Fußnoten und Quellen (49)
Fallzahlen zählen Anzeigen, nicht Verurteilungen. Die Spalten messen verschiedene Reihen verschiedener Behörden und sind nur innerhalb einer Zeile mit derselben Reihe direkt vergleichbar.
- 1Fact Sheet Bundesweite Fallzahlen 2025 PMK, Tabelle 1 und Diagramm 1 (Zeitreihe 2016–2025), Bundesministerium des Innern; Bundeskriminalamt (KPMD-PMK) (2025) · amtlich · PMK-Zahlen sind Eingangsstatistik (Zählung bei Anzeige, Nachmeldungen bis 31.01. des Folgejahres) und mit der PKS nicht vergleichbar. Seit 2024 werden antisemitische Taten mit unklarem Motiv nicht mehr automatisch PMK-rechts zugeordnet.
- 2Fact Sheet 2025 PMK, Tabelle 9 und Diagramm 2 (politisch motivierte Gewalttaten, 2016–2025), Bundesministerium des Innern; Bundeskriminalamt (KPMD-PMK) (2025) · amtlich · PMK-Zahlen sind Eingangsstatistik (Zählung bei Anzeige, Nachmeldungen bis 31.01. des Folgejahres) und mit der PKS nicht vergleichbar.
- 3Fact Sheet 2025 PMK, Tabelle 11 (Tötungsdelikte) und Text S. 10, 36, Bundesministerium des Innern; Bundeskriminalamt (KPMD-PMK) (2025) · amtlich · Tötungsdelikte = Delikte, nicht Personen. „Getötete“ = vollendete Tötungsdelikte (Gesamtzahl abzüglich der ausgewiesenen Versuche).
- 4Fact Sheet 2025 PMK, S. 12 (gesundheitlich geschädigte Personen durch Gewalttaten), Bundesministerium des Innern; Bundeskriminalamt (KPMD-PMK) (2025) · amtlich · Der Wert für links 2024 (337) stammt aus dem Fact Sheet 2025; die Fassung 2024 nannte 377, die Summe aller Phänomenbereiche (2.351) stimmt nur mit 337.
- 5Fact Sheet 2024 PMK, S. 10 (gesundheitlich geschädigte Personen, Vorjahreswerte 2023), Bundesministerium des Innern; Bundeskriminalamt (KPMD-PMK) (2023) · amtlich · PMK-Zahlen sind Eingangsstatistik (Zählung bei Anzeige, Nachmeldungen bis 31.01. des Folgejahres) und mit der PKS nicht vergleichbar.
- 6PKS-Summenschlüssel 892000 Gewaltkriminalität, Fälle 2000–2024 (Antwort auf Kleine Anfrage 21/23), Bundesregierung (Antwort Drs. 21/41); Datenbasis PKS (BKA) (2024) · amtlich · Zählung (Ausgangsstatistik; Fälle inkl. Versuche) · Die Fallzahl 2024 ist wegen der Cannabis-Teillegalisierung nicht mit Vorjahren vergleichbar; die Gewaltkriminalität ist davon kaum berührt. Seit 2015 +19,8 % (Drs. 21/4909). Für 2025 siehe Fußnote 44 (212.335 Fälle, −2,3 %).
- 7PKS-Summenschlüssel 892500 Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen, Fälle 2013–2024 (Drs. 21/41), Bundesregierung (Antwort Drs. 21/41); Datenbasis PKS (BKA) (2024) · amtlich · Zählung (inkl. Versuche) · Fälle, nicht Opfer; enthält versuchte Taten.
- 8Antwort zu Frage 6, Messerangriffe 2024 (Drs. 21/4909), Bundesregierung (Antwort Drs. 21/4909); Datenbasis PKS (BKA) (2024) · amtlich · Zählung (Phänomen „Messerangriff“) · Seit 01.01.2020 als Phänomen erfasst; bis 2023 nur eingeschränkt valide, deshalb hier erst ab 2024. Das Phänomen liegt quer zu mehreren Delikten.
- 9Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Exkurs Messerkriminalität (Messerangriffe insgesamt: 29.243 Fälle, +0,8 %), Bundeskriminalamt (2025) · amtlich · +0,8 % gegenüber 2024.
- 10BMF-Monatsbericht November 2025: Verfolgung von Steuerstraftaten 2024, Bundesministerium der Finanzen (2024) · amtlich · Zählung (Länder-Meldungen) · Abgeschlossene Strafverfahren der Bußgeld- und Strafsachenstellen der Finanzämter; nicht die Zahl der Taten, nicht in der PKS.
- 11BMF-Monatsbericht Oktober 2024: Verfolgung von Steuerstraftaten 2023, Bundesministerium der Finanzen (2023) · amtlich · Zählung (Länder-Meldungen) · Abgeschlossene Strafverfahren der Bußgeld- und Strafsachenstellen.
- 12BMF-Monatsbericht Oktober 2022: Verfolgung von Steuerstraftaten 2021, Bundesministerium der Finanzen (2021) · amtlich · Zählung (Länder-Meldungen) · Abgeschlossene Strafverfahren der Bußgeld- und Strafsachenstellen.
- 13BMF-Monatsbericht November 2025: Ergebnisse der Steuerfahndung 2024, Bundesministerium der Finanzen (2024) · amtlich · Zählung (gerundet: „rund 2,6 Mrd. Euro“) · Vorläufig festgestellte Mehrsteuern der Steuerfahndung der Länder (ohne Selbstanzeigen, ohne besondere Verbrauchsteuern und Einfuhrumsatzsteuer). Mehrergebnis ist nicht gleich Schaden und nicht gleich vereinnahmtes Geld.
- 14BMF-Monatsbericht Oktober 2024: Ergebnisse der Steuerfahndung 2023, Bundesministerium der Finanzen (2023) · amtlich · Zählung (gerundet: „rund 2,5 Mrd. Euro“) · Vorläufig festgestellte Mehrsteuern der Steuerfahndung der Länder (ohne Selbstanzeigen, ohne besondere Verbrauchsteuern und Einfuhrumsatzsteuer). Mehrergebnis ist nicht gleich Schaden und nicht gleich vereinnahmtes Geld.
- 15BMF-Monatsbericht Oktober 2022: Ergebnisse der Steuerfahndung 2021, Bundesministerium der Finanzen (2021) · amtlich · Zählung (gerundet: „rund 2,2 Mrd. Euro“) · Vorläufig festgestellte Mehrsteuern der Steuerfahndung der Länder (ohne Selbstanzeigen, ohne besondere Verbrauchsteuern und Einfuhrumsatzsteuer). Mehrergebnis ist nicht gleich Schaden und nicht gleich vereinnahmtes Geld.
- 16EU VAT Gap Report 2025 (Länderwert Deutschland 2023: 31,3 Mrd. Euro, 9,7 % der Mehrwertsteuer-Gesamtschuld), Europäische Kommission (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (2023) · Studie · Schätzung (Top-down, Mehrwertsteuer-Compliance-Gap) · Nur Umsatzsteuer, nicht alle Steuerarten; umfasst auch Insolvenzen, Fehler und legale Vermeidung, nicht nur Hinterziehung. Bestätigt im Rat-Dokument ST-16801-2025-ADD-11 („EUR 31 billion“).
- 17Netzwerk Steuergerechtigkeit, Steuerverwaltung-Papier 2021: Hinterziehung „50 Milliarden Euro“ jährlich, Netzwerk Steuergerechtigkeit (2021) · Zivilgesellschaft · Schätzung (Methode im Papier nicht ausgewiesen) · Vergleichswert, nicht Teil der Tabelle; Stand 2021.
- 18Magazin Mitbestimmung 10/2012: „Steuerhinterziehung kostet 100 Milliarden“ (Brigitte Unger, WSI), Hans-Böckler-Stiftung (2012) · Studie · Schätzung (Schattenwirtschaft, Spannweite nicht genannt) · Vergleichswert, nicht Teil der Tabelle; Stand 2012, auch in Bundestagsdrucksache 21/697 als „ältere Schätzung“ genannt.
- 19Fachbeitrag zu Steuerhinterziehung: Schätzung der Deutschen Steuer-Gewerkschaft zur Umsatzsteuer „20 bis 30 Milliarden Euro pro Jahr“, Kanzlei JUHN Partner (Wiedergabe der DSTG-Schätzung) · Unternehmen · Schätzung (Spannweite 20–30 Mrd. €, nur Umsatzsteuer) · Vergleichswert, nur sekundär wiedergegeben, nicht Teil der Tabelle.
- 20VBRG-Jahresbilanz 2025: rechts, rassistisch, antisemitisch motivierte Angriffe, Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (2025) · Zivilgesellschaft · Zählung der Opferberatungsstellen (eigene Definition, nicht deckungsgleich mit PMK) · Vorjahr: 3.453. 12 von 16 Ländern.
- 21VBRG-Jahresbilanz 2024: rechts, rassistisch, antisemitisch motivierte Angriffe, Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (2024) · Zivilgesellschaft · Zählung der Opferberatungsstellen (eigene Definition, nicht deckungsgleich mit PMK) · Anstieg von mehr als 20 % gegenüber 2023.
- 22VBRG-Jahresbilanz 2025: unmittelbar Betroffene (mindestens), Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (2025) · Zivilgesellschaft · Zählung der Opferberatungsstellen · Vergleichswert zu den amtlich verletzten Personen; „mindestens“ laut VBRG, darunter 604 Kinder und Jugendliche.
- 23VBRG-Jahresbilanz 2024: unmittelbar Betroffene, Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (2024) · Zivilgesellschaft · Zählung der Opferberatungsstellen · Vergleichswert zu den amtlich verletzten Personen.
- 24VBRG-Jahresbilanz 2025: Menschen, die durch rechte Tötungsdelikte ihr Leben verloren, Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (2025) · Zivilgesellschaft · Zählung der Opferberatungsstellen · Vergleichswert: die amtliche PMK weist für rechts 2025 kein vollendetes Tötungsdelikt aus; beide Zählungen nutzen unterschiedliche Definitionen und Zuordnungen.
- 25SKiD 2024 – Sicherheit und Kriminalität in Deutschland (Dunkelfeldbefragung, Erste Befunde), Bundeskriminalamt und Länder (Befragung); Bericht Hessen Landespolizei (2023) · Studie · Befragung (Prävalenz im Dunkelfeld, Berichtsjahr 2023) · 2,6 % der Befragten ab 16 Jahren erlebten 2023 eine Körperverletzung; das Hellfeld der PKS bildet nur den angezeigten Teil ab.
- 26Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2024 (Pressemitteilung BMI, BMBFSFJ, BKA vom 21.11.2025), Bundeskriminalamt; BMI; Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2024) · amtlich · Zählung (PKS-Opfer, Straftaten im Kontext Partnerschaft und Familie) · Neuer Höchststand; über fünf Jahre +17,8 %; 70,4 % der Opfer sind weiblich. Die Anzeigequote liegt bei häuslicher Gewalt nach Dunkelfeldbefragungen niedrig.
- 27Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2024: Partnerschaftsgewalt, Bundeskriminalamt; BMI; BMBFSFJ (2024) · amtlich · Zählung (PKS-Opfer) · +1,9 % gegenüber 2023; rund 80 % der Opfer weiblich. Getötete bei Partnerschaftsgewalt 2024: 132 Frauen und 24 Männer.
- 28Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2024: Innerfamiliäre Gewalt, Bundeskriminalamt; BMI; BMBFSFJ (2024) · amtlich · Zählung (PKS-Opfer) · +7,3 % gegenüber 2023; 54,2 % der Opfer weiblich.
- 29Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2024: Getötete bei innerfamiliärer Gewalt, Bundeskriminalamt; BMI; BMBFSFJ (2024) · amtlich · Zählung (PKS-Opfer mit Verletzungsgrad „tödlich“) · 2024: 130 (59 weiblich, 71 männlich), 2023: 155 (−16,1 %). Partnerschaftsgewalt wird gesondert gezählt (132 Frauen und 24 Männer, 2024). Erfassung des Verletzungsgrads erst seit 2024 bundeseinheitlich.
- 30Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2024: Getötete bei innerfamiliärer Gewalt, Vorjahr, Bundeskriminalamt; BMI; BMBFSFJ (2023) · amtlich · Zählung (PKS) · Vorjahreswert aus der Pressemitteilung vom 21.11.2025. Das Bundeslagebild 2023 selbst nennt 155 für Frauen als Opfer von Partnerschaftsgewalt mit tödlichem Ausgang (dazu 24 Männer) und weist für innerfamiliäre Gewalt keine eigene Zahl aus; die Zuordnung der 155 zur innerfamiliären Gewalt folgt der Pressemitteilung und ist nicht abschließend geklärt.
- 31Fact Sheet 2022 PMK, S. 9 (Tötungsdelikte, vollendet und versucht), Bundesministerium des Innern; Bundeskriminalamt (KPMD-PMK) (2022) · amtlich · Tötungsdelikte = Delikte, nicht Personen. 2022 wurde in keinem der drei Bereiche ein Tötungsdelikt vollendet; ausgewiesen sind nur versuchte Delikte (rechts 2, links 1, religiöse Ideologie 2). PMK-Zahlen sind Eingangsstatistik (Zählung bei Anzeige, Nachmeldungen bis 31.01. des Folgejahres) und mit der PKS nicht vergleichbar.
- 32Fact Sheet 2023 PMK, Abschnitt Tötungsdelikte (vollendet und versucht), Bundesministerium des Innern; Bundeskriminalamt (KPMD-PMK) (2023) · amtlich · Tötungsdelikte = Delikte, nicht Personen. 2023: rechts 4 versuchte, links 3 versuchte; religiöse Ideologie 2 vollendete und 4 versuchte Delikte (zusammen 6). PMK-Zahlen sind Eingangsstatistik (Zählung bei Anzeige, Nachmeldungen bis 31.01. des Folgejahres) und mit der PKS nicht vergleichbar.
- 33Fact Sheet 2022 PMK, S. 9 (gesundheitlich geschädigte Personen durch Gewalttaten), Bundesministerium des Innern; Bundeskriminalamt (KPMD-PMK) (2022) · amtlich · Im Fact Sheet 2023 als Vorjahreswert unverändert. PMK-Zahlen sind Eingangsstatistik (Zählung bei Anzeige, Nachmeldungen bis 31.01. des Folgejahres) und mit der PKS nicht vergleichbar.
- 34Fact Sheet 2022 PMK, S. 9 (gesundheitlich geschädigte Personen, Vorjahreswerte 2021), Bundesministerium des Innern; Bundeskriminalamt (KPMD-PMK) (2021) · amtlich · Wert aus dem Fact Sheet des Folgejahres (Vorjahresvergleich), nicht aus dem Fact Sheet 2021. PMK-Zahlen sind Eingangsstatistik (Zählung bei Anzeige, Nachmeldungen bis 31.01. des Folgejahres) und mit der PKS nicht vergleichbar.
- 35Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2023, S. 4 (Opfer insgesamt; 2022 als Vergleichswert), Bundeskriminalamt (2023) · amtlich · Zählung (PKS-Opfer, Straftaten im Kontext Partnerschaft und Familie) · 2023: +6,5 % gegenüber 2022 (240.547); 70,5 % der Opfer weiblich.
- 36Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2023, S. 5 (Partnerschaftsgewalt; 2022 als Vergleichswert), Bundeskriminalamt (2023) · amtlich · Zählung (PKS-Opfer) · 2023: +6,4 % gegenüber 2022 (157.818); 79,2 % der Opfer weiblich.
- 37Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2023, S. 6 (innerfamiliäre Gewalt; 2022 als Vergleichswert), Bundeskriminalamt (2023) · amtlich · Zählung (PKS-Opfer) · 2023: +6,9 % gegenüber 2022 (82.729).
- 38Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2022, S. 5 (Opfer insgesamt, Vorjahreswert 2021), Bundeskriminalamt (2021) · amtlich · Zählung (PKS-Opfer) · 2022: 240.547 (+8,5 % gegenüber 2021). Der Wert 2021 ist der im Lagebild 2022 ausgewiesene Vorjahreswert.
- 39Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2022, S. 6 (Partnerschaftsgewalt, Vorjahreswert 2021), Bundeskriminalamt (2021) · amtlich · Zählung (PKS-Opfer) · Vorjahreswert aus dem Text des Lagebilds 2022; das Diagramm im selben Lagebild führt für 2021 noch den Erstwert 143.604. Wir führen 144.637, weil nur dann Partnerschaftsgewalt und innerfamiliäre Gewalt zusammen die Opferzahl ergeben.
- 40Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2022, S. 7 (innerfamiliäre Gewalt, Vorjahreswert 2021), Bundeskriminalamt (2021) · amtlich · Zählung (PKS-Opfer) · 2022: 82.729 (+7,5 % gegenüber 2021).
- 41Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2022, S. 41 (Opfer innerfamiliärer Gewalt mit tödlichem Ausgang), Bundeskriminalamt (2022) · amtlich · Zählung (PKS-Opfer nach Delikt) · 110 Personen: 97 Opfer vollendeten Mords oder Totschlags und 13 Opfer von Körperverletzung mit Todesfolge; davon 60 Mädchen und Frauen, 50 Jungen und Männer. Die Zählweise unterscheidet sich von 2024 (Verletzungsgrad „tödlich“, erst seit 2024 bundeseinheitlich erfasst).
- 42Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Entwicklungen beim Steuervollzug 2022“ (Drs. 20/7292), Frage 9: 2022 abgeschlossene Strafverfahren der Bußgeld- und Strafsachenstellen der Finanzämt, Bundesregierung (statistische Meldungen der Länder) (2022) · amtlich · Zählung (Länder-Meldungen) · Abgeschlossene Strafverfahren der Bußgeld- und Strafsachenstellen der Finanzämter; nicht die Zahl der Taten, nicht in der PKS.
- 43EU VAT Gap Report 2025 (Länderwert Deutschland 2022: 20,5 Mrd. Euro, 6,6 % der Mehrwertsteuer-Gesamtschuld), Europäische Kommission (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (2022) · Studie · Schätzung (Top-down, Mehrwertsteuer-Compliance-Gap) · Nur Umsatzsteuer, nicht alle Steuerarten; umfasst auch Insolvenzen, Fehler und legale Vermeidung, nicht nur Hinterziehung. 2022 und 2023 stammen aus derselben Ausgabe; die Ausgabe 2024 nannte für 2022 noch 12,9 Mrd. Euro (revidiert), die Werte der Ausgaben sind nicht mischbar.
- 44Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Zentrale Kennzahlen (Gewaltkriminalität, Summenschlüssel 892000), Bundeskriminalamt (2025) · amtlich · Zählung (Ausgangsstatistik; Fälle inkl. Versuche) · 212.335 Fälle, −2,3 % gegenüber 2024: die Gewaltkriminalität geht erstmals seit 2021 zurück. Die Fallzahl 2024 ist wegen der Cannabis-Teillegalisierung nicht mit Vorjahren vergleichbar.
- 45Antwort der Bundesregierung „Entwicklungen beim Steuervollzug 2022“ (Drs. 20/7292), Frage 6: durch Betriebsprüfungen festgestellte Mehrsteuern, Bundesregierung (Antwort auf Kleine Anfrage; Meldungen der Länder bzw. des Zolls) (2022) · amtlich · Zählung (Länder-Meldungen) · Mehrsteuern aus Außenprüfungen, nicht reine Hinterziehung: sie umfassen auch Fehler, Auslegungsunterschiede und Zinsen nach § 233a AO.
- 46Drs. 20/7292, Frage 8: Mehrergebnis der Umsatzsteuer-Sonderprüfungen und der Lohnsteuer-Außenprüfungen, Bundesregierung (Antwort auf Kleine Anfrage; Meldungen der Länder bzw. des Zolls) (2022) · amtlich · Zählung (Länder-Meldungen) · Ergebnisse von Prüfungen, keine Strafverfahrens- oder Hinterziehungszahl; Überschneidungen mit den übrigen Zeilen sind nicht ausgeschlossen.
- 47Drs. 20/7292, Frage 19: Mehrergebnis der Steuerfahndung nach Steuerarten, Bundesregierung (Antwort auf Kleine Anfrage; Meldungen der Länder bzw. des Zolls) (2022) · amtlich · Zählung (Länder-Meldungen) · Ergebnis strafrechtlicher Ermittlungen. Die Drucksache nennt keine Gesamtzeile: der Wert 2022 ist die Summe der sieben einzeln ausgewiesenen Steuerarten (eigene Addition).
- 48Antwort der Bundesregierung vom 19.06.2025 (Drs. 21/548), Fragen 1 und 5: Cum-Ex- und Cum-Cum-Verdachtsfälle, Stand 31.12.2023; Cum-Cum Ende 2024 allein: 7,3 Mrd. Euro in Prüfung, 0,2 Mrd. zurückgefor, Bundesregierung (Antwort auf Kleine Anfrage; Meldungen der Länder bzw. des Zolls) (2023) · amtlich · Zählung (Aufgriffsvolumen und Rückforderungen) · Cum-Ex und Cum-Cum sind hier zusammengefasst (eigene Addition: Cum-Ex 3,8 + Cum-Cum 6,7 Mrd. Euro in Prüfung). Zurückgefordert waren bis Ende 2023 3,3 Mrd. Euro. Verdachtsvolumen, kein festgestellter Betrag. Die Bundesregierung nennt Volumina und Rückforderungen, keinen Schaden: „Es gibt aber keine Belege für die entstandenen Schäden.“ Den Cum-Cum-Ausfall hält sie für nicht seriös abschätzbar.
- 49Antwort der Bundesregierung (Drs. 20/13538), Frage 9: von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (Zoll) festgestellte Schadenssumme, Bundesregierung (Antwort auf Kleine Anfrage; Meldungen der Länder bzw. des Zolls) (2023) · amtlich · Schadenssumme umfasst Sozialversicherungs-, Steuer- und sonstige Schäden und ist keine Schätzung des Umfangs von Schwarzarbeit; diesen hält die Bundesregierung für nicht schätzbar.