Lageblatt

Zeugnis

Bewertung politischer Kommunikation

Karin Prien

Karin Prien

CDU · Nr. 99 nach Medienpräsenz

Faktentreuesehr gut1,3
Detailkenntnisgut2,0
Demokratischer Beitraggut2,0
Redlichkeitbefriedigend3,0
Konsistenzgut2,0
Notendurchschnittgut2,1

Tendenz: → stabil

Erteilt auf Grundlage von 16 bewerteten Auftritten. Maßstab: Lageblatt-Bewertungsrahmen (Stand v1), ein Maßstab für alle; der demokratische Beitrag als Befund, nicht als Lager-Urteil. Jede Note ist belegt (siehe unten). KI-gestützt (Art. 50 AI Act).

Die Redaktion

Belege — die bewerteten Auftritte

Medienbilanz 2026-KW33

12.08.2026
–
Faktentreue. Keine überprüfbare Tatsachenbehauptung in den Zitaten – alle drei Aussagen sind politische Positionierungen oder normative Forderungen.
–
Detailkenntnis. Laut Hinweis aus Einzelzitaten verschiedener Artikel nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Die Aussagen bewegen sich im Rahmen legitimer politischer Positionierung: Der Rechtsanspruch auf individuelle Hilfen wird ausdrücklich bekräftigt (Zitat 2), was Rechtsbindung signalisiert. Die Formulierung in Zitat 3 ist sachlich-konstruktiv. Keine Delegitimierung, keine Entmenschlichung erkennbar.
„Der individuelle Rechtsanspruch auf bedarfsgerechte Hilfen bleibe uneingeschränkt bestehen.“ → Quelle
–
Redlichkeit. Die Zitate sind zu knapp und kontextlos, um beurteilen zu können, ob Gegenargumente ernst genommen oder Ausweichmanöver vollzogen werden.
–
Konsistenz. Laut Hinweis aus Einzelzitaten verschiedener Artikel nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 3 nummerierten Zitate [1]–[3] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „gesellschaftliche Vielfalt kein staatliches Förderziel“ → Quelle
  2. [2] „Der individuelle Rechtsanspruch auf bedarfsgerechte Hilfen bleibe uneingeschränkt bestehen.“ → Quelle
  3. [3] „Dafür brauchen wir ein Unterstützungs- und Schutzsystem, das leistungsfähig, verlässlich und zugleich finanzierbar ist.“ → Quelle
–
Faktentreue. Aussage [5] wäre prinzipiell überprüfbar (Empfehlung des Expertenpanels der EU-Kommission), doch aus dem vorliegenden Material lässt sich die Richtigkeit nicht sicher beurteilen; andere Aussagen sind Pläne oder Meinungen, keine prüfbaren Tatsachenbehauptungen.
„Auch das Expertenpanel der Europäischen Kommission spricht sich für eine Altersgrenze von 13 Jahren aus“ → Quelle
–
Detailkenntnis. Einzelne, aus verschiedenen Artikeln zusammengetragene Zitate – Detailkenntnis nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Prien betont regulatorische Maßnahmen gegen Plattformbetreiber statt gegen Einzelpersonen, befürwortet europäische Kooperation und legislative Wege – klar institutionenkonformes, demokratisch konstruktives Vorgehen ohne Delegitimierung oder Entmenschlichung. Kleiner Abstrich, da die Argumentation sehr allgemein bleibt.
„Auch zwischen 13 und 16 und sogar noch zwischen 16 und 18 könnte es zusätzliche Maßnahmen geben, die dann aber die Plattformen betreffen würden und nicht den einzelnen Jugendlichen“ → Quelle
–
Redlichkeit. Aus den vorliegenden Zitaten ist nicht erkennbar, ob und wie Prien Gegenpositionen aufgreift oder ausweicht – nicht fair beurteilbar.
–
Konsistenz. Einzelne, aus verschiedenen Artikeln zusammengetragene Zitate – Konsistenz nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 6 nummerierten Zitate [1]–[6] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Auch zwischen 13 und 16 und sogar noch zwischen 16 und 18 könnte es zusätzliche Maßnahmen geben, die dann aber die Plattformen betreffen würden und nicht den einzelnen Jugendlichen“ → Quelle
  2. [2] „Die Plattformenanbieter müssen endlich das Risiko für ihre Technologie übernehmen und dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche eben nur mit solchen Angeboten konfrontiert werden, die altersgerecht sind“ → Quelle
  3. [3] „Bis zum Ende des Sommers werden wir Eckpunkte für eine deutsche Gesetzgebung vorlegen, die aber ganz bewusst als Übergangsregelung angelegt ist, um am Ende zu einer gemeinsamen europäischen Lösung zu kommen.“ → Quelle
  4. [4] „Das müsste dann Anfang nächsten Jahres auch fertig sein. Ich hoffe, wir schaffen das“ → Quelle
  5. [5] „Auch das Expertenpanel der Europäischen Kommission spricht sich für eine Altersgrenze von 13 Jahren aus“ → Quelle
  6. [6] „Und gerade das gibt uns eine starke Position: einen gemeinsamen Markt, den wir gemeinsam regulieren können. Diese Chance sollten wir auch wahrnehmen.“ → Quelle
2
Faktentreue. Die Behauptung, das Expertenpanel der Europäischen Kommission spreche sich für eine Altersgrenze von 13 Jahren aus, ist eine konkrete, überprüfbare Tatsachenbehauptung. Sie ist grundsätzlich plausibel und entspricht dem Stand der EU-Diskussionen (u.a. im Rahmen des Digital Services Act und EDPB-Empfehlungen), wenngleich die exakte Formulierung des Panels nicht vollständig verifizierbar ist. Keine klar belegbar falsche Aussage erkennbar, leichter Abzug da die Formulierung etwas vereinfachend wirkt.
„Auch das Expertenpanel der Europäischen Kommission spricht sich für eine Altersgrenze von 13 Jahren aus“ → Quelle
–
Detailkenntnis. Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln – Detailkenntnis nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Prien setzt auf gesetzliche Regulierung über demokratische Verfahren (nationale Gesetzgebung als Übergang zu europäischer Lösung), betont Plattformverantwortung statt individuelle Bestrafung Jugendlicher und verweist auf europäische Zusammenarbeit. Kein Anzeichen von Delegitimierung oder Regelbruch. Haltung ist konstruktiv und institutionell verankert.
„Bis zum Ende des Sommers werden wir Eckpunkte für eine deutsche Gesetzgebung vorlegen, die aber ganz bewusst als Übergangsregelung angelegt ist, um am Ende zu einer gemeinsamen europäischen Lösung zu kommen.“ → Quelle
3
Redlichkeit. Prien differenziert immerhin zwischen verschiedenen Altersgruppen (13–16, 16–18) und verortet Verantwortung bei Plattformen statt bei Jugendlichen – das zeigt eine gewisse Auseinandersetzung mit Gegenargumenten (Verbote treffen die Falschen). Eine explizite Auseinandersetzung mit der stärksten Gegenposition (z.B. Wirksamkeitszweifel, Datenschutzprobleme bei Altersverifikation) ist in den Zitaten jedoch nicht erkennbar.
„Auch zwischen 13 und 16 und sogar noch zwischen 16 und 18 könnte es zusätzliche Maßnahmen geben, die dann aber die Plattformen betreffen würden und nicht den einzelnen Jugendlichen“ → Quelle
–
Konsistenz. Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln – Konsistenz nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 6 nummerierten Zitate [1]–[6] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Auch zwischen 13 und 16 und sogar noch zwischen 16 und 18 könnte es zusätzliche Maßnahmen geben, die dann aber die Plattformen betreffen würden und nicht den einzelnen Jugendlichen“ → Quelle
  2. [2] „Die Plattformenanbieter müssen endlich das Risiko für ihre Technologie übernehmen und dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche eben nur mit solchen Angeboten konfrontiert werden, die altersgerecht sind“ → Quelle
  3. [3] „Bis zum Ende des Sommers werden wir Eckpunkte für eine deutsche Gesetzgebung vorlegen, die aber ganz bewusst als Übergangsregelung angelegt ist, um am Ende zu einer gemeinsamen europäischen Lösung zu kommen.“ → Quelle
  4. [4] „Das müsste dann Anfang nächsten Jahres auch fertig sein. Ich hoffe, wir schaffen das“ → Quelle
  5. [5] „Auch das Expertenpanel der Europäischen Kommission spricht sich für eine Altersgrenze von 13 Jahren aus“ → Quelle
  6. [6] „Und gerade das gibt uns eine starke Position: einen gemeinsamen Markt, den wir gemeinsam regulieren können. Diese Chance sollten wir auch wahrnehmen.“ → Quelle
–
Faktentreue. Aussage [5] wäre grundsätzlich überprüfbar (Empfehlung des EU-Kommissions-Expertenpanels), doch ohne Zugang zu den konkreten Paneldokumenten lässt sich die Behauptung hier nicht fair verifizieren oder widerlegen. Keine weitere klar prüfbare Tatsachenbehauptung im Material.
„Auch das Expertenpanel der Europäischen Kommission spricht sich für eine Altersgrenze von 13 Jahren aus“ → Quelle
–
Detailkenntnis. Einzelzitate aus verschiedenen Kontexten — Detailkenntnis nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Prien plädiert für regulatorisches Handeln über Plattformverantwortung statt über individuelle Verbote, betont den europäischen Rechtsrahmen und einen gemeinsamen Markt. Das ist ein sachbezogener, institutionell eingebetteter Beitrag ohne Entmenschlichung oder Delegitimierung. Kleiner Abzug, weil die Aussagen sehr allgemein-appellativer Natur sind und kaum auf konkrete demokratische Verfahrensschritte eingehen.
„Die Plattformenanbieter müssen endlich das Risiko für ihre Technologie übernehmen und dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche eben nur mit solchen Angeboten konfrontiert werden, die altersgerecht sind“ → Quelle
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Redlichkeit. Aus den vorliegenden Einzelzitaten ist nicht erkennbar, ob und wie Prien Gegenargumente aufnimmt oder ihnen ausweicht — Redlichkeit nicht fair beurteilbar.
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Konsistenz. Einzelzitate aus verschiedenen Kontexten — Konsistenz nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 6 nummerierten Zitate [1]–[6] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Auch zwischen 13 und 16 und sogar noch zwischen 16 und 18 könnte es zusätzliche Maßnahmen geben, die dann aber die Plattformen betreffen würden und nicht den einzelnen Jugendlichen“ → Quelle
  2. [2] „Die Plattformenanbieter müssen endlich das Risiko für ihre Technologie übernehmen und dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche eben nur mit solchen Angeboten konfrontiert werden, die altersgerecht sind“ → Quelle
  3. [3] „Bis zum Ende des Sommers werden wir Eckpunkte für eine deutsche Gesetzgebung vorlegen, die aber ganz bewusst als Übergangsregelung angelegt ist, um am Ende zu einer gemeinsamen europäischen Lösung zu kommen.“ → Quelle
  4. [4] „Das müsste dann Anfang nächsten Jahres auch fertig sein. Ich hoffe, wir schaffen das“ → Quelle
  5. [5] „Auch das Expertenpanel der Europäischen Kommission spricht sich für eine Altersgrenze von 13 Jahren aus“ → Quelle
  6. [6] „Und gerade das gibt uns eine starke Position: einen gemeinsamen Markt, den wir gemeinsam regulieren können. Diese Chance sollten wir auch wahrnehmen.“ → Quelle

Medienbilanz 2026-KW32

08.08.2026
–
Faktentreue. Keine überprüfbare Tatsachenbehauptung im Material; alle Aussagen sind politische Pläne, Absichten oder normative Einschätzungen.
–
Detailkenntnis. Gemäß Hinweis: Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln, Detailkenntnis nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Prien benennt alle relevanten Extremismusformen symmetrisch (Rechts-, Links-, Islamismus), streitet sachlich in der Sache und zeigt demokratisch-konstruktives Verhalten: nationale Regelung bewusst als Übergangs­lösung zur europäischen Lösung konzipiert. Keine Delegitimierung, keine Entmenschlichung. Kleiner Abzug von der Bestnote, da das Material zu knapp ist, um zweifelsfrei eine 1 zu vergeben.
„also nicht nur Rechtsextremismus, sondern eben auch Islamismus und Linksextremismus“ → Quelle
–
Redlichkeit. Aus den Einzelzitaten ist nicht erkennbar, ob und wie Prien Gegenargumente aufgreift oder ausweicht; eine faire Beurteilung ist nicht möglich.
–
Konsistenz. Gemäß Hinweis: Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln, Konsistenz nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 6 nummerierten Zitate [1]–[6] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „also nicht nur Rechtsextremismus, sondern eben auch Islamismus und Linksextremismus“ → Quelle
  2. [2] „Für die eigenständige Nutzung sozialer Medien sehe ich grundsätzlich in dem Vorschlag einer gesetzlichen Altersgrenze von 13 Jahren den richtigen Weg – in Verbindung mit einer wirksamen Altersüberprüfung und abgestuften Schutzvorkehrungen für Jugendliche bis 18 Jahre.“ → Quelle
  3. [3] „Auch zwischen 13 und 16 und sogar noch zwischen 16 und 18 könnte es zusätzliche Maßnahmen geben, die dann aber die Plattformen betreffen würden und nicht den einzelnen Jugendlichen“ → Quelle
  4. [4] „Die Plattformenanbieter müssen endlich das Risiko für ihre Technologie übernehmen und dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche eben nur mit solchen Angeboten konfrontiert werden, die altersgerecht sind“ → Quelle
  5. [5] „Bis zum Ende des Sommers werden wir Eckpunkte für eine deutsche Gesetzgebung vorlegen, die aber ganz bewusst als Übergangsregelung angelegt ist, um am Ende zu einer gemeinsamen europäischen Lösung zu kommen.“ → Quelle
  6. [6] „Das müsste dann Anfang nächsten Jahres auch fertig sein. Ich hoffe, wir schaffen das“ → Quelle
–
Faktentreue. Keine überprüfbaren Tatsachenbehauptungen vorhanden – alle Aussagen sind Ankündigungen, Forderungen oder Absichtserklärungen.
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Detailkenntnis. Laut Hinweis nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Prien setzt klar auf den Rechtsweg (nationale Gesetzgebung als Übergangsregel, europäische Lösung als Ziel), respektiert Verfahren und differenziert sorgfältig nach Altersgruppen statt zu pauschalisieren. Keine Entmenschlichung, kein Regelbruch-Impuls.
„Bis zum Ende des Sommers werden wir Eckpunkte für eine deutsche Gesetzgebung vorlegen, die aber ganz bewusst als Übergangsregelung angelegt ist, um am Ende zu einer gemeinsamen europäischen Lösung zu kommen.“ → Quelle
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Redlichkeit. Aus den vorliegenden Zitaten lässt sich nicht erkennen, ob Gegenargumente ernst genommen oder Fragen ausgewichen wird – zu wenig Material für eine faire Bewertung.
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Konsistenz. Laut Hinweis nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 4 nummerierten Zitate [1]–[4] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Auch zwischen 13 und 16 und sogar noch zwischen 16 und 18 könnte es zusätzliche Maßnahmen geben, die dann aber die Plattformen betreffen würden und nicht den einzelnen Jugendlichen“ → Quelle
  2. [2] „Die Plattformenanbieter müssen endlich das Risiko für ihre Technologie übernehmen und dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche eben nur mit solchen Angeboten konfrontiert werden, die altersgerecht sind“ → Quelle
  3. [3] „Bis zum Ende des Sommers werden wir Eckpunkte für eine deutsche Gesetzgebung vorlegen, die aber ganz bewusst als Übergangsregelung angelegt ist, um am Ende zu einer gemeinsamen europäischen Lösung zu kommen.“ → Quelle
  4. [4] „Das müsste dann Anfang nächsten Jahres auch fertig sein. Ich hoffe, wir schaffen das“ → Quelle

Medienbilanz 2026-KW31

01.08.2026
–
Faktentreue. Keine überprüfbaren Tatsachenbehauptungen vorhanden – alle Aussagen sind normative oder programmatische Einschätzungen.
–
Detailkenntnis. Laut Hinweis aus Einzelzitaten verschiedener Artikel nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Die Aussagen betonen Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe ohne Delegitimierung oder Entmenschlichung. Beleg 3 nennt explizit Herkunfts- und Wohnortunabhängigkeit als Ziel – ein konstruktiver, inklusiver Beitrag zur politischen Debatte. Beleg 4 zeigt zudem ehrliche Einschränkung statt Überhöhung.
„Kinder, deren Familien sich keine Nachhilfe oder teure Freizeitangebote leisten können, erhalten hier Unterstützung und vielfältige Möglichkeiten - unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Wohnort“ → Quelle
3
Redlichkeit. Beleg 4 zeugt von einer gewissen Ehrlichkeit (Eingeständnis ungleicher Startbedingungen), doch die Gegenposition – etwa Kritik an unzureichenden Standards oder strukturellen Ungleichheiten – wird nicht ernsthaft aufgegriffen oder entkräftet. Kein klarer Strohmann, aber auch keine erkennbare Auseinandersetzung mit Gegenargumenten.
„Da bin ich pragmatisch. Wir können nicht überall von Beginn an die gleiche Qualität erreichen.“ → Quelle
–
Konsistenz. Laut Hinweis aus Einzelzitaten verschiedener Artikel nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 15 nummerierten Zitate [1]–[15] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Ich glaube, dafür ist es sinnvoll, Regelstrukturen wie Schulen und Vereine stärker zu nutzen.“ → Quelle
  2. [2] „Was in der hitzigen Debatte oft untergeht: Die meisten Programmteile führen wir weiter, wie die »Partnerschaften für Demokratie«, bei denen Geld in die Kommunen geht und dort verteilt wird.“ → Quelle
  3. [3] „Nicht fortführen werden wir unter anderem die »Innovationsprojekte«, bei denen auf Betreiben meiner Vorgängerin Lisa Paus von den Grünen auch Vielfalt ein Förderziel war.“ → Quelle
  4. [4] „Mich bewegt die Frage: Wie begegnen wir der Radikalisierung und der nachlassenden Bereitschaft, einander zuzuhören?“ → Quelle
  5. [5] „Vielfalt allein ist aus meiner Sicht aber kein ausreichendes Förderziel.“ → Quelle
  6. [6] „Wir brauchen weibliche Talente auf allen Ebenen der Wirtschaft. Mehr Frauen in Führungspositionen stärken nicht nur die Chancengerechtigkeit, sondern tragen auch wesentlich zum nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg bei.“ → Quelle
  7. [7] „Wir brauchen weibliche Talente auf allen Ebenen der Wirtschaft. Mehr Frauen in Führungspositionen stärken nicht nur die Chancengerechtigkeit, sondern tragen auch wesentlich zum nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg bei.“ → Quelle
  8. [8] „Wenn junge Leute so stark radikalisiert sind wie dieser Täter, dann ist ein Deradikalisierungsprogramm mutmaßlich nicht die Methode der Wahl. Da geht es dann eher um Strafjustiz, Überwachung und Schutzmaßnahmen.“ → Quelle
  9. [9] „Ich könnte mir sehr gut vorstellen, diesen Betrag einzusetzen.“ → Quelle
  10. [10] „Und darauf können sie sich auch verlassen.“ → Quelle
  11. [11] „Insofern ist die Behauptung schlicht falsch, wir würden jetzt queere Aktivitäten nicht mehr unterstützen.“ → Quelle
  12. [12] „Für mich ist dieser erschütternde Anschlag Anlass, um die Ausrichtung von 'Demokratie leben!' bei der Extremismusprävention nachzuschärfen und dabei das Thema Deradikalisierung in den Fokus zu nehmen.“ → Quelle
  13. [13] „Zunächst einmal sehe ich, dass es richtig war, bei 'Demokratie leben!' den Extremismus gerade auch von islamistischer Seite stärker in den Blick zu nehmen.“ → Quelle
  14. [14] „Wir brauchen weibliche Talente auf allen Ebenen der Wirtschaft. Mehr Frauen in Führungspositionen stärken nicht nur die Chancengerechtigkeit, sondern tragen auch wesentlich zum nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg bei“ → Quelle
  15. [15] „Das sei „schlicht falsch“.“ → Quelle
–
Faktentreue. Keine überprüfbare Tatsachenbehauptung im Material; alle Aussagen sind Wertungen, Ziele oder Ankündigungen.
–
Detailkenntnis. Laut Hinweis aus Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Prien wirbt aktiv für ein Gesetzgebungsverfahren und Kompromissbereitschaft im föderalen Prozess – keine Delegitimierung, kein Regelbruch. Der leichte Druck in Zitat 4 ('gibt es gar nichts mehr') bleibt im Rahmen legitimer Verhandlungsrhetorik.
„Wenn wir an dieser Stelle nicht zusammenkommen, gibt es im kommenden Jahr einfach gar nichts mehr“ → Quelle
–
Redlichkeit. Die Zitate enthalten keine erkennbare Auseinandersetzung mit der Gegenposition (Länder-Kritik an Kosten); eine Beurteilung wäre nicht fair.
–
Konsistenz. Laut Hinweis aus Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 4 nummerierten Zitate [1]–[4] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Es gehe um das „wichtigste bildungspolitische Vorhaben dieser Koalition“.“ → Quelle
  2. [2] „investiert in bessere Startchancen für Kinder, in den Fachkräftenachwuchs und in die wirtschaftliche Stärke unseres Landes“ → Quelle
  3. [3] „Deshalb schaffen wir mit diesem Gesetz erstmals bundesweit verbindliche Qualitätsstandards, stärken die Sprachförderung von Anfang an und unterstützen Kitas gezielt dort, wo der Bedarf am höchsten ist.“ → Quelle
  4. [4] „Wenn wir an dieser Stelle nicht zusammenkommen, gibt es im kommenden Jahr einfach gar nichts mehr“ → Quelle

Medienbilanz 2026-KW30

24.07.2026
–
Faktentreue. Keine überprüfbaren Tatsachenbehauptungen im Material; alle Aussagen sind normativ, appellativ oder persönlich-erfahrungsbasiert.
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Detailkenntnis. Laut Hinweis aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
1
Demokratischer Beitrag. Prien betont bürgerliche Verantwortung, Mut zur Teilhabe und lehnt Kollektivschuld zugunsten individueller Verantwortung ab — alles regelkonforme, demokratiestärkende Aussagen ohne Delegitimierung oder Entmenschlichung.
„Eine Demokratie bleibt nur dann stark, wenn genügend Menschen den Mut haben, sich einzubringen - lange, bevor außergewöhnlicher Mut erforderlich wird.“ → Quelle
–
Redlichkeit. Keine Gegenposition wird im Material angesprochen oder behandelt; ein Ausweichen oder Ernstnehmen lässt sich daher nicht beurteilen.
–
Konsistenz. Laut Hinweis aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 15 nummerierten Zitate [1]–[15] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Sie lebt von einer Ethik der bürgerlichen Verantwortung - von Menschen, die bereit sind, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen, auch wenn dies unbequem ist.“ → Quelle
  2. [2] „Die Freiheit von morgen entscheidet sich in unserem Handeln heute.“ → Quelle
  3. [3] „Sie stehe hier auch als "Bürgerin und als Nachfahrin von Opfern und Überlebenden der Shoah".“ → Quelle
  4. [4] „Ob unsere Generation oder nachfolgende Generationen je vor einer vergleichbaren Entscheidung stehen werden - wir wissen es nicht.“ → Quelle
  5. [5] „Eine Demokratie bleibt nur dann stark, wenn genügend Menschen den Mut haben, sich einzubringen - lange, bevor außergewöhnlicher Mut erforderlich wird.“ → Quelle
  6. [6] „Eine Demokratie bleibt nur dann stark, wenn genügend Menschen den Mut haben, sich einzubringen - lange, bevor außergewöhnlicher Mut erforderlich wird.“ → Quelle
  7. [7] „Ob unsere Generation oder nachfolgende Generationen je vor einer vergleichbaren Entscheidung stehen werden - wir wissen es nicht.“ → Quelle
  8. [8] „für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ → Quelle
  9. [9] „Ich stehe hier als Bürgerin und als Nachfahrin von Opfern und Überlebenden der Schoah.“ → Quelle
  10. [10] „Es gibt keine Kollektivschuld. Jeder Mensch trägt Verantwortung für sein eigenes Handeln.“ → Quelle
  11. [11] „Das ist ein ganz furchtbares Schicksal, mit dem man sich abfinden können muss“ → Quelle
  12. [12] „Das muss unendlich schwer sein. Ich kann mir das persönlich ehrlicherweise nicht vorstellen.“ → Quelle
  13. [13] „Das kann ich mir kaum vorstellen.“ → Quelle
  14. [14] „Mir tut das leid um Jens Spahn.“ → Quelle
  15. [15] „Dazu müsse sich die derzeit aufgeheizte Situation aber erst einmal etwas beruhigen“ → Quelle

Medienbilanz 2026-KW29

15.07.2026
1
Faktentreue. Die Aussage, dass der MPK-Beschluss einstimmig war und Schwesig dazugehört, ist eine überprüfbare Tatsachenbehauptung; kein Widerspruch aus dem Material erkennbar.
„Es ist ein einstimmiger Beschluss der Ministerpräsidentin und Ministerpräsidenten und auch Frau Schwesig gehört dazu.“ → Quelle
–
Detailkenntnis. Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln – Detailkenntnis nicht fair beurteilbar.
1
Demokratischer Beitrag. Prien betont die gemeinsame, einstimmige Entscheidung aller Beteiligten und achtet damit demonstrativ auf demokratische Verfahren und kollektive Verantwortung; keine Delegitimierung oder Entmenschlichung erkennbar.
„Einschränkungen im sozialen Bereich sind immer schwierig und wenn sie Familien, wenn sie Frauen und Kinder betreffen, für mich jedenfalls besonders schmerzhaft. Aber es ist eine gemeinsame Entscheidung der Bundesregierung und aller Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten gewesen.“ → Quelle
2
Redlichkeit. Sie erkennt ausdrücklich an, dass Einschränkungen im Sozialbereich 'schmerzhaft' sind, nimmt also die Gegenposition ernst, weicht ihr aber nicht vollständig aus. Eine echte Auseinandersetzung mit dem stärksten Gegenargument bleibt begrenzt.
„Einschränkungen im sozialen Bereich sind immer schwierig und wenn sie Familien, wenn sie Frauen und Kinder betreffen, für mich jedenfalls besonders schmerzhaft. Aber es ist eine gemeinsame Entscheidung der Bundesregierung und aller Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten gewesen.“ → Quelle
–
Konsistenz. Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln – auftrittsinterne Konsistenz nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 6 nummerierten Zitate [1]–[6] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Einschränkungen im sozialen Bereich sind immer schwierig und wenn sie Familien, wenn sie Frauen und Kinder betreffen, für mich jedenfalls besonders schmerzhaft. Aber es ist eine gemeinsame Entscheidung der Bundesregierung und aller Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten gewesen.“ → Quelle
  2. [2] „Wer ein Kind in die Welt setzt, ist verantwortlich dafür, dass dieses Kind auch gut ins Leben kommt und ist für den Unterhalt verantwortlich. Deshalb ist ein Ziel des Gesetzes eben auch den Rückgriff bei den Unterhaltsschuldnern zu verbessern.“ → Quelle
  3. [3] „Mit einem 16- und 17-jährigen Jugendlichen ist eine Vollzeitberufstätigkeit sehr wohl vereinbar und noch mal, dort, wo es sein muss, wird auch weiterhin ja die Grundsicherung auch für die Kinder eintreten.“ → Quelle
  4. [4] „Es ist ein einstimmiger Beschluss der Ministerpräsidentin und Ministerpräsidenten und auch Frau Schwesig gehört dazu.“ → Quelle
  5. [5] „Es sind mehrere hundert Millionen Euro, die sowohl bei den Kommunen als auch bei Ländern und dem Bund weniger gezahlt werden müssen. Bei uns wird es etwa 245 Millionen ausmachen.“ → Quelle
  6. [6] „Ich gehe davon aus, dass er noch im Juli in die Regierungsabstimmung gehen wird.“ → Quelle
–
Faktentreue. Die überprüfbaren Tatsachenbehauptungen (Einstimmigkeit des Beschlusses der Ministerpräsidenten, Einsparsummen) sind plausibel aber aus dem Material allein nicht verifizierbar oder widerlegbar. Keine klar belegbar falsche Aussage erkennbar.
2
Detailkenntnis. Prien nennt konkrete Zahlen (245 Millionen Euro Bundesanteil, mehrere hundert Millionen insgesamt), benennt Zuständigkeiten (Kommunen, Länder, Bund) und verweist auf das Gesetzgebungsverfahren mit Zeitangabe. Keine reine Schlagwort-Fassade.
„Es sind mehrere hundert Millionen Euro, die sowohl bei den Kommunen als auch bei Ländern und dem Bund weniger gezahlt werden müssen. Bei uns wird es etwa 245 Millionen ausmachen.“ → Quelle
2
Demokratischer Beitrag. Prien betont den demokratischen Charakter der Entscheidung (einstimmiger Beschluss aller Ministerpräsidenten), streitet in der Sache ohne Entmenschlichung und erkennt die Härte der Maßnahme ausdrücklich an. Kein Regelbruch, keine Delegitimierung.
„Es ist ein einstimmiger Beschluss der Ministerpräsidentin und Ministerpräsidenten und auch Frau Schwesig gehört dazu.“ → Quelle
3
Redlichkeit. Prien weicht der Kritik nicht vollständig aus und räumt den schmerzhaften Charakter der Kürzung ein. Jedoch wird die stärkste Gegenposition – dass Alleinerziehende und ihre Kinder die Leidtragenden sind, obwohl sie die Unterhaltsschuldner nicht kontrollieren können – nicht ernsthaft entkräftet. Der Verweis auf Grundsicherung als Auffangnetz ist ein sachliches Argument, behandelt aber den Kerneinwa
„Mit einem 16- und 17-jährigen Jugendlichen ist eine Vollzeitberufstätigkeit sehr wohl vereinbar und noch mal, dort, wo es sein muss, wird auch weiterhin ja die Grundsicherung auch für die Kinder eintreten.“ → Quelle
2
Konsistenz. Die Position ist intern schlüssig: Verantwortung der Unterhaltspflichtigen stärken, Einsparungen beim staatlichen Vorschuss, Grundsicherung als Auffangnetz. Die einzelnen Aussagen fügen sich zu einem kohärenten Argumentationsbogen zusammen.
„Wer ein Kind in die Welt setzt, ist verantwortlich dafür, dass dieses Kind auch gut ins Leben kommt und ist für den Unterhalt verantwortlich. Deshalb ist ein Ziel des Gesetzes eben auch den Rückgriff bei den Unterhaltsschuldnern zu verbessern.“ → Quelle

Medienbilanz 2026-KW28

12.07.2026
1
Faktentreue. Aussage [3], dass aktuell Schwangere noch nach der geltenden Rechtslage Elterngeld erhalten, ist eine überprüfbare Tatsachenbehauptung, die der typischen Übergangsregelung bei Gesetzesänderungen entspricht und keinen erkennbaren Fehler enthält.
„Alle, die jetzt schwanger sind, bekommen Elterngeld nach der jetzigen Rechtslage.“ → Quelle
–
Detailkenntnis. Einzelzitate aus verschiedenen Kontexten, Detailkenntnis nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Aussage [2] stellt Kinder- und Jugendschutz klar über außenpolitische Rücksichten – eine legitime, wertebezogene Position ohne Delegitimierung oder Entmenschlichung. Normales demokratisches Abwägen, knapp unter sehr gut, da die Formulierung rhetorisch zuspitzt ohne jedoch Grenzen zu überschreiten.
„Kinder- und Jugendschutz ist wichtiger als ein gutes Einvernehmen mit Donald Trump oder irgendwelchen internationalen Konzernen“ → Quelle
–
Redlichkeit. Aus den vorliegenden Kurzaussagen lässt sich nicht erkennen, ob Gegenargumente ernst genommen oder ausgewichen wird.
–
Konsistenz. Einzelzitate aus verschiedenen Artikeln, Konsistenz nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 8 nummerierten Zitate [1]–[8] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Drei Monate sind zukünftig für jedes Elternteil reserviert“ → Quelle
  2. [2] „Kinder- und Jugendschutz ist wichtiger als ein gutes Einvernehmen mit Donald Trump oder irgendwelchen internationalen Konzernen“ → Quelle
  3. [3] „Alle, die jetzt schwanger sind, bekommen Elterngeld nach der jetzigen Rechtslage.“ → Quelle
  4. [4] „Alle, die jetzt schwanger sind, bekommen Elterngeld nach der jetzigen Rechtslage.“ → Quelle
  5. [5] „Alle, die jetzt schwanger sind, bekommen Elterngeld nach der jetzigen Rechtslage.“ → Quelle
  6. [6] „Das ist eine Frage der Gerechtigkeit“ → Quelle
  7. [7] „Das ist eine Frage der Gerechtigkeit“ → Quelle
  8. [8] „Das ist eine Frage der Gerechtigkeit“ → Quelle

Medienbilanz 2026-KW27

01.07.2026
–
Faktentreue. Keine überprüfbare Tatsachenbehauptung im Material; Aussagen sind rechtliche Einschätzungen oder Meinungen.
–
Detailkenntnis. Laut Hinweis aus Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
3
Demokratischer Beitrag. Zitat [2] ist eine legitime rechtliche Position (kein Anspruch auf Projektförderung – juristisch korrekt). Zitat [3] formuliert Kritik an geförderten Gruppen scharf, bleibt aber im Rahmen politischer Meinungsäußerung ohne Entmenschlichung; 'extrem selbstreferenziell' ist abwertend, aber kein Regelbruch-Aufruf. Der demokratische Diskurs wird nicht delegitimiert, jedoch der Ton in [3] ist polemisch genug, um eine leicht unterdurchschnittliche Note zu rechtfertigen.
„Die Überheblichkeit zu glauben, dass der Bestand dieses demokratischen Systems gerettet werden könnte über die wenigen, zum Teil extrem selbstreferenziellen Gruppen, die bei 'Demokratie leben' gefördert werden, das ist wirklich absurd.“ → Quelle
4
Redlichkeit. In [3] wird die Gegenposition (dass 'Demokratie leben'-Projekte demokratiestärkend wirken) nicht ernsthaft aufgenommen, sondern als 'absurd' abgetan und als Überheblichkeit der Befürworter gerahmt – ein erkennbares Strohmann-Element. [1] zeigt hingegen eine gewisse Bereitschaft zur Selbstkorrektur, was positiv zu werten ist. Per Saldo leichtes Defizit.
„Die Überheblichkeit zu glauben, dass der Bestand dieses demokratischen Systems gerettet werden könnte über die wenigen, zum Teil extrem selbstreferenziellen Gruppen, die bei 'Demokratie leben' gefördert werden, das ist wirklich absurd.“ → Quelle
–
Konsistenz. Laut Hinweis aus Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 3 nummerierten Zitate [1]–[3] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Nicht alles hat sich in der Praxis bewährt und das ist eben auch Ausdruck eines lernfähigen Systems. Dort, wo Maßnahmen nicht die gewünschte Wirkung entfalten, ziehen wir Konsequenzen.“ → Quelle
  2. [2] „Es sei das »Recht jeder Regierung«, Förderrichtlinien zu ändern. Es gebe zudem keinen Anspruch auf eine Projektförderung.“ → Quelle
  3. [3] „Die Überheblichkeit zu glauben, dass der Bestand dieses demokratischen Systems gerettet werden könnte über die wenigen, zum Teil extrem selbstreferenziellen Gruppen, die bei 'Demokratie leben' gefördert werden, das ist wirklich absurd.“ → Quelle

Medienbilanz 2026-KW26

27.06.2026
–
Faktentreue. Keine überprüfbaren Tatsachenbehauptungen im Material – alle Aussagen sind Absichtserklärungen, Einschätzungen oder Positionierungen.
–
Detailkenntnis. Laut Hinweis aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Prien betont die parlamentarisch-gesetzgeberische Route (nationale wie europäische Regelung), erkennt eigene politische Mitverantwortung für vergangene Versäumnisse an und bewegt sich ausschließlich in legitimen Handlungsräumen. Kein Anzeichen von Delegitimierung oder Regelbruch-Aufruf.
„Wir sind in der Verantwortung, unsere Kinder und Jugendlichen besser zu schützen in der digitalen Welt - aus meiner Sicht waren wir da über viele Jahre zu naiv. Ich bin entschlossen, hier zu handeln.“ → Quelle
3
Redlichkeit. Die Bereitschaft, notfalls eine nationale Lösung anzugehen, wenn Europa nicht liefert, zeigt eine gewisse Auseinandersetzung mit Hindernissen. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der stärksten Gegenposition (z. B. Datenschutz- oder Praktikabilitätseinwände gegen Altersverifikation) ist im Material jedoch nicht erkennbar, was eine mittlere Note rechtfertigt.
„Wenn es europarechtlich nicht schnell zu einer Einigung kommt, würden wir auch eine nationale Lösung finden“ → Quelle
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Konsistenz. Laut Hinweis aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 15 nummerierten Zitate [1]–[15] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Wir sind in der Verantwortung, unsere Kinder und Jugendlichen besser zu schützen in der digitalen Welt - aus meiner Sicht waren wir da über viele Jahre zu naiv. Ich bin entschlossen, hier zu handeln.“ → Quelle
  2. [2] „Wir sind in der Verantwortung, unsere Kinder und Jugendlichen besser zu schützen in der digitalen Welt - aus meiner Sicht waren wir da über viele Jahre zu naiv. Ich bin entschlossen, hier zu handeln.“ → Quelle
  3. [3] „Für die eigenständige Nutzung sozialer Medien sehe ich grundsätzlich in dem Vorschlag einer gesetzlichen Altersgrenze von 13 Jahren den richtigen Weg - in Verbindung mit einer wirksamen Altersüberprüfung und abgestuften Schutzvorkehrungen für Jugendliche bis 18 Jahre.“ → Quelle
  4. [4] „werde ich parallel die notwendigen nationalen Regelungen vorbereiten“ → Quelle
  5. [5] „für den richtigen Weg“ → Quelle
  6. [6] „werde ich parallel die notwendigen nationalen Regelungen vorbereiten“ → Quelle
  7. [7] „Für die eigenständige Nutzung sozialer Medien sehe ich grundsätzlich in dem Vorschlag einer gesetzlichen Altersgrenze von 13 Jahren den richtigen Weg - in Verbindung mit einer wirksamen Altersüberprüfung und abgestuften Schutzvorkehrungen für Jugendliche bis 18 Jahre.“ → Quelle
  8. [8] „Für die eigenständige Nutzung sozialer Medien sehe ich grundsätzlich in dem Vorschlag einer gesetzlichen Altersgrenze von 13 Jahren den richtigen Weg – in Verbindung mit einer wirksamen Altersüberprüfung und abgestuften Schutzvorkehrungen für Jugendliche bis 18 Jahre.“ → Quelle
  9. [9] „keine ausreichenden und zeitnahen Fortschritte“ → Quelle
  10. [10] „Für die eigenständige Nutzung sozialer Medien sehe ich grundsätzlich in dem Vorschlag einer gesetzlichen Altersgrenze von 13 Jahren den richtigen Weg - in Verbindung mit einer wirksamen Altersüberprüfung und abgestuften Schutzvorkehrungen für Jugendliche bis 18 Jahre.“ → Quelle
  11. [11] „Wenn es europarechtlich nicht schnell zu einer Einigung kommt, würden wir auch eine nationale Lösung finden“ → Quelle
  12. [12] „Wenn es europarechtlich nicht schnell zu einer Einigung kommt, würden wir auch eine nationale Lösung finden“ → Quelle
  13. [13] „Wenn es europarechtlich nicht schnell zu einer Einigung kommt, würden wir auch eine nationale Lösung finden“ → Quelle
  14. [14] „Ich setze mich dafür ein, dass uns eine europäische Lösung gelingt“ → Quelle
  15. [15] „Ich habe eine große Sympathie für die Altersgrenze von 13 Jahren“ → Quelle

Medienbilanz 2026-KW25

21.06.2026
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Faktentreue. Die Aussagen enthalten keine klar überprüfbaren Tatsachenbehauptungen mit konkreten Zahlen oder datenmäßig nachprüfbaren Fakten; Aussagen wie 'drastischer Ausbau der Kitas' oder die Beschreibung der Bildungsschere sind empirisch eingeordnete Einschätzungen, aber ohne konkrete belegbare Kennziffern, die eine Richtig/Falsch-Prüfung erlauben.
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Detailkenntnis. Laut Hinweis aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
3
Demokratischer Beitrag. Die Aussagen bewegen sich im Rahmen legitimer bildungspolitischer Debatte. Zitat [5] – 'Rechtsextremismus über die Förderung linker Aktivisten bekämpfen zu wollen' – klingt polemisch gegenüber einem Förderansatz, bleibt aber als Kritik an einer politischen Maßnahme im legitimen Bereich, ohne Gruppen zu delegitimieren oder Verfahren anzugreifen. Ein leichter Abzug für den suggestiven Zuschnitt dieses Zitats.
„Rechtsextremismus über die Förderung linker Aktivisten bekämpfen zu wollen“ → Quelle
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Redlichkeit. Aus diesen isolierten Zitaten ist nicht erkennbar, ob Gegenargumente ernsthaft aufgenommen oder Fragen ausgewichen wird; eine faire Beurteilung ist nicht möglich.
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Konsistenz. Laut Hinweis aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 8 nummerierten Zitate [1]–[8] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Gerade in Zeiten knapper Kassen ist es umso wichtiger, dass die Mittel, die Bund, Länder und Kommunen einsetzen, besser wirken können“ → Quelle
  2. [2] „Die Bildungsschere tut sich ab der Geburt auf. Das entsteht nicht erst in der Schule - in Wahrheit ist es genau andersrum: Die Schere ist zu, wenn ein Kind auf die Welt kommt, und sie öffnet sich dann bis zur Einschulung. Und danach wird sie nur noch unwesentlich geschlossen.“ → Quelle
  3. [3] „Wir haben einen drastischen Ausbau der Kitas geschafft. Aber dort, wo sie besonders gebraucht werden, ist es immer noch nicht genug.“ → Quelle
  4. [4] „Einzelne Länder wie Baden-Württemberg machen sich ja jetzt auf den Weg mit einer Kita-Pflicht für das letzte Jahr vor der Einschulung. Das muss man sich anschauen, wie sich das entwickelt. Aber dass Kitas hier größere Verantwortung übernehmen müssen, das ist für mich klar.“ → Quelle
  5. [5] „Rechtsextremismus über die Förderung linker Aktivisten bekämpfen zu wollen“ → Quelle
  6. [6] „Was wir jetzt sehen, ist, dass die Bildungsschere sich im Grunde auftut ab der Geburt, sich dann öffnet bis zum 6. Lebensjahr und dann auch nicht mehr kleiner wird. Kinder müssen die deutsche Sprache in der Kita lernen und in ihren sonstigen Entwicklungsdefiziten besser unterstützt werden.“ → Quelle
  7. [7] „Was wir jetzt sehen, ist, dass die Bildungsschere sich im Grunde auftut ab der Geburt, sich dann öffnet bis zum 6. Lebensjahr und dann auch nicht mehr kleiner wird. Kinder müssen die deutsche Sprache in der Kita lernen und in ihren sonstigen Entwicklungsdefiziten besser unterstützt werden.“ → Quelle
  8. [8] „Schicksalsfrage für unsere Nation“ → Quelle

Medienbilanz 2026-KW24

13.06.2026
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Faktentreue. Keine überprüfbare Tatsachenbehauptung in den Zitaten enthalten.
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Detailkenntnis. Aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
2
Demokratischer Beitrag. Prien verteidigt das Grundfundament des Staates ausdrücklich und bezeichnet Versuche, daran zu rütteln, als gefährliche Entwicklung – ein klares Bekenntnis zu demokratischen Grundprinzipien ohne Delegitimierung anderer.
„An diesem Grundfundament unseres Staates zu rütteln, halte ich für eine gefährliche Entwicklung“ → Quelle
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Redlichkeit. Aus den isolierten Zitatfragmenten lässt sich nicht beurteilen, ob Gegenargumente ernsthaft aufgenommen oder Ausweichmanöver erkennbar sind.
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Konsistenz. Aus verstreuten Einzelzitaten nicht fair beurteilbar.
Grundlage: die 14 nummerierten Zitate [1]–[14] — die Begründungen oben verweisen darauf
  1. [1] „Um eine bürokratiearme Umsetzung werden wir nicht umhinkommen“ → Quelle
  2. [2] „Um eine bürokratiearme Umsetzung werden wir nicht umhinkommen“ → Quelle
  3. [3] „Um eine bürokratiearme Umsetzung werden wir nicht umhinkommen“ → Quelle
  4. [4] „unabhängig davon, ob wir jetzt im Einzelnen für oder gegen ein pauschales Social-Media-Verbot – das ist ja eine sehr vereinfachte Debatte, die hier geführt wird – sind“ → Quelle
  5. [5] „An diesem Grundfundament unseres Staates zu rütteln, halte ich für eine gefährliche Entwicklung“ → Quelle
  6. [6] „Über die Notwendigkeit von Maßnahmen bestehe Einigkeit, betonte Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) - "unabhängig davon, ob wir jetzt im Einzelnen für oder gegen ein pauschales Social-Media-Verbot - das ist ja eine sehr vereinfachte Debatte, die hier geführt wird - sind".“ → Quelle
  7. [7] „Das ist eine Errungenschaft, deren Bedeutung man gar nicht genug betonen kann.“ → Quelle
  8. [8] „An diesem Grundfundament unseres Staates zu rütteln, halte ich für eine gefährliche Entwicklung“ → Quelle
  9. [9] „Über die Notwendigkeit von Maßnahmen bestehe Einigkeit, betonte Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) - "unabhängig davon, ob wir jetzt im Einzelnen für oder gegen ein pauschales Social-Media-Verbot - das ist ja eine sehr vereinfachte Debatte, die hier geführt wird - sind".“ → Quelle
  10. [10] „Das ist eine Errungenschaft, deren Bedeutung man gar nicht genug betonen kann.“ → Quelle
  11. [11] „An diesem Grundfundament auch unseres Staates zu rütteln, halte ich für eine gefährliche Entwicklung.“ → Quelle
  12. [12] „ein durchsichtiges Unterfangen“ → Quelle
  13. [13] „An diesem Grundfundament auch unseres Staates zu rütteln, halte ich für eine gefährliche Entwicklung.“ → Quelle
  14. [14] „An diesem Grundfundament auch unseres Staates zu rütteln, halte ich für eine gefährliche Entwicklung.“ → Quelle

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