Gewalt von links

Stand: 6. Juli 2026 21:23

Linke Gewalt: der Stand

Stand:

Am 8. Oktober 2026 debattierte der Bundestag in erster Lesung über zwei Anträge der AfD-Fraktion: „24 Maßnahmen gegen linksextremistische Gewalt und Terror" (Drucksache 21/8380) sowie einen Antrag zur gesonderten Erfassung von Sachbeschädigungen an kritischer Infrastruktur in der Polizeilichen Kriminalstatistik (Drucksache 21/8381). Beide Anträge wurden an den Innenausschuss überwiesen; eine Abstimmung steht noch aus. Ende September 2026 durchsuchten Ermittler nach mutmaßlichen Angriffen auf Personengruppen in Dresden mehrere Objekte, darunter in Rostock, im Zusammenhang mit mutmaßlichen Linksextremisten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz weist für das Berichtsjahr 2025 einen starken Anstieg linksextremistischer Gewalttaten aus. Die parlamentarischen Beratungen zu den AfD-Anträgen im Innenausschuss laufen.

Zahlen

  • 856 Gewalttaten

    Registrierte linksextremistische Gewalttaten, Anzeigen, PMK-links · 2025

  • 8.133 Delikte

    Registrierte Straftaten im Phänomenbereich PMK-links, Anzeigen · 2025

  • 1.087 Gewaltdelikte

    PMK-links-Gewalttaten laut BMI/BKA-Bilanz, Anzeigen · 2025

  • 11.600 Personen

    Gewaltorientierte Linksextremisten laut Verfassungsschutz · 2025

  • 8.700 Personen

    Dem Bereich der Autonomen zugerechnete Personen laut Verfassungsschutz · 2025

Zentrale Themen

  • AfD-Anträge zu Linksextremismus im Bundestag

    Die AfD-Fraktion hat zwei Anträge eingebracht: einen mit 24 Maßnahmen gegen linksextremistische Gewalt und einen zur gesonderten Erfassung von KRITIS-Sachbeschädigungen in der Kriminalstatistik. Beide wurden nach erster Lesung am 8. Oktober 2026 an den Innenausschuss überwiesen; eine Entscheidung steht aus.

  • Razzia nach Angriffen in Dresden

    Nach zwei mutmaßlichen Angriffen auf Personengruppen in Dresden durchsuchten Ermittler Ende September 2026 mehrere Objekte, unter anderem in Rostock, im Zusammenhang mit mutmaßlichen Linksextremisten. Die Ermittlungen laufen.

  • Verfassungsschutz-Zahlen 2025 zu Linksextremismus

    Der Verfassungsschutz weist für 2025 ein linksextremistisches Personenpotenzial von 44.450 Personen (nach Bereinigung 42.200) aus; 11.600 davon gelten als gewaltorientiert. Die registrierten Gewalttaten im PMK-links-Bereich stiegen laut Verfassungsschutzbericht 2025 um 60,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wo die Beteiligten auseinanderliegen

  • Wie ist linksextreme Gewalt sicherheitspolitisch zu gewichten?

    Bundesinnenministerium:
    Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) erklärte im Juni 2026, dass die linke Szene mit einem Anstieg der Gewalttaten um 42 Prozent eine stark wachsende Bedrohung darstelle, die Fallzahlen im Rechtsextremismus aber absolut gesehen weiterhin am höchsten seien; gegen jede Form von Extremismus werde vorgegangen.
    AfD-Fraktion:
    Martin Hess erklärte im Oktober 2026 für die AfD-Fraktion, Linksextremismus sei mit „maximaler Härte" zu bekämpfen, und warf anderen Parteien Verharmlosung vor.
  • Sollen KRITIS-Sachbeschädigungen gesondert in der Kriminalstatistik erfasst werden?

    AfD-Fraktion:
    Die AfD-Fraktion verlangt in ihrem Antrag vom Oktober 2026, Sabotage- und Sachbeschädigungsakte gegen kritische Infrastrukturen gesondert und detaillierter in der amtlichen Kriminalstatistik auszuweisen, um linksextremistische Angriffe präziser zu erfassen.
    Koalitionsfraktionen:
    CDU/CSU- und SPD-Koalitionsfraktionen sehen die bestehenden Erfassungssysteme als ausreichend an und verweisen auf die laufende Arbeit der Sicherheitsbehörden.
  • Zeigen SPD und Grüne zu viel Toleranz gegenüber linksextremen Positionen?

    CDU/CSU:
    Ottilie Klein warf SPD und Grünen im Oktober 2026 vor, durch Toleranz gegenüber linksextremen Positionen und entsprechende Koalitionsbereitschaft zum „Helfershelfer" zu werden.
    SPD und Grüne:
    SPD und Grüne verteidigen demokratische Koalitionsbildungen, grenzen sich von Gewalt ab und betonen den Rechtsextremismus als Hauptgefährdung für die innere Sicherheit.

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Wenn ein Reporter über linke Gewalt richtet und der Feind sich von selbst ergibtPOLITIK

Wenn ein Reporter über linke Gewalt richtet und der Feind sich von selbst ergibt

Frank, seit über 30 Jahren im Demonstrationsgeschäft, war neben dem Mann von Apollo News, als der zu Boden ging und getreten wurde. Das ist ein Beleg, kein Adjektiv, und deshalb muss man den Kern dieses BILD-Gesprächs ernst nehmen, bevor man alles danebenstellt, was in denselben acht Minuten schiefläuft.

6. Juli 2026

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