AnalyseDie Zahl wächst noch. Mehr als 4.300 Tote, über 16.700 Verletzte, knapp 18.000 Obdachlose — und bis zu 50.000 Vermisste, die UN-Schätzung vom 11. Juli 2026. Zwei Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 trafen Venezuela am 24. Juni 2026 innerhalb weniger Stunden. Was folgte, ist nicht nur eine Naturkatastrophe. Es ist die Kollision eines physischen Ereignisses mit einem Staat, der seine Resilienz seit Jahren systematisch abgetragen hat.
16. Juli 2026
KommentarBrent klettert auf Einmonatshochs, die Straße von Hormus liegt halb blockiert, und Washington nennt das Strategie. Die geopolitische Risikoprämie, die seit Eskalationsbeginn auf jeden Barrel Rohöl aufgeschlagen wurde, ist beträchtlich.
16. Juli 2026
AnalyseIn der Nacht vom 15. auf den 16. Juli 2026 traf Russland Kiew in zwei Wellen mit mindestens acht ballistischen Raketen. Zwei Menschen starben, sechs wurden verletzt, darunter ein 16-Jähriger. Brände brachen in einem Lager im Westen der Stadt und in einem unbewohnten Haus im Osten aus.
16. Juli 2026
AnalyseDer Krieg hat eine Grammatik, und Trump beherrscht sie als Erster.
16. Juli 2026
AnalyseVenezuela braucht nach dem 24. Juni keine Katastrophe mehr, um in der Krise zu sein. Aber zwei Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5, nur 39 Sekunden auseinander, haben das sichtbar gemacht, was sich jahrelang hinter Mauern und Zahlen verstecken ließ: ein Staat, dessen Fundament schon vor dem ersten Stoß bröckelte.
16. Juli 2026
KommentarIn Houston trägt Lorenzo Salgado Araujo seit 35 Jahren Steuern, zieht Kinder groß, baut Häuser. Am 7. Juli 2026 erschießt ihn ein ICE-Beamter während einer Fahrzeugkontrolle. Die Beamten tragen keine Bodycams. Die einzige Version der Ereignisse kommt von der Behörde, die den Schuss abgefeuert hat.
15. Juli 2026
KommentarEdi Rama hat keinen Zweifel gelassen: Solange er Premierminister ist, werde das Projekt nicht gestoppt. Ein Luxusresort auf der Insel Sazan und am Küstenstreifen der Narta-Lagune, geplant von Jared Kushners Investmentfirma Affinity Partners, soll Albanien auf die touristische Weltkarte setzen.
15. Juli 2026
KommentarWer Krieg macht, um Frieden zu verkaufen, endet meist mit beidem nicht.
15. Juli 2026
AnalyseZwanzig Prozent des weltweiten Öls, zwölf Prozent des Flüssiggases und ein erheblicher Teil der Düngemittellieferungen passieren täglich eine Meerenge, die an ihrer engsten Stelle 34 Kilometer breit ist. Wer die Straße von Hormuz kontrolliert, hält einen Hebel an der Weltwirtschaft – und genau darum geht es im Juli 2026. Angefangen hat es, wie so viele Eskalationszyklen im Persischen Golf, mit Tankern.
15. Juli 2026
KommentarRusslands Raffinerien brennen, die Tankstellen rationieren – und Putin nennt das „nicht kritisch".
14. Juli 2026
AnalyseRussland setzt die Oreschnik seit November 2024 gegen die Ukraine ein, mit weiteren Angriffen bis in den Mai 2026. Jeder Einsatz ist auch eine Botschaft an den Westen: Seht her, was wir haben. Was die Rakete tatsächlich kann, ist eine andere Frage.
14. Juli 2026
AnalyseIn Paris haben am 13. Juli 2026 zehn Staaten eine „Integrierte Anti-Ballistische Raketenkoalition" gegründet – neun europäische Länder und die Ukraine. Das Bündnis soll Rüstungsindustrie, Forschung und operative Erfahrung bündeln, um Europa gegen ballistische Raketenangriffe zu schützen.
14. Juli 2026