagen bleibt es kühler; Mecklenburg-Vorpommern erreicht voraussichtlich bis zu 28 °C.
Gewitterrisiko bleibt lokal. Der DWD warnt vor kräftigen Schauern und Gewittern mit Starkregen und Hagel, lokal seien Unwetter nicht ausgeschlossen. Betroffen sind vor allem Übergangsgebiete zwischen trockener und feuchter Luft. Die genaue Zugbahn und Intensität der Gewitter lassen sich laut Meteorologen erst kurzfristig bestimmen.
UV-Index und Waldbrandgefahr. In der Südhälfte Deutschlands steigt der UV-Index auf acht. Zudem stuft der DWD die Waldbrandgefahr in trockenen Regionen als erhöht ein, da kaum Niederschläge erwartet werden.
Polen: Sonne und Gewitter im Süden. Die Temperaturen in Polen steigen tagsüber auf über 20 °C, regional auf bis zu 29 °C. Das polnische Wetterinstitut IMGW warnt für die südlichen Wojewodschaften vor heftigen Gewittern mit Windböen bis 80 km/h und Hagel bis vier Zentimeter Durchmesser; lokal sind Tornados nicht ausgeschlossen. Im Norden Polens bleibt die Niederschlagswahrscheinlichkeit gering.
Sommerliches Wetter hält voraussichtlich bis Mittwoch (27. Mai). Danach deuten mehrere Modelle auf eine kühlere, wechselhaftere Phase hin. Die Gräserpollenbelastung nimmt parallel zur Hitze zu.
Dieser Überblick stützt sich auf Vorhersagen, die Stand 22. Mai 2026 gelten; kurzfristige Abweichungen sind bei konvektiven Wetterlagen üblich.
