Lageblatt

Zeugnis

Bewertung politischer Kommunikation

Jan van Aken

Jan van Aken

LINKE · Nr. 82 nach Medienpräsenz

Faktentreuegut2,0
Detailkenntnisausreichend4,0
Demokratischer Beitraggut2,4
Redlichkeitausreichend3,7
Konsistenzgut2,0
Notendurchschnittbefriedigend2,8

Tendenz: ↘ schlechter

Erteilt auf Grundlage von 9 bewerteten Auftritten. Maßstab: Lageblatt-Bewertungsrahmen (Stand v1), ein Maßstab für alle; der demokratische Beitrag als Befund, nicht als Lager-Urteil. Jede Note ist belegt (siehe unten). KI-gestützt (Art. 50 AI Act).

Die Redaktion

Belege — die bewerteten Auftritte

Medienbilanz 2026-KW37

08.09.2026
–
Faktentreue. Keine überprüfbare Tatsachenbehauptung im Material. Aussage [3] ist eine historisch-politische Wertung, keine falsifizierbare Tatsache. Aussage [2] enthält eine politische Einschätzung, keine Faktenfrage.
–
Detailkenntnis. Laut Hinweis nicht fair beurteilbar aus Einzelzitaten verschiedener Quellen.
4
Demokratischer Beitrag. Die Bezeichnung 'feiger Wurm' für Friedrich Merz ist persönlich herabsetzend und geht über sachliche Kritik hinaus. Sie delegitimiert die Person, nicht die Position. Inhaltliche Kritik an Merz' Haltung zum Völkerrecht wäre legitim — die Wortwahl jedoch entmenschlicht und vergiftet den Diskurs. Kein schwerer Regelbruch, aber klar unterhalb des Standards fairer Auseinandersetzung.
„Friedrich Merz ist wirklich ein feiger Wurm, der sich hinstellt und sagt: 'Ah, das ist so komplex, das weiß man gar nicht genau einzuschätzen mit dem Völkerrecht und so.'“ → Quelle
5
Redlichkeit. In Aussage [1] wird Merz' Position ('das ist komplex, schwer einzuschätzen mit dem Völkerrecht') als Feigheit karikiert, ohne sie ernsthaft zu widerlegen. Die Möglichkeit, dass völkerrechtliche Fragen tatsächlich komplex sein könnten, wird nicht erwogen — ein klassischer Strohmann durch Verhöhnung statt Argumentation.
„Friedrich Merz ist wirklich ein feiger Wurm, der sich hinstellt und sagt: 'Ah, das ist so komplex, das weiß man gar nicht genau einzuschätzen mit dem Völkerrecht und so.'“ → Quelle
–
Konsistenz. Laut Hinweis aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 3 nummerierten Zitate [1]–[3] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Friedrich Merz ist wirklich ein feiger Wurm, der sich hinstellt und sagt: 'Ah, das ist so komplex, das weiß man gar nicht genau einzuschätzen mit dem Völkerrecht und so.'“ → Quelle
  2. [2] „Mittlerweile muss auch beim letzten hier in Europa, selbst bei Friedrich März, angekommen sein, dass wir uns sicherheitspolitisch nicht mehr auf die USA verlassen können.“ → Quelle
  3. [3] „Das Irre ist, dass es heute als radikal gilt, was vor 30 Jahren CDU Politik war.“ → Quelle

Medienbilanz 2026-KW36

03.09.2026
–
Faktentreue. Keine überprüfbare Tatsachenbehauptung in den Aussagen vorhanden; alle Aussagen sind Meinungen, Absichten oder normative Forderungen.
–
Detailkenntnis. Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln – Detailkenntnis nicht fair beurteilbar.
3
Demokratischer Beitrag. Aussage [1] ist scharf und abwertend im Ton ('in Rente geschickt werden'), bewegt sich aber noch im Rahmen legitimer politischer Kritik an einem Amtsträger – kein Aufruf zum Regelbruch, keine Entmenschlichung. Leichter Abzug wegen des demonstrativ verächtlichen Gestus.
„Friedrich Merz kriegt von mir keine Sekunde Unterstützung. Von mir aus kann Friedrich März heute Abend noch in Rente geschickt werden.“ → Quelle
–
Redlichkeit. Aus den drei kurzen, kontextarmen Einzelzitaten lässt sich nicht fair beurteilen, ob Gegenargumente ernst genommen oder Ausweichmanöver vollzogen wurden.
–
Konsistenz. Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln – Konsistenz nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 3 nummerierten Zitate [1]–[3] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Friedrich Merz kriegt von mir keine Sekunde Unterstützung. Von mir aus kann Friedrich März heute Abend noch in Rente geschickt werden.“ → Quelle
  2. [2] „Mit CDU und Regierung retten hat das nichts zu tun, sondern damit, dass es den Rentnerinnen und Rentner in Deutschland nicht noch schlechter gehen soll.“ → Quelle
  3. [3] „Wir wollen zurück zu einem Rentenniveau, wovon die meisten Menschen in Deutschland auch in Würde leben können.“ → Quelle
–
Faktentreue. Keine überprüfbaren Tatsachenbehauptungen im Material vorhanden.
–
Detailkenntnis. Zu wenige Aussagen für eine faire Beurteilung; keine erkennbare Schlagwort-Fassade, aber auch keine Konkreta oder Zahlen — aus drei kurzen Zitaten nicht beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Van Aken äußert sich hart über Merz, aber die Kritik bleibt im Rahmen politischer Auseinandersetzung ohne Delegitimierung oder Entmenschlichung. Die Bereitschaft, das Rentenpaket trotz Opposition gegen Merz zu unterstützen, zeigt institutionenkonformes Verhalten.
„Mit CDU und Regierung retten hat das nichts zu tun, sondern damit, dass es den Rentnerinnen und Rentner in Deutschland nicht noch schlechter gehen soll.“ → Quelle
3
Redlichkeit. Van Aken benennt seine Motivation (Schutz der Rentner vor Armut) und distanziert sich klar von Regierungsrettung, was die eigene Position transparent macht. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Gegenargumenten ist im Material jedoch nicht erkennbar.
„Deswegen sagen wir ja, dieses Rentenpaket soll kommen, um noch größere Armut zu verhindern, aber wir wollen deutlich mehr.“ → Quelle
2
Konsistenz. Die Position ist intern schlüssig: Ablehnung von Merz als Person, dennoch Zustimmung zum Rentenpaket aus inhaltlichen Gründen — dieser scheinbare Widerspruch wird glaubwürdig aufgelöst.
„Mit CDU und Regierung retten hat das nichts zu tun, sondern damit, dass es den Rentnerinnen und Rentner in Deutschland nicht noch schlechter gehen soll.“ → Quelle
Grundlage: die 3 nummerierten Zitate [1]–[3] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Friedrich Merz kriegt von mir keine Sekunde Unterstützung. Von mir aus kann Friedrich März heute Abend noch in Rente geschickt werden.“ → Quelle
  2. [2] „Mit CDU und Regierung retten hat das nichts zu tun, sondern damit, dass es den Rentnerinnen und Rentner in Deutschland nicht noch schlechter gehen soll.“ → Quelle
  3. [3] „Deswegen sagen wir ja, dieses Rentenpaket soll kommen, um noch größere Armut zu verhindern, aber wir wollen deutlich mehr.“ → Quelle
–
Faktentreue. Keine überprüfbare Tatsachenbehauptung im Material; alle Aussagen sind Meinungen oder politische Forderungen.
4
Detailkenntnis. Die Aussagen bleiben auf Schlagwort-Niveau ('Vermögenssteuer ist die Lösung für fast jedes Problem'). Konkrete Zahlen, Sätze oder Zuständigkeiten fehlen vollständig; das wirkt wie eine Schlagwort-Fassade.
„Vermögenssteuer ist die Lösung für fast jedes Problem.“ → Quelle
2
Demokratischer Beitrag. Die Positionen (keine Milliardäre, Umverteilung) sind hart, aber legitim und demokratisch artikuliert. Kein Anzeichen von Delegitimierung oder Entmenschlichung.
„Mindestlohnerhöhen, die unteren Einkommen weniger besteuern und dafür die Milliardäre endlich mehr zur Kasse bitten.“ → Quelle
5
Redlichkeit. Gegenargumente (z. B. Kapitalflucht, wie sie Bohlen symbolisiert) werden laut Material nicht ernst genommen oder adressiert; die Antwort bleibt bei der eigenen Forderung ohne Auseinandersetzung mit der stärksten Gegenposition.
„Vermögenssteuer ist die Lösung für fast jedes Problem.“ → Quelle
–
Konsistenz. Die Aussagen sind zu fragmentarisch und wiederholt gleichlautend, um eine interne Konsistenz fair beurteilen zu können.
Grundlage: die 8 nummerierten Zitate [1]–[8] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Vermögenssteuer ist die Lösung für fast jedes Problem.“ → Quelle
  2. [2] „Vermögenssteuer ist die Lösung für fast jedes Problem.“ → Quelle
  3. [3] „Vermögenssteuer ist die Lösung für fast jedes Problem.“ → Quelle
  4. [4] „Mein Name ist Jan von Arken und ich finde, es sollte keine Milliardäre geben.“ → Quelle
  5. [5] „Mein Name ist Jan von Arken und ich finde, es sollte keine Milliardäre geben.“ → Quelle
  6. [6] „Mein Name ist Jan von Arken und ich finde, es sollte keine Milliardäre geben.“ → Quelle
  7. [7] „Mein Name ist Jan van Aken und ich finde, es sollte keine Milliardäre geben.“ → Quelle
  8. [8] „Mindestlohnerhöhen, die unteren Einkommen weniger besteuern und dafür die Milliardäre endlich mehr zur Kasse bitten.“ → Quelle
–
Faktentreue. Keine überprüfbare Tatsachenbehauptung im Material; alle Aussagen sind Meinungen, Einschätzungen oder Charakterisierungen.
–
Detailkenntnis. Zu wenig Material für eine faire Beurteilung; die Aussagen sind kurz und wertend, enthalten aber keine Schlagwort-Fassade im klassischen Sinne – ein Urteil wäre nicht fair.
4
Demokratischer Beitrag. Die Weigerung, eine gewählte Parlamentarierin zu grüßen oder mit ihr zu diskutieren, ist legitim als persönliche Haltung, bewegt sich aber an der Grenze: Die Verweigerung des politischen Diskurses mit einer demokratisch gewählten Oppositionsführerin – begründet allein mit eigenem Verdikt – entspricht nicht dem Ideal des demokratischen Streits in der Sache. Keine Entmenschlichung, aber erkennbare Diskursverweigerung gegenüber einem parlamentarischen Gegenüber.
„Die Frau Weidel würde ich schon erkennen und die grüße ich auch nicht, weil ich finde sie eine rechtsextreme Gefahr und ich möchte mit der auch nicht diskutieren.“ → Quelle
4
Redlichkeit. Beim bewerteten Gesprächspartner räumt van Aken immerhin ein, ihm abzunehmen, dass er es ernst meine, schränkt dies aber sofort mit pauschalisierendem Misstrauen ein, ohne konkrete Belege zu nennen. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der stärksten Gegenposition ist nicht erkennbar.
„Ich nehme ihm ab, dass er das im Moment ernst meint. Ob das noch zwei Jahre hält, das weiß ich ein weniger. Also, ich vertraue ihm da nicht so richtig.“ → Quelle
–
Konsistenz. Zu wenige und zu heterogene Aussagen, um eine auftrittsinterne Konsistenz fair beurteilen zu können.
Grundlage: die 3 nummerierten Zitate [1]–[3] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Ich nehme ihm ab, dass er das im Moment ernst meint. Ob das noch zwei Jahre hält, das weiß ich ein weniger. Also, ich vertraue ihm da nicht so richtig.“ → Quelle
  2. [2] „Ich meine diese Stadtbilddebatte, ich meine das hat er gesagt und das ist so zutiefst rassistisch, was er da gesagt hat. Das kann man gar nicht anders benennen.“ → Quelle
  3. [3] „Die Frau Weidel würde ich schon erkennen und die grüße ich auch nicht, weil ich finde sie eine rechtsextreme Gefahr und ich möchte mit der auch nicht diskutieren.“ → Quelle
–
Faktentreue. Keine überprüfbare Tatsachenbehauptung im Material – Aussage [1] zum Entlastungspaket ist zu vage, um faktisch prüfbar zu sein; die übrigen Aussagen sind Meinungen/Positionen.
–
Detailkenntnis. Aussage [1] nennt eine konkrete Zahl (150 Euro), aber insgesamt sind die drei Zitate zu knapp und themenverschieden, um Detailkenntnis fair beurteilen zu können – keine erkennbare Schlagwort-Fassade, aber auch keine substanzielle Tiefe belegbar.
2
Demokratischer Beitrag. Aussage [3] zeigt, dass van Aken eine differenzierte Position einnimmt: Kritik an konkretem Regierungshandeln und Bekenntnis zum Existenzrecht werden explizit zusammengehalten – keine Entmenschlichung, klares Bekenntnis zu demokratischen Grundwerten. Keine Delegitimierung erkennbar.
„Es ist überhaupt kein Problem gleichzeitig gegen Kriegsverbrechen der israelischen Regierung zu sein und gleichzeitig auch für das Existenzrecht Israels einzustehen.“ → Quelle
3
Redlichkeit. Aussage [2] vertritt eine klare Position zur Wehrpflicht, geht aber nicht auf das stärkste Gegenargument (Sicherheitspolitik, gesellschaftlicher Zusammenhalt) ein. Kein Ausweichen, aber auch kein ernsthaftes Einräumen gegenteiliger Argumente.
„Die Aussetzung der Wehrpflicht war eine sehr gute Entscheidung. Ich finde, es sollte keine Zwangsdienste geben, überhaupt keine Zwangsdienste.“ → Quelle
–
Konsistenz. Die drei Zitate stammen aus völlig unterschiedlichen Themenfeldern (Sozialpolitik, Wehrpflicht, Nahost). Aus diesen verstreuten Einzelzitaten lässt sich keine auftrittsinterene Konsistenz fair beurteilen.
Grundlage: die 3 nummerierten Zitate [1]–[3] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Das, was letzte Woche verabschiedet wurde an Entlastungspaket, ist eigentlich den Namen überhaupt nicht wert. Wir fordern eine Osterprämie, ein Energiekrisengeld von 150 Euro sofort.“ → Quelle
  2. [2] „Die Aussetzung der Wehrpflicht war eine sehr gute Entscheidung. Ich finde, es sollte keine Zwangsdienste geben, überhaupt keine Zwangsdienste.“ → Quelle
  3. [3] „Es ist überhaupt kein Problem gleichzeitig gegen Kriegsverbrechen der israelischen Regierung zu sein und gleichzeitig auch für das Existenzrecht Israels einzustehen.“ → Quelle

Medienbilanz 2026-KW35

24.08.2026
2
Faktentreue. Die Angabe '64% der Menschen in Deutschland wollen eine Vermögensteuer' ist eine überprüfbare Tatsachenbehauptung. Solche Umfragewerte wurden wiederholt erhoben (z.B. Infratest dimap, Forsa) und liegen im genannten Bereich, auch wenn exakte Zahlen je nach Fragestellung variieren. Die Aussage ist plausibel belegt, aber nicht mit einer konkreten Quelle untermauert — leichter Abzug für fehlende Präzision.
„Die Lösung ist ganz einfach. Die heißt Vermögensteuer. [...] In Umfragen zeigt sich immer wieder, 64% der Menschen in Deutschland wollen auch endlich wieder eine Vermögenssteuer.“ → Quelle
–
Detailkenntnis. Einzelzitate aus verschiedenen Kontexten; Detailkenntnis nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Die Aussagen zeigen eine lösungsorientierte, auf gesellschaftlichen Zusammenhalt ausgerichtete Haltung. Kein Anzeichen von Delegitimierung, Entmenschlichung oder Regelbruch-Aufruf. Der Appell zu 'Hoffnung' und 'Zärtlichkeit' ist normativ positiv, aber nicht außergewöhnlich stark im demokratischen Beitrag — solider, respektvoller Ton.
„Ich habe keine Lust mehr, den Menschen zu erzählen, wie scheiße den das geht. Sondern wir sind doch die, die eine Lösung anbringen müssen, die Hoffnung machen.“ → Quelle
–
Redlichkeit. Die Zitate enthalten keine erkennbare Auseinandersetzung mit Gegenpositionen; Redlichkeit lässt sich daraus nicht fair beurteilen.
–
Konsistenz. Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln; Konsistenz nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 6 nummerierten Zitate [1]–[6] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Die Lösung ist ganz einfach. Die heißt Vermögensteuer. [...] In Umfragen zeigt sich immer wieder, 64% der Menschen in Deutschland wollen auch endlich wieder eine Vermögenssteuer.“ → Quelle
  2. [2] „Das ist meine Vision für die Linke. Eine sozialistische Volkspartei hier in Deutschland, das ist mein Traum.“ → Quelle
  3. [3] „Wir müssen uns sehr bewusst sein, dass der gegenwärtige Hype auch ganz ganz schnell wieder vorbei sein kann.“ → Quelle
  4. [4] „Ich habe keine Lust mehr, den Menschen zu erzählen, wie scheiße den das geht. Sondern wir sind doch die, die eine Lösung anbringen müssen, die Hoffnung machen.“ → Quelle
  5. [5] „Wir reden so oft darüber, dass Menschen nicht verheizt werden dürfen [...] Und dann müssen wir auch ehrlich zu uns selbst sein in diesen harten Zeiten. Dann müssen wir auch zärtlich miteinander und mit uns selbst umgehen.“ → Quelle
  6. [6] „Die Wohnungsnot in Deutschland und vor allem diese Mietennot, die Verzweiflung von Millionen Menschen, das ist so groß, dass es dem Allgemeinwohl schadet.“ → Quelle
–
Faktentreue. Die einzige überprüfbare Tatsachenbehauptung ist der genannte Umfragewert (64% für Vermögensteuer). Ohne Quellenangabe ist dieser im Auftritt nicht ausreichend kontextualisiert, um eine faire Überprüfung zu ermöglichen; eine klare Falschaussage ist aber ebenfalls nicht belegbar.
„Die Lösung ist ganz einfach. Die heißt Vermögensteuer. [...] In Umfragen zeigt sich immer wieder, 64% der Menschen in Deutschland wollen auch endlich wieder eine Vermögenssteuer.“ → Quelle
–
Detailkenntnis. Die Aussagen sind überwiegend visionär-appellativer Natur. Konkreta oder Zahlen tauchen kaum auf; es lässt sich aber auch kein systematisches Schlagwort-Fassaden-Muster erkennen, das eine Abwertung rechtfertigen würde. Eine faire Beurteilung ist aus dem Material nicht möglich.
1
Demokratischer Beitrag. Der Auftritt ist durchweg auf sachlich-programmatische Ziele ausgerichtet, keine Delegitimierung, keine Entmenschlichung. Der Appell zur Zärtlichkeit und zum fairen Umgang miteinander im eigenen Lager ist ein konstruktiver demokratischer Beitrag.
„Wir reden so oft darüber, dass Menschen nicht verheizt werden dürfen [...] Und dann müssen wir auch ehrlich zu uns selbst sein in diesen harten Zeiten. Dann müssen wir auch zärtlich miteinander und mit uns selbst umgehen.“ → Quelle
2
Redlichkeit. Van Aken benennt offen die Vergänglichkeit des aktuellen Partei-Hypes und fordert Selbstkritik und Ehrlichkeit nach innen. Das ist redlich. Gegenargumente werden jedoch nicht explizit aufgegriffen oder entkräftet, was eine Bestnote verhindert.
„Wir müssen uns sehr bewusst sein, dass der gegenwärtige Hype auch ganz ganz schnell wieder vorbei sein kann.“ → Quelle
2
Konsistenz. Die Aussagen bilden ein kohärentes Narrativ: von Problemdiagnose (Armut) über Lösung (Vermögensteuer) bis zur programmatischen Vision (sozialistische Volkspartei) und dem internen Appell zu Selbstfürsorge und Hoffnung. Kein erkennbarer Widerspruch innerhalb des Auftritts.
„Ich habe keine Lust mehr, den Menschen zu erzählen, wie scheiße den das geht. Sondern wir sind doch die, die eine Lösung anbringen müssen, die Hoffnung machen.“ → Quelle
Grundlage: die 5 nummerierten Zitate [1]–[5] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Die Lösung ist ganz einfach. Die heißt Vermögensteuer. [...] In Umfragen zeigt sich immer wieder, 64% der Menschen in Deutschland wollen auch endlich wieder eine Vermögenssteuer.“ → Quelle
  2. [2] „Das ist meine Vision für die Linke. Eine sozialistische Volkspartei hier in Deutschland, das ist mein Traum.“ → Quelle
  3. [3] „Wir müssen uns sehr bewusst sein, dass der gegenwärtige Hype auch ganz ganz schnell wieder vorbei sein kann.“ → Quelle
  4. [4] „Ich habe keine Lust mehr, den Menschen zu erzählen, wie scheiße den das geht. Sondern wir sind doch die, die eine Lösung anbringen müssen, die Hoffnung machen.“ → Quelle
  5. [5] „Wir reden so oft darüber, dass Menschen nicht verheizt werden dürfen [...] Und dann müssen wir auch ehrlich zu uns selbst sein in diesen harten Zeiten. Dann müssen wir auch zärtlich miteinander und mit uns selbst umgehen.“ → Quelle

Medienbilanz 2026-KW25

20.06.2026
–
Faktentreue. Keine überprüfbaren Tatsachenbehauptungen vorhanden; alle Aussagen sind Meinungen, Wertungen oder persönliche Befindlichkeiten.
–
Detailkenntnis. Laut Hinweis aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Van Aken übt scharfe, aber sachbezogene Kritik an Israel (Kriegsverbrechen) und verbindet diese explizit mit dem Kampf gegen Antisemitismus — er entmenschlicht keine Gruppe, ruft nicht zum Regelbruch auf und erkennt die Spannung zwischen beiden Positionen an. Das ist eine harte, aber legitime demokratische Haltung. Leichte Abwertung, da die Formulierung 'völlig richtig' ohne Differenzierung eine pauschale Gewissheit suggeriert, die der Komplexität des Themas nicht ganz gerecht wird.
„Dass wir deswegen die Bundesregierung auffordern, keine Waffen zu liefern. Und das kann man machen und gleichzeitig den Antisemitismus hier in Deutschland bekämpfen, und dieses alles miteinander Denken, das ist glaube ich meine Handschrift.“ → Quelle
–
Redlichkeit. Aus den vorliegenden Einzelzitaten lässt sich nicht beurteilen, ob Van Aken Gegenpositionen ernst nimmt oder ausweicht — kein entsprechendes Gesprächsmaterial vorhanden.
–
Konsistenz. Laut Hinweis aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 11 nummerierten Zitate [1]–[11] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Wir sind der Überzeugung, dass abgehobene Gehälter auch zu einer abgehobenen Politik führen.“ → Quelle
  2. [2] „Wir sind der Überzeugung, dass abgehobene Gehälter auch zu einer abgehobenen Politik führen.“ → Quelle
  3. [3] „Wir sind der Überzeugung, dass abgehobene Gehälter auch zu einer abgehobenen Politik führen.“ → Quelle
  4. [4] „Das hat irre viel Spaß gemacht, war auch sehr sehr anstrengend, und deswegen muss ich jetzt auch aufhören. Deswegen ist es auch in Ordnung aufzuhören, da muss ich auf meine Gesundheit achten.“ → Quelle
  5. [5] „Also bisschen wehmütig bin ich schon, muss ich sagen.“ → Quelle
  6. [6] „Das ist ja völlig richtig, dass man jetzt Israel kritisiert für die Kriegsverbrechen in Gaza.“ → Quelle
  7. [7] „Dass wir deswegen die Bundesregierung auffordern, keine Waffen zu liefern. Und das kann man machen und gleichzeitig den Antisemitismus hier in Deutschland bekämpfen, und dieses alles miteinander Denken, das ist glaube ich meine Handschrift.“ → Quelle
  8. [8] „Das ist ja völlig richtig, dass man jetzt Israel kritisiert für die Kriegsverbrechen in Gaza“ → Quelle
  9. [9] „Also bisschen wehmütig bin ich schon, muss ich sagen“ → Quelle
  10. [10] „Mein Name ist Jan van Aken. Ich finde, es sollte keine Milliardäre geben.“ → Quelle
  11. [11] „Das ist kein Traum, das ist eine Aufgabe.“ → Quelle

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