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Boris Pistorius

8 Beiträge, in denen Boris Pistorius namentlich vorkommt.

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  1. Person

    Wollen und Wirken: Boris Pistorius

    Boris Pistorius führt das Bundesverteidigungsministerium seit Februar 2023 — länger als jeder seiner drei unmittelbaren Vorgänger. Die folgende Bilanz erfasst den Zeitraum Juni bis Juli 2026: vier Wochen, in denen sein Haus eine neue Behördeneinheit errichtete, den größten deutschen Rüstungsexport der Nachkriegsgeschichte begleitete und Deutschlands ersten Kauf von Langstreckenmarschflugkörpern vollzog.

    30. Juli 2026

  2. Agenda

    Pistorius' Agenda: eine verbindliche ministerielle Weisung erlassen, die für alle Rüstungsbeschaffungen ab einem Schwellenwert von 25 Millionen Euro standardmäßig offene Schnittstellen und modulare Open-Source-Architekturen vorschreibt

    Boris Pistorius ist Bundesminister der Verteidigung und trägt die Zuständigkeit für alle ministeriellen Weisungen an das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Im Juli 2026 ließ sein Haus die Zentralstelle MOSABw errichten — ein Schritt, der ausdrücklich auf unbemannte Systeme beschränkt blieb.

    26. Juli 2026

  3. Kommentar

    Deutschlands neue Rüstung: Zwischen NATO-Pflicht und dem Weg zum Militärstaat

    Deutschland kauft bis zu 400 Tomahawk-Marschflugkörper für schätzungsweise 1,15 Milliarden Euro — Waffen, deren Stationierung durch die USA unter Präsident Biden noch im Gespräch war und die Trump zunächst blockierte. Merz hat sie jetzt erworben. Das nennt sich Verteidigungspolitik.

    12. Juli 2026

  4. Agenda

    Pistorius' Agenda: Per Organisationserlass verbindliche Höchstfristen für die Einstellung setzen

    Der neue Wehrdienst ist Freiwilligkeit zuerst — er lebt und stirbt mit dem Tempo des Bewerbungsapparats. Genau dort dokumentiert der Wehrbeauftragte die tiefsten Engpässe: Sicherheitsprüfungen, die sich über Wochen ziehen, Beorderungen, die fast zwei Jahre dauern.

    10. Juli 2026

  5. Analyse

    Deutsch-Kanadischer U-Boot-Deal: Rüstungsbündnis für die Arktis?

    Kanada hat Thyssenkrupp Marine Systems im Juli 2026 zum bevorzugten Anbieter für bis zu zwölf U-Boote der Klasse 212CD erklärt — die größte Rüstungsbeschaffung der Landesgeschichte, geschätzt auf bis zu 100 Milliarden kanadische Dollar über fünfzig Jahre. Doch der Vertrag ist nicht unterschrieben, und das Wort, das über allem steht, heißt „bevorzugt".

    9. Juli 2026

  6. Analyse

    Vom Luxus zum Verteidigungsgürtel: Deutsche Autokonzerne im Rüstungsboom

    Zwanzig Millionen Euro Bundeswehr-Auftrag, Tests im ukrainischen Kriegsgebiet, Absichtserklärung auf der ILA Berlin: Das Münchner Start-up Tytan Technologies ist gerade mal drei Jahre alt und hat bereits mehr Vertrauen verdient als mancher Rüstungskonzern mit Jahrzehnten Erfahrung. Dass Mercedes-Benz sich nun genau diesen Partner sucht, sagt mehr über den Zustand der europäischen Sicherheitsarchitektur als über die Ambitionen eines Autobauers.

    23. Juni 2026

  7. Analyse

    FCAS-Desaster: Europas Rüstungsautonomie im Clinch der Egoismen

    Im Juni 2026 erklärten Bundeskanzler Friedrich Merz und Präsident Emmanuel Macron das Herzstück des Future Combat Air System (FCAS) für gescheitert: der geplante Kampfjet der sechsten Generation – der sogenannte Next Generation Fighter (NGF) – wird nicht gemeinsam gebaut. Was 2017 als das ambitionierteste Rüstungsprojekt Europas begann, endet als Lehrstück darüber, was passiert, wenn industriepolitische Besitzstandswahrung über strategische Vernunft gestellt wird.

    21. Juni 2026

  8. Parteivergleich

    Uniformen und Privilegien: Parteien im Bahn-Vergleich

    Seit 2020 reisen Soldaten in Uniform kostenlos durch Deutschland. Polizisten dürfen das nur in manchen Bundesländern, nur im Nahverkehr, nur mit Uniform.

    2. Juni 2026