Person

Jens Spahn

17 Beiträge, in denen Jens Spahn namentlich vorkommt.

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  1. Person

    Wollen und Wirken: Jens Spahn

    Jens Spahn, CDU-Abgeordneter seit 2002, durchläuft seit seinem Rücktritt am 18. Juli 2026 als Unionsfraktionsvorsitzender im Bundestag eine erzwungene Neuverortung. Diese Bilanz erfasst den Zeitraum von Mitte August bis Mitte September 2026 — die ersten Wochen nach dem Absturz.

    17. September 2026

  2. Person

    Wollen und Wirken: Friedrich Merz

    Friedrich Merz führt das Bundeskanzleramt. Diese Bilanz erfasst die dreißig Tage zwischen Anfang Juli und Ende Juli 2026 — vier Wochen, in denen er eine Regierungserklärung hielt, einen Kabinettsumbau vollzog, eine nuklearpolitische Wende mit Frankreich besiegelte und ein Rentenreformpaket auf den Weg brachte, das innerhalb der eigenen Partei sofort unter Beschuss geriet.

    7. August 2026

  3. Kommentar

    Spahn und das Privileg der teuren Lösung

    Der Markt funktioniert. Das ist das Problem.

    30. Juli 2026

  4. Kommentar

    Die Methode Merz: Warum das schnelle Auswechseln kein Regieren ersetzt

    Merz feuert seinen Verkehrsminister im Island-Urlaub — und der Erste-Hilfe-Ersatz springt ab. Das ist kein Führungsstil. Das ist Regie ohne Drehbuch.

    27. Juli 2026

  5. Kommentar

    Die mühsame Suche nach Loyalität im Kabinett

    Merz hat das Kabinett umgebaut — und dabei gezeigt, dass ihm Verlässlichkeit wichtiger ist als institutionelle Passung. Das ist ein Programm. Mit Konsequenzen.

    26. Juli 2026

  6. Analyse

    Personalie und Performance: Wer das Kabinett Merz künftig trägt

    Die Rochade im Kabinett Merz kommt schnell. Thorsten Frei rückt vom Kanzleramtsminister an die Fraktionsspitze; Nina Warken wechselt vom Gesundheitsministerium ins Kanzleramt; Carsten Linnemann übernimmt das Gesundheitsressort. Drei Personalentscheidungen, die am 23. Juli 2026 aus Parteikreisen durchsickerten — offiziell noch nicht bestätigt, politisch aber bereits gesetzte Realität.

    23. Juli 2026

  7. Kommentar

    Der gemietete Anfang: Warum die Leihmutterschaft den Rechtsstaat biegt

    Ein Kommentar über das, was auf dem Spiel steht, wenn der Körper zur Leistung wird.

    23. Juli 2026

  8. Kommentar

    Rente mit 63: Sozialer Friede oder finanzpolitisches Risiko?

    Deutschland diskutiert die Abschaffung der „Rente mit 63" — und tut dabei so, als wären 9,5 Milliarden Euro Sparpotenzial pro Jahrgang ein Argument. Es ist keines. Es ist eine Zahl ohne Maßstab.

    21. Juli 2026

  9. Person

    Wollen und Wirken: Hendrik Streeck

    Hendrik Streeck, Virologe und CDU-Bundestagsabgeordneter, amtiert seit Mai 2025 als Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen. Diese Bilanz erfasst den Zeitraum Mai bis Juli 2026 — knapp 14 Monate nach Amtsantritt, mit dem Schwerpunkt auf dokumentierten Vorgängen der zurückliegenden zwei Monate.

    20. Juli 2026

  10. Kommentar

    Leihmutterschaft: Warum die Debatte um Brosius-Gersdorf das Tabu bricht

    Das Verbot schützt niemanden. Es verlagert nur.

    20. Juli 2026

  11. Agenda

    Mierschs Agenda: Die SPD-Fraktion vor dem Rentenentwurf auf eine rote Linie festlegen

    Am 23. Juni 2026 hat die Alterssicherungskommission ihren Bericht mit 33 Empfehlungen im Kanzleramt übergeben; darin: die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Kanzler Merz und Arbeitsministerin Bas wollen das Paket vollständig und zügig ins Gesetz gießen, die Referentenarbeit läuft.

    10. Juli 2026

  12. Agenda

    Spahns Agenda: Die Union streicht die Beweislast-Umkehr aus der IFG-Reform vor dem Bundestag

    Der Koalitionsausschuss hat am 2. Juli 2026 beschlossen, das Informationsfreiheitsgesetz faktisch abzuschaffen — mit einer Umkehr der Beweislast und dem Ausschluss von Organisationen und Medien. Der Beschluss ist noch kein Gesetz, sondern eine Empfehlung, die erst ein Entwurf und dann eine Bundestagsmehrheit werden muss.

    10. Juli 2026

  13. Parteivergleich

    Rente mit 63: CDU fordert Abschaffung, DGB setzt auf Alternativen

    Altersvorsorge im Parteienvergleich | Programm, Pose, Umsetzungsspur Jährlich gehen rund 270.000 Menschen über die „Rente mit 63" in den Ruhestand – knapp 30 Prozent aller Neurentner, finanziert über ein Fünftel der Gesamtausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung. Eine Bertelsmann-Stiftung-Analyse vom Juni 2026 beziffert das Einsparpotenzial einer Abschaffung auf 9,5 Milliarden Euro pro Rentnerjahrgang und 125.000 zusätzliche Vollzeitkräfte im Arbeitsmarkt.

    1. Juli 2026

  14. Kommentar

    Rentenreform: Demografische Realität und politische Machbarkeit – Ein Balanceakt

    Die Bundesregierung hat eine Expertenkommission eingesetzt, deren 33 Vorschläge sie nun „vollumfänglich" umsetzen will. Das klingt nach Routine.

    26. Juni 2026

  15. Analyse

    BAföG-Kürzung statt Erhöhung? Wer zahlt die Bildung der Zukunft?

    Dorothee Bär, Bundesforschungsministerin und Mitglied der Partei, die sich gerne als Bildungspartei bezeichnet, erklärte im Juni 2026, Studierende in Deutschland seien bereits „privilegiert" – und meinte damit, dass 127 Millionen Euro im Bundeshaushalt zu viel seien. Zum Vergleich: Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität umfasst 500 Milliarden Euro.

    19. Juni 2026

  16. Parteivergleich

    BAföG und Rente: Finanzdebatten spalten die Parteien

    Nur noch elf Prozent der Studierenden in Deutschland erhalten BAföG – und die schwarz-rote Koalition streitet darüber, ob selbst die im Koalitionsvertrag fest zugesagte Erhöhung kommt. Das ist der Ausgangspunkt einer Debatte, die zwei Sozialleistungssysteme gleichzeitig unter Druck setzt: Ausbildungsförderung und Altersrente.

    14. Juni 2026

  17. Parteivergleich

    Deutsche Parteien im europäischen Kontext: Spekulationen und Strategien

    Friedrich Merz nennt die Berichte über seinen möglichen Austausch durch Hendrik Wüst eine „gefährliche Lust an der Zündelei" — doch die Spekulationen, die Ende Mai 2026 über Stern und BILD in die Öffentlichkeit drangen, treffen einen Nerv: Laut einer Ipsos-Umfrage vom November 2025 halten 56 Prozent der Befragten einen erneuten Koalitionsbruch für wahrscheinlich, obwohl 50 Prozent die schwarz-rote Regierung für handlungsfähiger halten als die gescheiterte Ampel. Das Stück sortiert, was die Parteien zur Stabilität der Regierung programmatisch festgeschrieben haben, was sie öffentlich inszenieren — und wo ihre parlamentarische Spur von beidem abweicht.

    1. Juni 2026