Stand:
Anfang Oktober 2026 nahm ein Spezialeinsatzkommando drei Männer wegen des Verdachts islamistischer Anschlagspläne im Westen Deutschlands in Gewahrsam; der Verfassungsschutz NRW hatte die Gruppe, der ideologische Nähe zum Islamischen Staat (IS) vorgeworfen wird, seit Anfang des Jahres beobachtet. Zwei der Beschuldigten – ein 20-jähriger und ein 24-jähriger Syrer – wurden am 4. Oktober 2026 mangels hinreichend konkreter Gefahrenprognose wieder freigelassen; ein 33-jähriger zum Islam konvertierter Deutscher befand sich nach Behördenangaben weiterhin in Gewahrsam. Bei der Messerkriminalität registrierte das Bundeskriminalamt (BKA) für 2025 rund 29.200 als Messerangriffe eingestufte Straftaten; die Kategorie umfasst sowohl Androhungen als auch ausgeführte Angriffe unmittelbar gegen Personen. Am 9. Oktober 2026 gedachte Halle (Saale) des antisemitischen und rassistischen Terroranschlags vom 9. Oktober 2019, der durch einen schwer bewaffneten Rechtsextremisten begangen wurde – laut Ermittlern und Gericht. Festgelegte Termine für Verfahren oder Anhörungen zu den aktuellen Anschlagsplänen sind derzeit nicht öffentlich bekannt.
29.200 Straftaten
BKA-Kategorie „Messerangriffe" (Androhung oder Ausführung gegen Personen) · 2025
85.837 Straftaten
Politisch motivierte Kriminalität (PMK) gesamt in Deutschland – Höchststand seit Statistikbeginn 2001 · 2025
4.156 Delikte
Politisch motivierte Gewalttaten bundesweit laut BKA · 2025
231 Straftaten
PMK-Delikte im Unterthemenfeld „islamfeindlich" laut Antwort der Bundesregierung (vorläufiger Stand) · erstes Halbjahr 2026
Islamistische Anschlagspläne: Festnahmen Oktober 2026
Ein SEK nahm am 2. Oktober 2026 drei Männer wegen Verdachts islamistischer Anschlagspläne im Westen Deutschlands fest. Zwei wurden am 4. Oktober 2026 freigelassen; ein Beschuldigter blieb in Gewahrsam. Das Verfahren ist laufend.
Messerangriffe: Erfassung und Fallzahlen 2025
Seit 2020 führt die Polizeiliche Kriminalstatistik Messerangriffe als eigene Kategorie. Für 2025 weist das BKA rund 29.200 solcher Fälle aus; die Zahlen zählen Anzeigen, nicht Verurteilungen. Zum Beitrag
CSD-Anschlag Berlin 2026: Folgen und Sicherheitsdebatte
Beim Berliner CSD 2026 fuhr ein Auto in eine Menschenmenge; ein Mensch starb, mehrere wurden verletzt. Die Parade wurde abgebrochen. Die Ermittler ordneten den Fall als islamistisch motiviert ein. Sicherheitsmaßnahmen bei Großveranstaltungen werden seitdem politisch diskutiert. Zum Beitrag
Gedenkmarsch Halle: Siebter Jahrestag Terroranschlag
Am 9. Oktober 2026 fanden in Halle (Saale) Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag des Anschlags vom 9. Oktober 2019 statt, der durch einen Rechtsextremisten begangen wurde und von Gericht und Ermittlern als antisemitisch und rassistisch motiviert eingestuft ist.
Femizide und Gewalt gegen Frauen im öffentlichen Raum
Die Debatte über Femizide – tödliche Gewalt gegen Frauen – und deren statistische Erfassung ist politisch und medial präsent. Belastbare amtliche Gesamtzahlen für 2026 liegen noch nicht vor.
Wie soll auf den anhaltend hohen Stand der Messerkriminalität rechtlich und statistisch reagiert werden?
Welche Maßnahmen sind gegen wachsenden Extremismus wirksam – Prävention oder Repression?
KI-generierter Inhalt (Art. 50 AI Act). Gemeldete Fehler werden unverzüglich korrigiert.
POLITIKDer Messerangriff vom 18. Mai 2025 in Bielefeld endete für vier Menschen mit lebensgefährlichen Verletzungen. Am 1. Juni 2026 sprach das Oberlandesgericht Düsseldorf das Urteil: lebenslange Haft, besondere Schwere der Schuld, Sicherungsverwahrung.
11. Oktober 2026
POLITIKSeit Oktober 2024 gilt in Deutschland ein weitgehendes Messerverbot auf öffentlichen Veranstaltungen und im Fernverkehr. In einigen Städten kamen Verbotszonen dazu – ihre Wirkung ist belegt, aber begrenzt.
11. Oktober 2026
POLITIKSeit 2020 erfasst die Polizeiliche Kriminalstatistik Messerangriffe als eigene Kategorie. 2025 wurden 29.243 solcher Fälle registriert.
11. Oktober 2026
POLITIKKommentar: Warum der Ruf nach neuen Gesetzen nach dem CSD-Attentat das eigentliche Problem verdeckt
1. August 2026
POLITIKEine Frau liegt tot auf dem Asphalt des Tiergartens, 29 weitere Menschen wurden verletzt — und die politische Klasse hält Reden.
26. Juli 2026
GESELLSCHAFTBeim Berliner CSD 2026 fuhr ein Auto in eine Menschenmenge. Ein Mensch starb, mehrere wurden verletzt. Die Parade wurde abgebrochen.
26. Juli 2026
POLITIKDer 31-jährige schweizerisch-türkische Doppelbürger, der am 28. Mai 2026 am Bahnhof Winterthur drei Passanten mit einem Messer verletzte, war der Kantonspolizei Zürich seit 2015 als IS-Propagandist bekannt, wurde einen Tag vor der Tat aus der Integrierten Psychiatrie Winterthur (IPW) als „nicht fremdgefährdend" entlassen — und rief während des Angriffs „Allahu Akbar". Der Fall zwingt die Schweizer Parteien, ihre sicherheits- und integrationspolitischen Positionen an einem konkreten Versagen zu messen: Wer fordert strukturelle Korrekturen, wer bleibt bei der populistischen Geste?
31. Mai 2026