16 Beiträge, in denen Carsten Linnemann namentlich vorkommt.
Carsten Linnemann ist Bundesminister für Gesundheit und trägt damit die Zuständigkeit für ein System, das er selbst als „desaströs" finanziert bezeichnet. Sein bester nächster Zug: die angekündigte Expertenkommission zur Pflegefinanzierung per Ministererlass formell einzusetzen und ihr ein verbindliches Mandat zu geben, das Eckpunkte zur Entkoppelung der Pflegekosten von den Lohnnebenkosten bis März 2027 liefert.
25. September 2026
Carsten Linnemann ist seit dem 29. Juli 2026 Bundesminister für Gesundheit im Kabinett Merz. Diese Bilanz erfasst seine ersten zwei Monate im Amt — von der Ernennung bis Ende September 2026 — und misst, was er angekündigt hat, an dem, was er getan hat.
24. September 2026
Manuela Schwesig kämpft um Schwerin mit einer Formel, die in Berlin niemand mehr hören will: In Mecklenburg-Vorpommern geht es um Mecklenburg-Vorpommern. Der Satz klingt banal. Er ist es nicht.
22. September 2026
Carsten Linnemann ist seit dem 29. Juli 2026 Bundesgesundheitsminister — zuständig für das laufende Gesetzgebungsverfahren zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG), das im Herbst 2026 im Bundestag beraten werden soll. Sein bester nächster Zug: eine Formulierungshilfe und den Änderungsantrag zur Streichung der geplanten 70-Prozent-Kappung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige förmlich in das parlamentarische Verfahren einzubringen.
25. August 2026
Friedrich Merz führt das Bundeskanzleramt. Diese Bilanz erfasst die dreißig Tage zwischen Anfang Juli und Ende Juli 2026 — vier Wochen, in denen er eine Regierungserklärung hielt, einen Kabinettsumbau vollzog, eine nuklearpolitische Wende mit Frankreich besiegelte und ein Rentenreformpaket auf den Weg brachte, das innerhalb der eigenen Partei sofort unter Beschuss geriet.
7. August 2026
Merz feuert seinen Verkehrsminister im Island-Urlaub — und der Erste-Hilfe-Ersatz springt ab. Das ist kein Führungsstil. Das ist Regie ohne Drehbuch.
27. Juli 2026
Merz hat das Kabinett umgebaut — und dabei gezeigt, dass ihm Verlässlichkeit wichtiger ist als institutionelle Passung. Das ist ein Programm. Mit Konsequenzen.
26. Juli 2026
Carsten Linnemann ist seit dem 24. Juli 2026 designierter Bundesgesundheitsminister und übernimmt das Ressort von Nina Warken, die ins Bundeskanzleramt wechselt. Sein bester nächster Zug: das Kabinett auf einen verbindlichen, fristgebundenen Fahrplan zur Neustrukturierung der Bund-Länder-Finanzierung im Gesundheitswesen zu verpflichten – bevor der Herbst die nächste Beitragswelle bringt.
26. Juli 2026
Und in der Pflege zahlen Angehörige schon jetzt 3.364 Euro im Monat aus eigener Tasche — 256 Euro mehr als im Vorjahr.
25. Juli 2026
Und die Kommission, die seine eigene Regierung eingesetzt hat, hält den Zusammenhang für unbelegt.
25. Juli 2026
Der Gemeinsame Bundesausschuss entscheidet über Leistungen im Wert von Hunderten Milliarden Euro. Kein Wähler hat ihn gewählt.
25. Juli 2026
74,6 Millionen Menschen sind gesetzlich versichert — fast alle. Seit 2024 übersteigen die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung die Einnahmen um Milliarden, und das Gesetz, das das Amt regiert, ist in weiten Teilen älter als das Mobiltelefon.
25. Juli 2026
Thorsten Frei soll nach Medieninformationen die Leitung des Bundeskanzleramtes abgeben und Carsten Linnemann das Gesundheitsministerium übernehmen — eine Rochade, die weit mehr bedeutet als zwei neue Namensschilder an Bürotüren.
23. Juli 2026
Die Rochade im Kabinett Merz kommt schnell. Thorsten Frei rückt vom Kanzleramtsminister an die Fraktionsspitze; Nina Warken wechselt vom Gesundheitsministerium ins Kanzleramt; Carsten Linnemann übernimmt das Gesundheitsressort. Drei Personalentscheidungen, die am 23. Juli 2026 aus Parteikreisen durchsickerten — offiziell noch nicht bestätigt, politisch aber bereits gesetzte Realität.
23. Juli 2026
Die CDU regiert. Sie stellt den Kanzler, sie hat den Koalitionsvertrag.
25. Juni 2026
Reichelt, Gotthardt und Musk: Wie ein Medienportal seinen demokratischen Anspruch inszeniert und was der Blick auf Finanzierung, Pressekodex und Medienaufsicht ergibt Julian Reichelt lobt Elon Musk, und das mit einer Formulierung, die ihren Gegenstand schon im Titel trägt: „Linke hassen Elon Musk so sehr, dass man ihn einfach lieben muss." Der Satz steht nicht im Kommentarbereich, sondern auf der Startseite von NIUS.de, kenntlich als Leitartikel des Chefredakteurs. Er ist kein Ausrutscher.
18. Juni 2026