Person

Benjamin Netanjahu

16 Beiträge, in denen Benjamin Netanjahu namentlich vorkommt.

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  1. Kommentar

    Die beschädigte Unabhängigkeit: Wenn Staaten den Internationalen Strafgerichtshof instrumentalisieren

    Dänemark stimmt für die Absetzung von Karim Khan — und erklärt damit ungewollt, wie leicht Vertragsstaaten ein internationales Gericht kleinmachen können, ohne es formell anzugreifen.

    24. Juli 2026

  2. Analyse

    Festnahme Netanjahus: Völkerrechtlicher Prüfstein für Israel

    Seit November 2024 existiert ein IStGH-Haftbefehl gegen Benjamin Netanjahu – und er verpufft. Nicht weil er rechtlich schwach wäre, sondern weil die Staaten, die ihn vollstrecken müssten, schweigen, zögern oder offen sabotieren.

    21. Juli 2026

  3. Agenda

    Merz' Agenda: Merz beruft eine europäische Ad-hoc-Krisenkonferenz der EU-Außenminister zur Deeskalation des US-iranischen Konflikts ein

    Der US-iranische Krieg hat Europa überrumpelt. Merz sollte das korrigieren — mit einer Ad-hoc-Krisenkonferenz der EU-Außenminister, die er selbst einberuft.

    21. Juli 2026

  4. Person

    Wollen und Wirken: Benjamin Netanyahu

    Benjamin Netanyahu führt Israel seit Dezember 2022 zum dritten Mal als Ministerpräsident — länger als jeder andere Regierungschef in der Geschichte des Landes. Diese Bilanz erfasst den Zeitraum Juni und Juli 2026, in dem sich mehrere Fäden gleichzeitig zuspitzten: das Korruptionsverfahren vor dem Jerusalemer Bezirksgericht, die Parlamentsauflösung am 17. Juli 2026 und die Neuwahlen, die für den 27. Oktober 2026 angesetzt sind.

    19. Juli 2026

  5. Kommentar

    Lindsey Graham: Ein Nachruf auf eine prägende Figur der US-Politik

    Lindsey Graham war das Widerspruchstier der amerikanischen Politik. Kein anderer Republikaner der letzten zwanzig Jahre verkörperte die Transformation seiner Partei so vollständig — und so unbequem ehrlich.

    13. Juli 2026

  6. Agenda

    Netanjahus beste Idee: Er weist die zuständigen israelischen Behörden an, unverzüglich einen zusätzlichen, dauerhaften humanitären Korridor in den Gazastreifen einzurichten, der unter der Verwaltung und Koordination internationaler Hilfsorganisationen steht

    Der Weg, den internationaler Druck bisher nicht erzwungen hat, liegt in der Hand eines Mannes, der ihn mit einer Unterschrift gehen könnte.

    9. Juli 2026

  7. Kommentar

    Trumps Allmachtfantasien: Wenn Geopolitik zum persönlichen Rachefeldzug wird

    Als Trump seinen israelischen Amtskollegen im Juni 2026 am Telefon als „fucking crazy" beschimpfte und ihm nachrief, ohne ihn säße er im Gefängnis, war das keine Entgleisung. Es war die Methode.

    1. Juli 2026

  8. Analyse

    Zwischen Waffenruhe und Provokation: Israels Nahost-Politik und die Folgen für die globale Sicherheit

    Seit dem 2. März 2026 kämpfen Israel und die Hisbollah im Libanon. Vier Waffenruhen wurden seitdem vereinbart, vier Mal hielten sie nicht.

    26. Juni 2026

  9. Analyse

    Israel-Hisbollah: Fragile Waffenruhe im Schatten eskalierender Spannungen

    Am 31. Mai 2026 hisste die israelische Armee auf der Burg Beaufort die Nationalflagge. 700 Meter über dem Litanital, auf einem Kreuzrittergemäuer aus dem 12. Jahrhundert, das Israel schon einmal besetzt hatte – von 1982 bis 2000. 44 Jahre nach der ersten Einnahme.

    26. Juni 2026

  10. Analyse

    Israel-Hisbollah: Die Eskalation im Nahen Osten

    Israelische Bodentruppen operieren seit Ende Mai 2026 nördlich des Litani-Flusses im Südlibanon — weit jenseits der Pufferzone, die das Waffenruhe-Abkommen vom 17. April vorsah. Die Hisbollah antwortet mit dem bislang größten koordinierten Drohnenangriff auf israelisches Gebiet.

    26. Juni 2026

  11. Parteivergleich

    US-Parlament gegen Trumps Iran-Kurs: Ein Parteienstreit um Krieg und Frieden

    Am 3. Juni 2026 stimmten vier republikanische Abgeordnete mit der geschlossenen demokratischen Fraktion für eine War-Powers-Resolution gegen Präsident Trumps Iran-Krieg. Die Abstimmung im Repräsentantenhaus offenbart einen Bruch, der tiefer reicht als die übliche Parteipolemik — er verläuft durch die Republikanische Partei selbst. --- Seit dem 28. Februar 2026 führen die USA gemeinsam mit Israel Krieg gegen den Iran.

    26. Juni 2026

  12. Analyse

    US-Iran-Deal: Zwischen Hoffnung auf Deeskalation und geopolitischen Verwerfungen

    Mitte Juni 2026 melden Washington und Teheran Fortschritte bei einem Rahmenabkommen, das den seit Februar tobenden Krieg beenden soll. Die Straße von Hormus soll binnen 30 Tagen wieder geöffnet, die US-Blockade iranischer Häfen aufgehoben und eingefrorene Vermögenswerte freigegeben werden.

    15. Juni 2026

  13. Analyse

    Trump auf dem Stimmzettel: Aussagen und ihre globalen Folgen

    Donald Trump nannte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in einem Telefonat Anfang Juni 2026 „fucking crazy" – und bestätigte die Wortwahl anschließend öffentlich. Der Auslöser war konkret: Israel drohte mit Luftangriffen auf Ziele in Beirut, während die USA parallel mit dem Iran über ein Rahmenabkommen verhandelten.

    15. Juni 2026

  14. Analyse

    Hinter den Kulissen: Warum Iran und Israel die Verhandlungen erschweren

    Die USA und der Iran verhandeln seit Wochen über ein Ende des seit April 2025 andauernden Krieges — doch am 5. Juni 2026 meldete Teheran erneut eine Aussetzung der Gespräche, während US-Präsident Donald Trump zeitgleich erklärte, die Verhandlungen liefen „mit hoher Geschwindigkeit" weiter (Deutschlandfunk). Dieser Widerspruch ist kein Kommunikationsfehler: Er spiegelt eine strukturelle Asymmetrie, die das Scheitern wahrscheinlicher macht als den Durchbruch.

    9. Juni 2026

  15. Parteivergleich

    Iran-Atomabkommen und US-Diplomatie: Parteienpositionen im Stellvertreter-Konflikt

    Die USA und Iran verhandeln über ein Abkommen, das weit über das alte JCPOA hinausgeht. Wer fordert was, wer liefert was — und wo bleibt die Substanz hinter der Rhetorik?

    1. Juni 2026

  16. Analyse

    Gaza-Konflikt: Drohnenangriffe und die Eskalationsspirale

    Innerhalb von anderthalb Wochen hat die israelische Armee beide nacheinander ernannten militärischen Führer der Hamas im Gazastreifen durch Luftangriffe getötet — erst Iss al-Din al-Haddad Mitte Mai, dann seinen Nachfolger Mohammed Odeh am 27. Mai 2026 in Gaza-Stadt. Beide galten Israel als Planer der Angriffe vom 7. Oktober 2023. Der Fall wirft eine analytische Kernfrage auf, die über den Einzelkonflikt hinausreicht: Wie wirksam ist die systematische Eliminierung gegnerischer Führungskader als Kriegsstrategie — und welche Muster zeigen sich, wenn man Gaza, den Drohnenkrieg zwischen Russland und der Ukraine sowie die Hisbollah-Angriffe auf Israel nebeneinanderlegt?

    1. Juni 2026