Fonseca ist der erste Teenager seit 1989, der bei den French Open einen ehemaligen Einzel-Champion aus zwei Sätzen Rückstand bezwang. Djokovics Zukunft auf der Tour gilt als offen.

2 — Zverev rückt in die Favoritenrolle. Alexander Zverev, an Position 2 gesetzt, zog mit einem 6:4, 6:3, 5:7, 6:2 gegen Quentin Halys ins Achtelfinale ein — sein 14. Achtelfinale in Paris in Folge seit 2012. Mit dem Ausfall von Djokovic, Weltranglistenerstem Jannik Sinner und dem verletzten Carlos Alcaraz (Handgelenksverletzung) ist Zverev der ranghöchste verbliebene Spieler im Feld.

3 — Spieler protestieren gegen Preisgeldverteilung. Am Media Day kündigten Spielervertreter an, Pressekonferenzen nach exakt 15 Minuten zu beenden und keine zusätzlichen Interviews zu geben. Die Forderung: eine Erhöhung des Spieleranteils am Gesamtumsatz auf 22 Prozent bis 2030. Das Gesamtpreisgeld 2026 beträgt 61,723 Millionen Euro — eine Steigerung von 9,53 Prozent gegenüber dem Vorjahr —, die Spieler halten das angesichts der Gesamteinnahmen für unzureichend 5.

4 — Wearables erstmals bei einem Grand Slam erlaubt. Roland Garros ist das erste Grand-Slam-Turnier, das Spielern die Nutzung vernetzter Geräte wie Whoop-Bändern während der Matches gestattet. Die Sensoren erfassen Herzfrequenz, Schlafqualität und Erholungsstatus. Wimbledon und die US Open sollen folgen. Gleichzeitig bleibt Roland Garros das einzige Grand-Slam-Turnier mit menschlichen Linienrichtern.

5 — Hitze und Nachhaltigkeit im Spannungsfeld. Berichte über einen Hitzschlag bei einer Ballträgerin warfen Fragen zur Extremwetter-Politik auf. Parallel setzt das Turnier — seit 2014 nach ISO 20121 zertifiziert — auf 60 Prozent vegetarische Verpflegungsoptionen, emissionsarme Mobilität und Abfallreduktion 9.

Dieser Überblick stützt sich auf eine begrenzte Zahl von Quellen, vorwiegend aus dem Umfeld der Turnierorganisation und spezialisierter Tennismedien.