Schreiber wurde am 30. Januar 1977 in Lübben geboren und studierte von 2001 bis 2004 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover; später absolvierte er ein Film-Acting-Training in Los Angeles. Den Durchbruch brachte die Teenie-Serie „Türkisch für Anfänger", in der er von 2006 bis 2008 den Stiefbruder Axel Mende spielte. Gemeinsam mit dem Cast erhielt er 2006 den Deutschen Fernsehpreis.

Seine letzte Fernsehrolle spielte er im Frühjahr 2025 in der ARD-Krankenhausserie „In aller Freundschaft": in mehreren Folgen verkörperte er Mirko Hoffmann, den Bruder von Dr. Kai Hoffmann. Die Figur litt im Drehbuch selbst an einem Tumor – eine Parallele zu Schreibers eigenem Schicksal, das zu diesem Zeitpunkt bereits seinen Verlauf nahm.

Neben diesen beiden Produktionen trat er in mehr als 50 Film- und Fernsehproduktionen auf. Dazu zählten mehrere „Tatort"-Folgen, der Kinderfilm „Der junge Häuptling Winnetou" (2022), in dem er Deputy Sheriff Wilson spielte, sowie frühere Rollen in „Berlin am Meer" (2007/2008) und „Autobahnraser" (2004). Er war zudem als Synchronsprecher tätig.

Für 2025 war Schreiber als Dozent für Camera Acting an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung vorgesehen. Ob er diese Tätigkeit noch aufnehmen konnte, ist nicht belegt. Seine Schauspielagentur Hübchen bestätigte den Tod und die Todesursache. Josefine Preuß, seine Kollegin aus „Türkisch für Anfänger", äußerte sich öffentlich mit Anteilnahme.