5 Beiträge, in denen Lula da Silva namentlich vorkommt.
Im Tapajós-Einzugsgebiet überschreiten mehr als 51 Prozent der untersuchten Teileinzugsgebiete die brasilianischen Umweltstandards für Quecksilber — nicht wegen eines einzelnen Unglücks, sondern wegen eines Mechanismus, der täglich weiterläuft und den Klimawandel als Verstärker nutzt.
16. September 2026
Luiz Inácio Lula da Silva, seit Januar 2023 zum dritten Mal Präsident Brasiliens, bilanziert einen Monat, in dem zwei Brüche sichtbar wurden: außenpolitisch der schärfste Handelskrach mit Washington seit Jahren, innenpolitisch die wachsende Distanz zwischen seinem Klimaversprechen und dem, was der Kongress tatsächlich beschließt. Der Zeitraum umfasst die letzten dreißig Tage bis Ende Juli 2026.
1. September 2026
Das brasilianische Unterhaus verabschiedet die erste gesetzliche Arbeitszeitverkürzung seit 1988 — doch die Reform greift nur für den formellen Sektor. In der wachsenden Plattformökonomie gelten andere Regeln.
2. Juni 2026
Senator Flávio Bolsonaro warb bei US-Präsident Donald Trump und Außenminister Marco Rubio persönlich dafür, Primeiro Comando da Capital (PCC) und Comando Vermelho (CV) als Terrororganisationen einzustufen. Am 29. Mai 2026 setzte das US-Außenministerium beide Gruppen auf die Liste der „Specially Designated Global Terrorists" (SDGTs) und kündigte ihre Klassifizierung als „Foreign Terrorist Organizations" (FTOs) zum 5. Juni 2026 an.
1. Juni 2026
Brasiliens Câmara dos Deputados verabschiedete am 28. Mai 2026 eine Verfassungsänderung, die die maximale Wochenarbeitszeit von 44 auf 40 Stunden senkt und 37 Millionen Beschäftigten zwei zusammenhängende freie Tage garantiert — bei vollem Lohnausgleich. Der Gesetzentwurf, den Präsident Lula da Silva am 14. April in den Nationalkongress einbrachte, wartet nun auf die Zustimmung des Senats.
31. Mai 2026