POLITIKBerlins SPD hat nach der Abgeordnetenhauswahl 12,1 Prozent geholt — das schlechteste Ergebnis ihrer Landesgeschichte. Jetzt sondiert sie mit der Partei, die sie auf Abstand gehalten hatte, unter Bedingungen, die sie selbst als inakzeptabel bezeichnet hatte. Das ist kein Neuanfang. Das ist die Arithmetik der Bedeutungslosigkeit.
27. September 2026
POLITIKBerlins SPD erhielt am 20. September 2026 ihr schlechtestes Ergebnis aller Zeiten – 12,1 Prozent, 22 Sitze, kein eigener Regierungsauftrag. Cansel Kiziltepe, die Vize-Landesvorsitzende, zog daraus die entgegengesetzte Konsequenz: Die Berlinerinnen und Berliner hätten sich für linke Politik entschieden, also solle die SPD Koalitionsverhandlungen mit der Linken und den Grünen führen.
26. September 2026
POLITIKElif Eralp ist Spitzenkandidatin und Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Abgeordnetenhaus von Berlin — und seit dem 20. September 2026 in der stärksten Position, die ihre Partei in dieser Stadt je hatte. Ihr bester nächster Zug: einen rechtlich bindenden Sondierungsfahrplan mit harten Kriterien für die Vergesellschaftung sowie einen förmlichen Unvereinbarkeitsbeschluss gegen Extremismus und Clankriminalität vorlegen, bevor die offiziellen Gespräche mit SPD und Grünen beginnen. --- Die Linke wurde am 20. September 2026 mit 25,7 Prozent stärkste Kraft im Berliner Abgeordnetenhaus; Eralp strebt das Amt der Regierenden Bürgermeisterin an.
23. September 2026
POLITIKElif Eralp hat am 20. September 2026 das Berliner Abgeordnetenhaus auf den Kopf gestellt. Die Linke landet laut Hochrechnungen bei 25,7 Prozent — ein Zuwachs von 13,5 Prozentpunkten gegenüber 2023. Die CDU fällt auf 18,8 Prozent, die SPD auf 12,1 Prozent, ihr historisch schlechtestes Ergebnis. Erstmals kann eine Linke-Politikerin Regierende Bürgermeisterin Berlins werden.
22. September 2026
POLITIKStefan Evers ist Finanzsenator des Landes Berlin und trägt die Hauptverantwortung für die Vorlage eines Gesetzentwurfs zur Reparatur der verfassungswidrig zu niedrigen Beamtenbesoldung der Jahre 2008 bis 2020. Sein bester nächster Zug, den Lageblatt am 14. September 2026 eingefordert hatte: einen stichtagsbereinigten Dringlichkeitsgesetzentwurf oder Änderungsantrag in das Abgeordnetenhaus einzubringen, der die Widerspruchspflicht als Anspruchsvoraussetzung streicht. Frist: 19. September 2026. --- Der Berliner Senat beschloss am 15. September 2026, die Widerspruchspflicht für das Kalenderjahr 2026 aufzuheben — Nachzahlungen erfolgen von Amts wegen.
19. September 2026
POLITIKDrei Wochen nach dem Anschlag auf den CSD debattiert Berlin über Präventivhaft, Gesichtserkennung und Koalitionsarithmetik. Das stärkste Argument ist das schwächste.
15. September 2026
POLITIKStefan Evers ist Senator für Finanzen in Berlin und CDU-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026. Drei Wochen vor dem Urnengang liegt ein Reparaturgesetz auf dem Tisch, das Tausende Beamte ohne formellen Widerspruch von Nachzahlungen ausschließt. Sein bester nächster Zug: einen ergänzenden Dringlichkeitsgesetzentwurf mit stichtagsbereinigten Ausschlussklauseln noch vor dem Wahlsonntag in das Abgeordnetenhaus einbringen.
14. September 2026
POLITIKZwei Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl läuft eine Mobilisierungskampagne, die über klassischen Wahlkampf hinausgeht. AfD und das Netzwerk „Ein Prozent" rufen gezielt dazu auf, Wahllokale zu besetzen — rechtlich legitim, politisch kalkuliert.
2. September 2026
POLITIKBerlin wählt am 20. September 2026 ein neues Abgeordnetenhaus. Sechs Parteien kämpfen um den Einzug ins Rote Rathaus; alle haben Wohnen und Verwaltung ganz oben im Programm. Der Drucksachen-Trail zeigt, wo Anspruch und Abstimmung auseinanderfallen.
24. August 2026
POLITIKSicherheit als Geste — nach dem CSD-Anschlag läuft die bewährte Berliner Choreografie: Forderungen, Termine, Gesetzesverschärfungen im Expressverfahren. Dass der Täter bekannt war, überwacht wurde und trotzdem zuschlug, interessiert die Debatte nur am Rande.
18. August 2026