8 Beiträge, in denen Xi Jinping namentlich vorkommt.
In Peking laufen Maschinen schneller als Menschen. Und in Seattle schreibt ein Milliardär sechstausend Wörter darüber, dass die Welt darauf nicht vorbereitet ist.
15. September 2026
Kommentar Die US-Sanktionen gegen den Iran sind kein Instrument zur Befriedung des Nahen Ostens. Sie sind ein Werkzeug zur Blockbildung — und ihr eigentlicher Adressat sitzt in Peking.
14. September 2026
Xi Jinping, Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas und Staatspräsident, wird hier für den Zeitraum vom 13. Juli bis 13. August 2026 bilanziert. Drei Felder dominieren diesen Monat: die internationale Positionierung Chinas im KI-Wettbewerb, die Diplomatieoffensive rund um den Golfkonflikt — und ein Cyberangriff auf Taiwan, den Peking offiziell ignoriert.
1. September 2026
Taiwan meldet einen autonomen End-to-End-Cyberangriff auf eine Regierung, bei dem KI-Agenten 85 Konten kompromittierten und 2.500 Datensätze stahlen, bevor ein Mensch Alarm schlagen konnte. Europa diskutiert derweil Regulierungsrahmen.
14. August 2026
Chinas Open-Source-Strategie untergräbt den westlichen Versuch, KI-Vorherrschaft durch Abschottung zu sichern – und trifft genau dort, wo er am schwächsten ist.
23. Juli 2026
Zum Schutzgeld-Trick im Persischen Golf — und was er wirklich kostet Vierzig deutsche Schiffe lagen Mitte Juli in der Region fest oder konnten die Straße von Hormus nicht passieren. Gleichzeitig ließ Donald Trump über Truth Social mitteilen, er wolle künftig eine Gebühr von 20 Prozent des Frachtwertes von jedem Schiff, das die Meerenge durchquert — als Beitrag zur Deckung der US-Sicherungskosten.
21. Juli 2026
Kim Jong Un hat 2026 acht ballistische Raketen abfeuern lassen, Russland beschießt das AKW Saporischschja mit Drohnen — beide Regime normalisieren den Griff zur nuklearen Drohung, und die internationale Gemeinschaft antwortet mit Routinen statt mit Strategie. --- Nordkoreas Raketenserie und die Drohnenangriffe auf Europas größtes Kernkraftwerk folgen derselben Eskalationsgrammatik: Beide Akteure setzen auf kalkulierte Provokation unterhalb der Schwelle, die eine militärische Antwort erzwingt, aber oberhalb der Schwelle, die sich diplomatisch ignorieren lässt. Der verbindende Mechanismus ist nicht Wahnsinn, sondern eine rationale Rüstungsökonomie, in der jeder Test gleichzeitig Abschreckung, Exportkatalog und Verhandlungsmasse produziert.
2. Juni 2026
Donald Trump bombardiert den Iran in die Verhandlungen und nennt das Ergebnis Diplomatie. Dieses Vorgehen untergräbt genau die Ordnung, die ein Atomabkommen schützen soll — und zieht China als Profiteur an den Tisch. --- Neunhundert Luftschläge in zwölf Stunden, eine getötete Staatsführung, eine blockierte Meerenge — und drei Monate später ein „Rahmenabkommen", das der US-Präsident als diplomatischen Triumph verkauft: Die Chronologie der US-iranischen Beziehungen im Jahr 2026 offenbart ein Muster, das nicht strategische Kohärenz zeigt, sondern strategische Inkohärenz zum Prinzip erhebt.
1. Juni 2026