Rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Festangestellte und Freie – produzieren dort Hörfunk- und Fernsehbeiträge für das Landesangebot.

Für das Radio liefert das Studio Berichte an NDR 1 Radio MV, das Landesprogramm für Mecklenburg-Vorpommern. Die tägliche Berichterstattung beginnt dort um 5:30 Uhr; die exakten Sendefenster der einzelnen Studio-Beiträge im Programm sind öffentlich nicht im Detail dokumentiert. Für das Fernsehen produziert das Studio Beiträge für das Nordmagazin, das regionale Nachrichtenmagazin des NDR. Über den NDR hinaus erreichen die Inhalte die gesamte ARD.

Die Aufgabenteilung zwischen den Studios folgt einem festen Schema: Schwerin übernimmt Hintergrundrecherche und Social-Media-Arbeit, während Rostock und Neubrandenburg schwerpunktmäßig für Radio beziehungsweise Fernsehen zuständig sind.

Geografisch deckt das Studio die Region rund um das Stettiner Haff und die Müritz ab, dem das Studio auch seinen Namen verdankt. Der genaue Zuschnitt des Einzugsgebiets ist nicht öffentlich definiert; Berichte über den öffentlichen Nahverkehr in der Region deuten auf einen Fokus auf den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und angrenzende Gebiete hin. Das Studio versteht sich nach eigenem Bekunden als journalistisches Leitmedium auf regionaler Ebene – auch weil Tageszeitungen in der Fläche Mecklenburg-Vorpommerns an Präsenz verloren haben.

Die Fernsehproduktion ist mit erheblichem Technikaufwand verbunden: Eine Fernsehkamera schlägt laut Studio mit rund 100.000 Euro zu Buche. Im Juni 2025 öffnete das Studio im Rahmen eines ARD-Nachrichtentags seine Räume für Schulklassen und demonstrierte den Produktionsablauf von der Themenplanung bis zur Ausstrahlung.

Dieser Überblick stützt sich auf eine schmale Quellenbasis.