Finanzen

Stand: 31. Juli 2026 03:37
Schwarze Zahlen, marodes Netz: Wie die Deutsche Bahn ihren Gewinn erzieltAnalyse

Schwarze Zahlen, marodes Netz: Wie die Deutsche Bahn ihren Gewinn erzielt

147 Millionen Euro Gewinn nach Steuern, 59 Prozent Pünktlichkeit im Fernverkehr. Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 erstmals seit 2019 schwarze Zahlen geschrieben — und gleichzeitig nur jeden zweiten Fernzug pünktlich fahren lassen.

31. Juli 2026

Auf Pump ins Rechenzentrum: Wie der KI-Boom den Anleihemarkt unter Druck setztAnalyse

Auf Pump ins Rechenzentrum: Wie der KI-Boom den Anleihemarkt unter Druck setzt

Sechs der weltgrößten Technologiekonzerne haben bis Mitte Juli 2026 Anleihen im Wert von rund 244 Milliarden US-Dollar emittiert – mehr als das Achtfache des Jahresdurchschnitts zwischen 2020 und 2024.

31. Juli 2026

Wer die Rechnung zahlt: Microsoft verdient an KI, Meta verbrennt sieAnalyse

Wer die Rechnung zahlt: Microsoft verdient an KI, Meta verbrennt sie

Während Meta im zweiten Quartal 2026 einen freien Cashflow von 784 Millionen Dollar meldete – ein Rückgang um 91 Prozent gegenüber dem Vorjahr –, verdiente Microsoft im vierten Quartal desselben Geschäftsjahres 19,6 Milliarden Dollar frei verfügbares Geld. Beide Unternehmen investieren massiv in KI-Infrastruktur. Der Unterschied liegt nicht in der Entschlossenheit, sondern im Geschäftsmodell.

30. Juli 2026

Zinsen auf Cash – ein Versprechen, das vor Gericht nicht hältAnalyse

Zinsen auf Cash – ein Versprechen, das vor Gericht nicht hält

Neobroker bewerben Kundenguthaben als Tagesgeld-Ersatz — doch hinter dem Slogan steckt eine Konstruktion, die weder Einlagensicherung noch Risikofreiheit garantiert. Zwei Fälle, ein Muster.

30. Juli 2026

Neobanken, nüchtern betrachtet: Transparenz ist kein DesignproblemKommentar

Neobanken, nüchtern betrachtet: Transparenz ist kein Designproblem

Neobroker | Finanzen Werbung für „Zinsen auf dein Cash" — Trade Republic hat den Slogan nach einem Verfahren der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg aufgegeben. Revolut erschließt zeitgleich Private-Equity-Fonds für Kleinanleger ab einem Euro. Beides klingt nach Demokratisierung.

30. Juli 2026

Wenn die Verwaltung schrumpft: BMWs Stellenabbau trifft die BürosAnalyse

Wenn die Verwaltung schrumpft: BMWs Stellenabbau trifft die Büros

Rund die Hälfte der angekündigten 8.000 Stellenstreichungen soll laut übereinstimmenden Medienberichten auf Deutschland entfallen – ein Land, das 84.000 der weltweit rund 154.000 BMW-Beschäftigten stellt. Diesmal ist nicht die Montagelinie gemeint.

30. Juli 2026

Die BaFin als Algorithmen-Wächter: Zuständigkeit ohne DurchblickAnalyse

Die BaFin als Algorithmen-Wächter: Zuständigkeit ohne Durchblick

Wer entscheidet, ob ein Kredit genehmigt wird, weiß das meist nicht — und das Modell, das entscheidet, erklärt es nicht. Seit dem 29. Juli 2026 ist die BaFin offiziell zuständig dafür, dass das anders wird.

29. Juli 2026

Wissensarbeit kostet BMW mehr als das BandAnalyse

Wissensarbeit kostet BMW mehr als das Band

BMW plant bis Ende 2027 den Abbau von weltweit rund 8.000 Stellen – fast ausschließlich in Büros, Entwicklungsabteilungen und der Verwaltung, nicht in der Produktion. Das Abfindungsprogramm läuft von Oktober 2026 bis Ende 2027; rund 40.000 der mehr als 80.000 deutschen Beschäftigten sollen ein individuelles Angebot erhalten.

29. Juli 2026

Handelserträge tragen den Rekord – das Firmenkundengeschäft stagniertAnalyse

Handelserträge tragen den Rekord – das Firmenkundengeschäft stagniert

Die Deutsche Bank meldet für das zweite Quartal 2026 den höchsten Nachsteuergewinn eines zweiten Quartals in ihrer Geschichte: 1,9 Milliarden Euro, zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Investmentbank steuerte davon einen Vorsteuergewinn von 1,3 Milliarden Euro bei – fast die Hälfte des gesamten Konzernergebnisses. Die UBS verdoppelte ihr Investmentbanking-Vorsteuerergebnis auf 1,16 Milliarden Dollar.

29. Juli 2026

Sheins Rechnung geht nicht aufAnalyse

Sheins Rechnung geht nicht auf

Der Fast-Fashion-Konzern Shein strebt seinen Börsengang in Hongkong an — nachdem New York und London regulatorisch zu heiß wurden. Im ersten Quartal 2026 schrieb das Unternehmen 99 Millionen US-Dollar Verlust, im gleichen Quartal des Vorjahres noch 395 Millionen US-Dollar Gewinn.

29. Juli 2026