AnalyseHaftbefehl: Zwischen Bühne, Bildschirm und persönlichem Kampf
Erst kommt die Doku, dann der Rummel, dann das Statement: „Ich bin emotional und körperlich nicht in der Verfassung, aufzutreten." Als Aykut Anhan, den seine Hörer seit fünfzehn Jahren nur Haftbefehl nennen, Ende Juni 2026 auf Instagram seine Auftrittspause bekanntgab, war die Reihenfolge kein Zufall. Wenige Wochen zuvor hatte Netflix „Babo – Die Haftbefehl-Story" veröffentlicht, einen Film über Kokainsucht, eine Beinahe-Überdosis, den Suizid des Vaters, die zerrüttete Ehe.
5. Juli 2026