20 Beiträge, in denen Gianni Infantino namentlich vorkommt.
Bernd Neuendorf ist Präsident des Deutschen Fußball-Bundes und als Mitglied des FIFA-Councils einer der wenigen deutschen Funktionäre, die im Weltverband direkt stimmberechtigt sind. Ende Juli 2026 hat die FIFA den 211 Mitgliedsverbänden eine Frist bis zum 19. September 2026 gesetzt: Wer bis dahin nicht aktiv widerspricht, gilt als Zustimmung zur Gründung der FIFA Forward Enterprise (FFE) — einer Tochtergesellschaft, die bis zu 20 Prozent der kommerziellen WM-Rechte an private Investoren verkaufen soll, bei einer Gesamtbewertung von rund 20 Milliarden US-Dollar.
31. Juli 2026
Der Weltfußball hat einen Preis. Gianni Infantino hat ihn berechnet: 20 Milliarden US-Dollar für die „FIFA Forward Enterprise", die neue Tochtergesellschaft, in der künftig die kommerziellen Rechte an Weltmeisterschaften gebündelt sein sollen.
29. Juli 2026
Vier Milliarden Dollar, eine neue Tochtergesellschaft, ein Investmentfonds aus dem Umfeld des amerikanischen Establishments: Die FIFA hat in der letzten Juliwoche 2026 bekanntgegeben, was intern schon länger vorbereitet wurde. Gianni Infantino, Präsident des Weltfußballverbands, plant, rund 20 Prozent der kommerziellen Rechte an FIFA-Turnieren an private Investoren zu verkaufen.
28. Juli 2026
Gianni Infantino feierte die WM 2026 auf Instagram als „die beste Show der Welt" – und erklärte jeden Widerspruch zu Verleumdung. Hinter dem Rundumschlag steckt ein Governance-Modell, das institutionelle Kritik strukturell abschirmt.
28. Juli 2026
Gianni Infantino hat ein Talent, das man unterschätzen sollte: Er kann Zahlen sagen, als wären sie Argumente. Über 15 Milliarden US-Dollar Einnahmen im Zyklus 2023–2026, fast doppelt so viel wie noch vier Jahre zuvor – das ist die Zahl, mit der Infantino seine Präsidentschaft verteidigt.
23. Juli 2026
Die FIFA hat ein Regelwerk, das sie bei Bedarf biegt. Sie hat einen Präsidenten, der Telefonate von Staatsmännern entgegennimmt und daraufhin Sportentscheidungen trifft.
20. Juli 2026
Die WM 2026 erzählt mehrere Geschichten gleichzeitig — und nicht alle spielen sich auf dem Rasen ab. 72. Minute, Viertelfinale.
20. Juli 2026
Mehdi Taj durfte nicht einreisen. Der Präsident des iranischen Fußballverbands, einst Kommandant der Revolutionsgarden, steht auf einer US-Sperrliste – und damit am Rand eines Turniers, für das sein Verband qualifiziert war und eine Mannschaft aufgestellt hat.
1. Juli 2026
Der VAR überprüft jetzt Eckbälle. Er überprüft Gelb-Rote Karten.
25. Juni 2026
Seit Beginn seiner Karriere hat Neymar Brasilien beschäftigt — auf dem Platz mit 79 Toren, daneben mit allem, was ein Mensch in dieser Menge an Schlagzeilen hineinstopfen kann. Jetzt, kurz vor seinem vierten WM-Auftritt, lacht der brasilianische Präsident Lula über ihn.
24. Juni 2026
FIFA-Präsident Gianni Infantino verleiht Donald Trump einen eigens geschaffenen „Friedenspreis“. Und alle fragen: Hat der Sport ein Problem mit der Politik?
23. Juni 2026
Évian-les-Bains, Tisch der G7, erste Arbeitssitzung: Friedrich Merz greift in eine Tasche und zieht ein weißes Fußballtrikot heraus. Rückennummer 47, Name „Trump".
21. Juni 2026
Das Schönste am Fußball ist die Einfachheit: elf gegen elf, ein Tor gewinnt. Das Bemerkenswerteste an der WM 2026 ist, wie gründlich diese Einfachheit gerade demontiert wird.
21. Juni 2026
Die WM 2026 hat noch nicht einmal die Gruppenphase hinter sich, und das Turnier hat seinen eigentigen Charakter längst offenbart: Es ist ein Brennglas für alles, was im Verhältnis zwischen Sport, Macht und Menschenrechten schiefläuft. Das 7:1 Deutschlands gegen Curacao zum Auftakt war gut für die Laune.
21. Juni 2026
Ein Turnier mit 48 Nationen, 104 Spielen und einem Gastgeber, der den Sport längst zur Kulisse erklärt hat: Die Fußball-WM 2026 beginnt am 11. Juni – und die eigentliche Frage ist nicht, wer den Pokal gewinnt. Donald Trump wird gewinnen.
18. Juni 2026
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt mit einem Schiedsrichter, dem die USA trotz gültigem Visum die Einreise verweigern, mit Finaltickets, die auf dem Zweitmarkt für bis zu 600.000 Dollar angeboten werden, und mit einem FIFA-Präsidenten, dessen Rat an die Kritiker lautet: „chill and relax". Diese drei Elemente beschreiben weniger eine Pechsträhne als ein strukturelles Muster.
15. Juni 2026
Das Aztekenstadion hat zwei WM-Endspiele erlebt, und am 11. Juni 2026 trug es ein drittes Eröffnungsspiel aus – diesmal zwischen Mexiko und Südafrika. Doch bereits vor dem Anstoß stand fest: Die bemerkenswerteste Geschichte dieses Turnierauftakts schrieb nicht der Rasen, sondern der Flughafen Miami.
15. Juni 2026
Das britische Innenministerium entzog Cenk Uygur und Hasan Piker Anfang Juni 2026 die elektronische Reiseerlaubnis, Stunden bevor beide auf dem SXSW London Festival und an der Oxford Union sprechen sollten. Die Begründung: Ihre Anwesenheit sei „not conducive to the public good" – nicht dem öffentlichen Wohl dienlich.
15. Juni 2026
Die FIFA gibt den durchschnittlichen Ticketpreis für die Weltmeisterschaft 2026 mit 500 US-Dollar an — das Zehnfache dessen, was sie als Einstiegspreis bewirbt. Zwischen diesen beiden Zahlen liegt nicht nur eine Preisspreizung, sondern ein Geschäftsmodell, das den Zugang zum größten Sportereignis der Welt systematisch nach Kaufkraft sortiert.
15. Juni 2026
Die FIFA tritt zur größten Weltmeisterschaft ihrer Geschichte an: 48 Mannschaften, 104 Spiele, prognostizierte Einnahmen von elf Milliarden US-Dollar. Und ein somalischer Schiedsrichter, der trotz gültigem Visum am Flughafen abgewiesen wird, weil sein Herkunftsland auf einer US-Einreiseverbotsliste steht.
14. Juni 2026