Iran-Krieg

Stand: 30. September 2026 00:08
Wer schützt das Rote Meer – und vor wem?INTERNATIONAL

Wer schützt das Rote Meer – und vor wem?

Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate rücken sicherheitspolitisch zusammen. Hinter der Annäherung steht mehr als eine geteilte Bedrohung durch Huthi-Drohnen.

30. September 2026

Wenn Paris allein geht: Frankreichs Militärpräsenz am Roten MeerINTERNATIONAL

Wenn Paris allein geht: Frankreichs Militärpräsenz am Roten Meer

Frankreich schützt einen saudischen Ölhafen — mit eigenen Soldaten, Radarsystemen und Verteidigungsgerät, stationiert in Yanbu am Roten Meer. Präsident Emmanuel Macron hat die Entsendung am 24. September 2026 angekündigt. Der Schritt ist bilateral, nicht EU-koordiniert — und er offenbart, wie Paris seine maritime Machtpolitik im globalen Energiekorridor versteht.

25. September 2026

Nukleares Nichts: Wie Washington Teheran treibt und die Kontrolle verliertINTERNATIONAL

Nukleares Nichts: Wie Washington Teheran treibt und die Kontrolle verliert

Die IAEA kann seit mehr als sechs Monaten nicht mehr prüfen, wo das iranische Uran lagert, wie viel davon existiert und in welchem Zustand die Zentrifugen sind. Gleichzeitig steigt der Brent-Ölpreis über 97 Dollar je Barrel, weil Teheran eine Sperrzone in der Straße von Hormus ankündigt, durch die ein Fünftel des weltweiten Ölhandels läuft. Die US-Regierung unter Donald Trump sanktioniert iranische Beschaffungsnetzwerke und plant, militärische Optionen erst nach den Midterms im November 2026 wieder auf den Tisch zu legen.

23. September 2026

Omanisches Papier, iranische MinenINTERNATIONAL

Omanisches Papier, iranische Minen

Das Abkommen zwischen Teheran und Muscat klingt nach Deeskalation. Ein Tanker, der am 26. Juli 2026 nach dem Kontakt mit einer Seemine explodierte, weil er angeblich von der iranisch vorgeschriebenen Route abgewichen war, klingt nach der Wahrheit.

23. September 2026

Drei Stunden New York: Was der direkte Draht nach Teheran über Trumps Iran-Strategie verrätINTERNATIONAL

Drei Stunden New York: Was der direkte Draht nach Teheran über Trumps Iran-Strategie verrät

Amerikanische und iranische Unterhändler haben sich am Rande der UN-Vollversammlung in New York zu einem dreistündigen Gespräch getroffen — dem ersten direkten Kontakt dieser Art seit Monaten. Jared Kushner und Steve Witkoff saßen für die US-Seite am Tisch; der iranische Außenminister Abbas Araghchi leitete die Delegation aus Teheran.

23. September 2026

Fünf Tanker, eine Drohne, gesperrte Meerenge: Irans Seekrieg wechselt die MethodeINTERNATIONAL

Fünf Tanker, eine Drohne, gesperrte Meerenge: Irans Seekrieg wechselt die Methode

Straße von Hormus, September 2026 Das US-Zentralkommando versenkt iranische Öltanker, der Iran feuert Raketen auf jordanische Luftwaffenstützpunkte — und beutet nebenbei eine amerikanische Unterwasserdrohne aus. Was wie eine Eskalationsspirale aus dem Lehrbuch wirkt, folgt einem präziseren Muster: Die Akteure testen systematisch, welche Methoden des asymmetrischen Seekriegs unter den Bedingungen des Jahres 2026 noch Wirkung entfalten.

19. September 2026

Sanktionen am Limit: Wie der Iran Washingtons Wirtschaftsdruck abfedern will – und warum das Regime trotzdem stehtINTERNATIONAL

Sanktionen am Limit: Wie der Iran Washingtons Wirtschaftsdruck abfedern will – und warum das Regime trotzdem steht

Irans Rohölausfuhr ist im August 2026 auf 220.000 bis 255.000 Barrel pro Tag eingebrochen – ein Drittel des Juli-Wertes von rund 740.000 Barrel täglich. Gleichzeitig hat die iranische Zentralbank 2 Milliarden US-Dollar bereitgestellt, um einen Rial zu stützen, der auf über 2 Millionen Rial je Dollar gefallen ist.

17. September 2026

Washingtons Schleife: Wie der Iran-Krieg seine eigene Exit-Strategie frisstINTERNATIONAL

Washingtons Schleife: Wie der Iran-Krieg seine eigene Exit-Strategie frisst

Sechs Monate nach dem Beginn direkter Angriffe auf den Iran hat das Pentagon über 7.000 Ziele getroffen – und kein Ende formuliert.

15. September 2026

Straße von Hormus: Wie der Krieg den Seehandel dauerhaft neu berechnetINTERNATIONAL

Straße von Hormus: Wie der Krieg den Seehandel dauerhaft neu berechnet

Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist seit dem 28. Februar 2026 auf nahezu null zusammengebrochen – durch eine Engstelle, die vor Kriegsbeginn rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels und ein Fünftel des global gehandelten Flüssigerdgases trug. Was begann als militärische Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran, hat sich zu einer dauerhaften Umkalibrierung des globalen Energietransports entwickelt: Reedereien, Versicherungen und Staatsfonds rechnen den Konflikt inzwischen als strukturellen Kostenfaktor ein – nicht als Ausnahme.

15. September 2026

Venezuelas Öl als Waffe: Wie Washington den Iran-Krieg mit Reserven finanziertINTERNATIONAL

Venezuelas Öl als Waffe: Wie Washington den Iran-Krieg mit Reserven finanziert

Washingtons Venezuela-Deal ist kein Handelsabkommen. Er ist der Versuch, einen laufenden Krieg durch Reservenzugriff preispolitisch zu unterfüttern – und damit traditionelle Verbündete vor eine Wahl zu stellen, die niemand gestellt haben wollte.

15. September 2026

Washingtons maximale Härte, Jordaniens Abfangraketen, Teherans KalkülINTERNATIONAL

Washingtons maximale Härte, Jordaniens Abfangraketen, Teherans Kalkül

Während der Iran Raketen auf die Muwaffaq-Salti-Basis in Jordanien abfeuert, verbraucht die US-Luftverteidigung dort dreißig Patriot-Raketen für einen Angriff, der keine amerikanischen Soldaten tötet – aber achthundert Seemeilen entfernt kostet Brent-Öl über 120 Dollar pro Barrel. Iran griff die US-Militärbasis Muwaffaq Salti in Jordanien mit Raketen an; jordanische und US-Abwehrsysteme fingen nach eigenen Angaben 18 von 20 Geschossen ab.

15. September 2026

Bessents stumpfe Waffe: Wie die USA Iran mit Sanktionen treffen wollen – und China und Indien erreichenINTERNATIONAL

Bessents stumpfe Waffe: Wie die USA Iran mit Sanktionen treffen wollen – und China und Indien erreichen

Vier indische Kleinstfirmen, 119 Millionen Dollar Handelsvolumen, ein großer Name: „Operation Economic Outcast". Die US-Regierung hat Ende August 2026 Sanktionen gegen Portease Partners LLP, Sadashiva Overseas Limited, PP Softtech Private Limited und Prakrutees Infra Impex Private Limited verhängt. Die Botschaft war imperial. Die Wirkung ist kleiner.

14. September 2026

Bessents Druckpolitik: Washington kämpft in Teheran, aber zielt auf PekingINTERNATIONAL

Bessents Druckpolitik: Washington kämpft in Teheran, aber zielt auf Peking

Kommentar Die US-Sanktionen gegen den Iran sind kein Instrument zur Befriedung des Nahen Ostens. Sie sind ein Werkzeug zur Blockbildung — und ihr eigentlicher Adressat sitzt in Peking.

14. September 2026

Washingtons Wirtschaftskrieg erzeugt Grauzonen, keine BlockadeINTERNATIONAL

Washingtons Wirtschaftskrieg erzeugt Grauzonen, keine Blockade

Washingtons härteste Sanktionskampagne seit Jahren trifft einen Feind, der sich in Golfgewässern bewegt, die Washington weder kontrolliert noch je kontrolliert hat. Oman lässt Tanker durch.

14. September 2026

Sanktionshammer, der ins Leere schlägtINTERNATIONAL

Sanktionshammer, der ins Leere schlägt

Washingtons maximaler Druck auf den Iran verfehlt sein Ziel — weil Teherans wichtigste Handelspartner längst eigene Zahlungskanäle betreiben, in denen der Dollar nicht vorkommt.

14. September 2026

Teherans Drohkulisse: Wie der Iran wirtschaftlichen Druck in Sicherheitsrisiko übersetztINTERNATIONAL

Teherans Drohkulisse: Wie der Iran wirtschaftlichen Druck in Sicherheitsrisiko übersetzt

Zwanzig Millionen Barrel Rohöl täglich, ein Fünftel des weltweiten Flüssiggashandels, mehr als 60 Prozent der Lebensmittelimporte der Golfstaaten — all das läuft durch eine Wasserstraße, die an ihrer engsten Stelle kaum 34 Kilometer breit ist. Mohsen Rezaei, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, hat diese Enge in diesen Tagen zum Instrument einer Drohstrategie gemacht: Wer die Wirtschaftskriegsführung der USA unterstütze, werde als Feind betrachtet; die Straße von Hormus werde notfalls gesperrt oder mit Transitgebühren belegt.

23. August 2026

Seemacht ohne Seerecht: Wie Trumps Hormus-Kalkül an Artikel 38 scheitertINTERNATIONAL

Seemacht ohne Seerecht: Wie Trumps Hormus-Kalkül an Artikel 38 scheitert

Sicherheit auf See · Straße von Hormus, August 2026 Täglich passierten vor dem Konflikt 138 Schiffe und 20 Millionen Barrel Öl ein Nadelöhr von 33 Kilometern Breite an der engsten Stelle – doch seit dem 14. Juli 2026 ist der Verkehr durch die Straße von Hormus stark reduziert. Die US-Streitkräfte haben seitdem 62 Handelsschiffe umgeleitet, drei außer Gefecht gesetzt und zwei geentert.

16. August 2026

Rakete auf Adnoc: Was der Angriff in Hormus wirklich kostetINTERNATIONAL

Rakete auf Adnoc: Was der Angriff in Hormus wirklich kostet

Am 8. August 2026 traf eine Rakete einen Tanker der staatlichen Abu Dhabi National Oil Company. Niemand wurde verletzt — doch die Kosten des Vorfalls lassen sich nicht in Schadensberichten messen.

14. August 2026

Islamabad als Scharnier: Wie Pakistan zwischen Washington und Teheran vermitteltINTERNATIONAL

Islamabad als Scharnier: Wie Pakistan zwischen Washington und Teheran vermittelt

Pakistans Verteidigungsminister Khawaja Asif erklärte am 11. August 2026 gegenüber Bloomberg News, die USA und der Iran stünden kurz vor einer Vereinbarung zur Straße von Hormus — „Signale in den letzten zwei bis drei Tagen" deuteten auf eine Einigung hin. Was wie eine beiläufige Einschätzung klingt, beschreibt eine ungewöhnliche diplomatische Architektur: Islamabad fungiert als Nachrichtenzentrale zwischen zwei Mächten, die seit 1979 keine regulären Botschaften unterhalten.

12. August 2026

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