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Gianni Infantino

27 Beiträge, in denen Gianni Infantino namentlich vorkommt.

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  1. Kommentar

    Infantino reformiert – sich selbst

    Gianni Infantino schreibt Briefe. Das macht er gut. Im September 2026 schickte der FIFA-Präsident einen an alle 211 Mitgliedsverbände: Er wolle die Entscheidungsprozesse stärken, eine externe Überprüfung der Governance einleiten, die Mitgliedsverbände konsultieren. Wer diesen Brief liest und dabei vergisst, wer ihn geschrieben hat, könnte ihn für einen Reformplan halten. Es ist keiner. Es ist Infantinos bewährtestes Instrument: die Reformankündigung als Machterhalt.

    23. September 2026

  2. Analyse

    Kein Reformkampf, sondern Geldkampf: Wie die UEFA Infantino herausfordern will

    Europas Fußballfunktionäre fordern Transparenz und Demokratie im Weltverband – und zugleich 2,1 Milliarden Dollar mehr für sich selbst.

    22. September 2026

  3. Analyse

    Milliarden für die Mehrheit: Wie die FIFA-Geldarchitektur Infantinos Wahlkampf finanziert

    UEFA und CONCACAF fordern 2,1 Milliarden US-Dollar aus den FIFA-Rücklagen — zehn Millionen pro Mitgliedsverband. Der Streit klingt nach Verteilungsgerechtigkeit. Er ist Machtpolitik.

    22. September 2026

  4. Analyse

    Die entkoppelte Anstalt: Warum die FIFA-Kritik aus Deutschland verpufft

    Auf einem KI-Festival in Berlin forderte Hans-Joachim Watzke am 17. September 2026 den sofortigen Rücktritt von Gianni Infantino — ohne Wenn und Aber, wie er sagte. Der Mann, der das fordert, sitzt im UEFA-Exekutivkomitee und damit in einem Gremium, das seit Jahren mit der FIFA verhandelt, kooperiert und Einnahmen teilt.

    21. September 2026

  5. Analyse

    Infantinos gescheiterter Milliarden-Deal zeigt, wo die FIFA ihre Grenzen hat

    Sport · Analyse Gianni Infantino wollte den Weltfußball privatisieren — und scheiterte binnen einer Woche. Was das über die Struktur des Verbandes verrät, ist beunruhigender als der Deal selbst.

    8. August 2026

  6. Analyse

    Boykott als Spiegel: Warum der UEFA-Aufstand gegen die FIFA vor allem sich selbst entlarvt

    Gianni Infantino hatte einen Plan. Er wollte 20 Prozent der kommerziellen Rechte an FIFA-Turnieren in eine neue Tochtergesellschaft namens FIFA Forward Enterprise auslagern und diese Anteile an private Investoren verkaufen — Gegenwert: rund 4,2 Milliarden US-Dollar.

    8. August 2026

  7. Analyse

    Verbände gegen Infantino: Wie der WM-Teilverkauf scheiterte

    Gianni Infantino wollte bis zu 20 Prozent der Weltmeisterschaftsrechte über eine neue Tochtergesellschaft verkaufen. UEFA, CONCACAF und AFC haben das verhindert — jene Verbände, die den kommerziellen Fußball drei Jahrzehnte lang mitgebaut haben.

    7. August 2026

  8. Agenda

    Neuendorfs beste Idee: Aus Worten einen Beschluss machen

    Bernd Neuendorf ist Präsident des Deutschen Fußball-Bundes und als Mitglied des FIFA-Councils einer der wenigen deutschen Funktionäre, die im Weltverband direkt stimmberechtigt sind. Ende Juli 2026 hat die FIFA den 211 Mitgliedsverbänden eine Frist bis zum 19. September 2026 gesetzt: Wer bis dahin nicht aktiv widerspricht, gilt als Zustimmung zur Gründung der FIFA Forward Enterprise (FFE) — einer Tochtergesellschaft, die bis zu 20 Prozent der kommerziellen WM-Rechte an private Investoren verkaufen soll, bei einer Gesamtbewertung von rund 20 Milliarden US-Dollar.

    31. Juli 2026

  9. Kommentar

    Infantinos Verfügungsmasse: Die FIFA verkauft, was ihr nicht gehört

    Der Weltfußball hat einen Preis. Gianni Infantino hat ihn berechnet: 20 Milliarden US-Dollar für die „FIFA Forward Enterprise", die neue Tochtergesellschaft, in der künftig die kommerziellen Rechte an Weltmeisterschaften gebündelt sein sollen.

    29. Juli 2026

  10. Analyse

    Die Kommerzialisierung der Heimat: Wie die FIFA das WM-Modell an Investoren verkauft

    Vier Milliarden Dollar, eine neue Tochtergesellschaft, ein Investmentfonds aus dem Umfeld des amerikanischen Establishments: Die FIFA hat in der letzten Juliwoche 2026 bekanntgegeben, was intern schon länger vorbereitet wurde. Gianni Infantino, Präsident des Weltfußballverbands, plant, rund 20 Prozent der kommerziellen Rechte an FIFA-Turnieren an private Investoren zu verkaufen.

    28. Juli 2026

  11. Analyse

    Die digitale Wagenburg: Wie die FIFA jede Kritik als Hass diffamiert

    Gianni Infantino feierte die WM 2026 auf Instagram als „die beste Show der Welt" – und erklärte jeden Widerspruch zu Verleumdung. Hinter dem Rundumschlag steckt ein Governance-Modell, das institutionelle Kritik strukturell abschirmt.

    28. Juli 2026

  12. Kommentar

    Die unendliche Aufblähung: Warum die FIFA jede sportliche Integrität verspielt

    Gianni Infantino hat ein Talent, das man unterschätzen sollte: Er kann Zahlen sagen, als wären sie Argumente. Über 15 Milliarden US-Dollar Einnahmen im Zyklus 2023–2026, fast doppelt so viel wie noch vier Jahre zuvor – das ist die Zahl, mit der Infantino seine Präsidentschaft verteidigt.

    23. Juli 2026

  13. Kommentar

    WM-Skandal: Wenn Politik den Ball und die FIFA die Regeln bricht

    Die FIFA hat ein Regelwerk, das sie bei Bedarf biegt. Sie hat einen Präsidenten, der Telefonate von Staatsmännern entgegennimmt und daraufhin Sportentscheidungen trifft.

    20. Juli 2026

  14. Analyse

    WM 2026: Zwischen Fankultur, Fake News und politischem Kalkül

    Die WM 2026 erzählt mehrere Geschichten gleichzeitig — und nicht alle spielen sich auf dem Rasen ab. 72. Minute, Viertelfinale.

    20. Juli 2026

  15. Analyse

    WM 2026: Zwischen Fußball-Fieber und bürokratischen Hürden – die Visa-Frage

    Mehdi Taj durfte nicht einreisen. Der Präsident des iranischen Fußballverbands, einst Kommandant der Revolutionsgarden, steht auf einer US-Sperrliste – und damit am Rand eines Turniers, für das sein Verband qualifiziert war und eine Mannschaft aufgestellt hat.

    1. Juli 2026

  16. Kommentar

    VAR und neue Regeln: Wenn Effizienz die Fairness im Fußball untergräbt

    Der VAR überprüft jetzt Eckbälle. Er überprüft Gelb-Rote Karten.

    25. Juni 2026

  17. Kommentar

    Fußball-Superstars: Mehr als nur Tore – Eine Analyse der Inszenierung von Helden

    Seit Beginn seiner Karriere hat Neymar Brasilien beschäftigt — auf dem Platz mit 79 Toren, daneben mit allem, was ein Mensch in dieser Menge an Schlagzeilen hineinstopfen kann. Jetzt, kurz vor seinem vierten WM-Auftritt, lacht der brasilianische Präsident Lula über ihn.

    24. Juni 2026

  18. Kommentar

    WM-Trikot als politisches Tauschobjekt: Wann hört der Sport auf, Politik zu sein?

    FIFA-Präsident Gianni Infantino verleiht Donald Trump einen eigens geschaffenen „Friedenspreis“. Und alle fragen: Hat der Sport ein Problem mit der Politik?

    23. Juni 2026

  19. Analyse

    WM-Trikot als politisches Werkzeug: Wenn Merz Trump beschenkt und Politik die Sportbühne nutzt

    Évian-les-Bains, Tisch der G7, erste Arbeitssitzung: Friedrich Merz greift in eine Tasche und zieht ein weißes Fußballtrikot heraus. Rückennummer 47, Name „Trump".

    21. Juni 2026

  20. Kommentar

    WM-Bühne als Politik-Spektakel: Wenn Superstars und Staatschefs Inszenierung teilen

    Das Schönste am Fußball ist die Einfachheit: elf gegen elf, ein Tor gewinnt. Das Bemerkenswerteste an der WM 2026 ist, wie gründlich diese Einfachheit gerade demontiert wird.

    21. Juni 2026

  21. Analyse

    WM 2026: Wo Sport und Politik kollidieren

    Die WM 2026 hat noch nicht einmal die Gruppenphase hinter sich, und das Turnier hat seinen eigentigen Charakter längst offenbart: Es ist ein Brennglas für alles, was im Verhältnis zwischen Sport, Macht und Menschenrechten schiefläuft. Das 7:1 Deutschlands gegen Curacao zum Auftakt war gut für die Laune.

    21. Juni 2026

  22. Kommentar

    WM 2026: Wenn Sport zur Bühne für Politik und Protest wird

    Ein Turnier mit 48 Nationen, 104 Spielen und einem Gastgeber, der den Sport längst zur Kulisse erklärt hat: Die Fußball-WM 2026 beginnt am 11. Juni – und die eigentliche Frage ist nicht, wer den Pokal gewinnt. Donald Trump wird gewinnen.

    18. Juni 2026

  23. Analyse

    WM 2026: Einreise-Chaos und politische Schatten über dem Turnier

    Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt mit einem Schiedsrichter, dem die USA trotz gültigem Visum die Einreise verweigern, mit Finaltickets, die auf dem Zweitmarkt für bis zu 600.000 Dollar angeboten werden, und mit einem FIFA-Präsidenten, dessen Rat an die Kritiker lautet: „chill and relax". Diese drei Elemente beschreiben weniger eine Pechsträhne als ein strukturelles Muster.

    15. Juni 2026

  24. Analyse

    WM 2026: Einreise-Chaos und Politisches Schachspiel überschatten Eröffnungsspiel

    Das Aztekenstadion hat zwei WM-Endspiele erlebt, und am 11. Juni 2026 trug es ein drittes Eröffnungsspiel aus – diesmal zwischen Mexiko und Südafrika. Doch bereits vor dem Anstoß stand fest: Die bemerkenswerteste Geschichte dieses Turnierauftakts schrieb nicht der Rasen, sondern der Flughafen Miami.

    15. Juni 2026

  25. Analyse

    Einreiseverbote und WM 2026: Wenn Politik den Sport überschattet

    Das britische Innenministerium entzog Cenk Uygur und Hasan Piker Anfang Juni 2026 die elektronische Reiseerlaubnis, Stunden bevor beide auf dem SXSW London Festival und an der Oxford Union sprechen sollten. Die Begründung: Ihre Anwesenheit sei „not conducive to the public good" – nicht dem öffentlichen Wohl dienlich.

    15. Juni 2026

  26. Analyse

    WM 2026: Zwischen Spektakel und Zugänglichkeit – Ein Blick hinter die Kulissen

    Die FIFA gibt den durchschnittlichen Ticketpreis für die Weltmeisterschaft 2026 mit 500 US-Dollar an — das Zehnfache dessen, was sie als Einstiegspreis bewirbt. Zwischen diesen beiden Zahlen liegt nicht nur eine Preisspreizung, sondern ein Geschäftsmodell, das den Zugang zum größten Sportereignis der Welt systematisch nach Kaufkraft sortiert.

    15. Juni 2026

  27. Kommentar

    WM 2026: Ein Turnier zwischen Profitgier und Sportlichkeit

    Die FIFA tritt zur größten Weltmeisterschaft ihrer Geschichte an: 48 Mannschaften, 104 Spiele, prognostizierte Einnahmen von elf Milliarden US-Dollar. Und ein somalischer Schiedsrichter, der trotz gültigem Visum am Flughafen abgewiesen wird, weil sein Herkunftsland auf einer US-Einreiseverbotsliste steht.

    14. Juni 2026