7 Beiträge, in denen Max Eberl namentlich vorkommt.
Schalke 04 betritt den Sommer 2026 ohne eigenes Transferbudget. Was ausgegeben wird, muss erst verdient werden.
27. Juni 2026
Der Sommer 2026 zeigt das Grunddilemma des deutschen Profifußballs in Reinform: Ein Weltklub mit 860 Millionen Euro Jahresumsatz zögert wegen eines Gehalts. Marcus Rashford, 28 Jahre alt, 426 Spiele für Manchester United, 138 Tore – sein Marktwert liegt laut Transfermarkt bei rund 40 Millionen Euro, seine Ablöse soll auf etwa 30 Millionen Euro gefallen sein.
26. Juni 2026
Sportvorstand Max Eberl hat das Budget für den Sommer 2026 auf bis zu 80 Millionen Euro festgesetzt – und der FC Bayern München verfolgt damit gleichzeitig drei Transferlogiken, die sich an manchen Stellen widersprechen: günstige Backup-Lösungen, teure Talente mit Entwicklungspotenzial und offensive Wunschspieler des Trainers. Der Handlungsdruck auf den defensiven Außenbahnen ist konkret: Raphaël Guerreiros Vertrag läuft zum Saisonende aus, Hiroki Ito gilt clubintern als Verkaufskandidat.
15. Juni 2026
Der sechste Bundesligaplatz, kein Champions-League-Ticket, ein Trainer nach einer Saison entlassen: Bayer Leverkusen steht im Sommer 2026 vor einer Neuausrichtung, die zugleich symptomatisch für ein breiteres Phänomen im europäischen Profifußball ist. Wie Klubs in einem Markt, in dem die besten Kandidaten zunehmend selbst die Wahl haben, zu einer Entscheidung kommen – und welche Risiken sie dabei eingehen – lässt sich am Beispiel Leverkusen und FC Bayern exemplarisch ablesen.
15. Juni 2026
Der FC Bayern München verhandelt mit PSV Eindhoven über eine Ablösesumme von 45 bis 50 Millionen Euro Sockelbetrag plus Boni für den marokkanischen Offensivspieler Ismael Saibari – es wäre der teuerste Zugang des Sommers 2026. Gleichzeitig prüft die Sportdirektion um Max Eberl einen Transfer von Marcus Rashford, den Manchester United für 30 bis 35 Millionen Euro abgeben will, nachdem der FC Barcelona seine Kaufoption über 30,5 Millionen Euro nicht gezogen hat. Beide Personalia fügen sich in ein Muster, das die Münchner Kaderplanung unter Trainer Vincent Kompany seit einem Jahr prägt: gezielte Investitionen an exakt zwei Planstellen – Linksaußen beziehungsweise hängende Spitze und Linksverteidiger –, finanziert durch den Verkauf von Spielern, die nicht mehr zur taktischen Idee passen.
15. Juni 2026
Ismael Saibari stand nicht auf den internen Scouting-Listen des FC Bayern ganz oben. Trainer Vincent Kompany drängte trotzdem auf die Verpflichtung – und sprach bereits im Januar 2026 persönlich mit dem Spieler.
13. Juni 2026
Der Sportvorstand des FC Bayern München, Max Eberl, hat dem Verein ein Double beschert, doch Ehrenpräsident Uli Hoeneß zweifelt öffentlich an seiner Verlängerung. Die Episode wirft ein Schlaglicht auf eine Grundspannung im professionellen Sport: Sportmanager wie Eberl operieren als strategische Architekten hinter den Kulissen, während Spitzensportler wie Lionel Messi oder Novak Djokovic als sichtbare Markenträger fungieren — beide Rollen erzeugen Wert für ihre Organisationen, aber nach fundamental verschiedenen Mechanismen.
1. Juni 2026