Person

Armin Willingmann

4 Beiträge, in denen Armin Willingmann namentlich vorkommt.

← Alle Personen
  1. Agenda

    Willingmanns Agenda: Er beruft einen runden Tisch der Landesregierung mit Volkswagen-Management, Gewerkschaftsvertretern und Zulieferern ein, um einen Sachsen-Anhalt-Plan für die Transformation und Standortsicherung der Automobilindustrie zu erarbeiten

    Rund 260 Zulieferbetriebe, bis zu 27.000 Beschäftigte, ein VW-Konzern im Umbau — und sechs Wochen bis zur Landtagswahl: Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt und SPD-Spitzenkandidat, sollte jetzt einen Runden Tisch mit Volkswagen-Management, IG Metall und den wichtigsten Zulieferern einberufen, um einen „Sachsen-Anhalt-Plan Automobilindustrie" zu erarbeiten. --- Volkswagen plant Kapazitätsabbau auf 9 Millionen Fahrzeuge pro Jahr; einzelne Zulieferer in Sachsen-Anhalt — darunter Bohai Trimet in Harzgerode — sind mit Auftragsentzug konfrontiert, der Hunderte Arbeitsplätze bedroht. Willingmann hat Transformation als Ziel benannt, aber keine spezifische Koordinationsinitiative für die aktuelle Krisenlage angekündigt.

    21. Juli 2026

  2. Kommentar

    AfD in Sachsen-Anhalt: Was das 100-Tage-Programm wirklich verspricht

    Ulrich Siegmund verspricht Wandel ab Tag eins. Was die AfD Sachsen-Anhalt tatsächlich vorlegt, ist etwas anderes: ein Katalog der Zumutungen, den die Koalitionsarithmetik ohnehin nicht überleben wird.

    13. Juli 2026

  3. Agenda

    Willingmanns Agenda: Ein Erlass, der Sachsen-Anhalts Windverfahren auf die gesetzliche Frist zwingt

    Sachsen-Anhalt will Energieland sein, doch die Genehmigung einer Windenergieanlage dauert nach Angaben des zuständigen Ministeriums noch immer „gut 24 Monate nach Einreichung". Für das Tempo dieser Verfahren ist nicht Berlin zuständig, sondern das Haus von Armin Willingmann als oberste Immissionsschutzbehörde des Landes.

    10. Juli 2026

  4. Parteivergleich

    Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: CDU, AfD und die leere Mitte der Migrationspolitik

    Im Mai 2026 kamen 851 Asylsuchende nach Sachsen-Anhalt – 57 Prozent weniger als im selben Monat 2024, ein Stand vergleichbar mit 2012. Gleichzeitig führt die AfD in Umfragen zur Landtagswahl am 6. September 2026 mit bis zu 39 Prozent. Der Rückgang der Asylzahlen hat die Migrationsdebatte nicht entschärft, sondern verschoben: Gestritten wird nicht mehr über Kapazitäten, sondern über Grundsätze.

    15. Juni 2026