3 Beiträge, in denen Simon Rolfes namentlich vorkommt.
Der sechste Bundesligaplatz, kein Champions-League-Ticket, ein Trainer nach einer Saison entlassen: Bayer Leverkusen steht im Sommer 2026 vor einer Neuausrichtung, die zugleich symptomatisch für ein breiteres Phänomen im europäischen Profifußball ist. Wie Klubs in einem Markt, in dem die besten Kandidaten zunehmend selbst die Wahl haben, zu einer Entscheidung kommen – und welche Risiken sie dabei eingehen – lässt sich am Beispiel Leverkusen und FC Bayern exemplarisch ablesen.
15. Juni 2026
Bayer Leverkusen zahlt knapp neun Millionen Euro Ablöse für einen 16-Jährigen, der im Januar eine Syndesmose-Verletzung erlitt und danach kaum gespielt hat. Dass der Klub trotzdem zugriff – und sich dabei gegen Manchester City, Liverpool, FC Bayern und RB Leipzig durchsetzte – ist kein Impuls, sondern das Ergebnis einer zweistufigen Rechnung: Identifikation weit vor der Reife, Bindung über den Trainerwechsel hinaus.
15. Juni 2026
Eintracht Frankfurt hat seit Januar 2026 zwei Trainer entlassen und mit Adi Hütter einen dritten verpflichtet, der den Verein bereits kennt – weil er ihn 2021 selbst verlassen hat. Die Rückkehr des 56-jährigen Österreichers, die der Verein am 31. Mai 2026 bekanntgab, wirft eine analytische Kernfrage auf: Folgt die Trainerauswahl in der Bundesliga einer nachvollziehbaren sportlichen Strategie – oder reagiert sie auf kurzfristigen Druck, den die Vereine selbst erzeugen?
15. Juni 2026