Trainer Luis Enrique führte den Klub damit zum zweiten Champions-League-Titel in Folge — PSG ist nach Real Madrid erst der zweite Verein, dem diese Titelverteidigung in der Champions-League-Ära gelang.
48.000 sahen im Parc des Princes zu. Weil das Endspiel in Budapest stattfand, organisierte PSG ein Public Viewing im eigenen Stadion. Rund 48.000 Fans verfolgten das Spiel dort live, der Eiffelturm wurde in den Vereinsfarben illuminiert. Die offizielle Siegesfeier am Folgetag fand am Champ de Mars statt — eine Parade über die Champs-Élysées wurde bewusst nicht angesetzt.
Krawalle auf den Champs-Élysées. Rund 20.000 Fans strömten nach Abpfiff auf die Prachtstraße, wo es zu Zusammenstößen zwischen Randalierern und Einsatzkräften kam. Die Polizei setzte Tränengas ein, Randalierer warfen Wurfgeschosse. Sechs Fahrzeuge und zwei Geschäfte wurden beschädigt, eine Bushaltestelle zerstört, eine Bäckerei und ein Restaurant nahe dem Parc des Princes verwüstet.
416 Festnahmen landesweit, 57 verletzte Polizisten. In Paris nahmen die Behörden rund 283 Personen fest, davon 45 in Polizeigewahrsam. Landesweit meldete das Innenministerium 416 Festnahmen und 57 verletzte Einsatzkräfte. Gastronomie entlang der Champs-Élysées hatte vor Spielbeginn schließen müssen, Metrostationen wurden gesperrt, Straßenbahnen gestoppt.
8.000 Polizisten allein in Paris. Die Sicherheitsbehörden hatten das Finale mit einem Rekordaufgebot abgesichert: 8.000 Polizisten und 2.500 Feuerwehrleute im Großraum Paris, 22.000 Einsatzkräfte landesweit. Auslöser war die Bilanz des Vorjahres: Nach dem Finalsieg 2025 gegen Inter Mailand waren zwei Menschen gestorben, fast 200 verletzt und 559 Personen festgenommen worden, bei fast 700 Fahrzeugbränden. Die diesjährigen Zahlen lagen deutlich darunter.
Macron kündigt hartes Durchgreifen an. Präsident Emmanuel Macron und Innenminister François-Noël Buffet verurteilten die Gewalt. Macron erklärte, „solche Szenen müssen ein Ende haben". Bereits nach dem Halbfinal-Einzug Anfang Mai 2026 hatte es in Paris 123 Festnahmen und elf Verletzte gegeben.
Budapest blieb ruhig. In der Austragungsstadt selbst verlief das Finalwochenende ohne größere Zwischenfälle. Die UEFA hatte auf dem Heldenplatz ein kostenloses „Champions Festival" organisiert; die Anstoßzeit war auf 18:00 Uhr MEZ vorverlegt worden, um das Fan-Erlebnis zu verbessern. Die Puskás Aréna fasste über 67.000 Zuschauer.
Dieser Überblick stützt sich auf eine begrenzte Quellenbasis mit Schwerpunkt auf deutschsprachigen und internationalen Nachrichtenagenturen; unabhängige Angaben zu Verletzten auf Fan-Seite fehlen in der verfügbaren Berichterstattung.
- Wikipedia — UEFA Champions League Finale 2026
- Eurosport — PSG verteidigt den Henkelpott
- Sortiraparis — Siegesfeier am Champ de Mars
- PSG.fr — Offizielle Feierlichkeiten
- FOCUS online — Festnahmen und Ausschreitungen
- AS USA — PSG wins, Paris descends into chaos
- DIE ZEIT — Hunderte Festnahmen in Paris
- ZDFheute — Macron warnt nach CL-Finale
- Sky Sport — 8.000 Polizisten sichern Paris
- Spiegel — Krawalle nach PSG-Triumph
- watson.ch — Macron verurteilt Gewalt
- bluewin.ch — Festnahmen nach Halbfinal-Einzug
- budapest.com — Champions Festival
- Olympics.com — Finale in der Puskás Aréna
