Bundestag beschließt Einführung der Frühstartrente

Stand: 16. Oktober 2026 11:59

Der Faktenstand

Der Deutsche Bundestag hat am 16. Oktober 2026 den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Einführung einer Frühstartrente in einer vom Finanzausschuss geänderten Fassung angenommen (Drucksachen 21/7864, 21/8296, 21/8606). Die Annahme erfolgte mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD gegen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke bei Enthaltung der AfD. Der Staat zahlt zehn Euro im Monat je Kind in ein kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot; das Programm startet mit dem Geburtsjahrgang 2020. Der Bundesrat muss dem Gesetz noch zustimmen.

Gesichert

  • Der Bundestag hat am 16. Oktober 2026 den Gesetzentwurf zur Einführung einer Frühstartrente in der vom Finanzausschuss geänderten Fassung angenommen.
  • Die Annahme erfolgte mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD gegen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke, bei Enthaltung der AfD.
  • Der Staat zahlt eine Förderung von zehn Euro pro Monat und Kind in ein kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot.
  • Anspruchsberechtigt sind Kinder und Jugendliche vom vollendeten sechsten bis zum 18. Lebensjahr mit erstem Wohnsitz in Deutschland.
  • Das Programm startet mit dem Geburtsjahrgang 2020; für diesen Jahrgang greift die Zahlung rückwirkend zum 1. Januar 2026.
  • Ab 2027 wird jährlich der Geburtsjahrgang der im jeweiligen Kalenderjahr Sechsjährigen einbezogen; ältere Minderjährige können Verträge abschließen, erhalten aber keine staatliche Förderung.

Berichtet, nicht bestätigt

  • Nach Medienberichten erfolgt die Auszahlung der Förderung vierteljährlich und rückwirkend direkt an die Anbieter; Verwaltung und Prüfung sollen digital über das Bundeszentralamt für Steuern beziehungsweise die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen abgewickelt werden.
  • Nach Medienberichten kritisieren Grüne und Linke die Frühstartrente als Beitrag zu sozialer Ungleichheit, weil sie nicht zur Chancengleichheit beitrage.

Offen

  • Unklar ist, ob der Bundesrat dem am 16. Oktober 2026 beschlossenen Gesetz ohne Einspruch zustimmt.
  • Unklar ist das genaue Inkrafttreten und die konkrete Frist für die Verabschiedung im Bundesrat.

Wo die Beteiligten auseinanderliegen

  • Soll die Frühstartrente eingeführt werden und wie wirkt sie auf Chancengleichheit?

    CDU/CSU und SPD:
    Stimmen für die Einführung der Frühstartrente als Einstieg in die kapitalgedeckte private Altersvorsorge für Kinder.
    Die Linke:
    Lehnt die Frühstartrente ab; sie leiste keinen Beitrag zur Chancengleichheit und dürfe niemanden zum Gang an den Kapitalmarkt zwingen.
    Bündnis 90/Die Grünen:
    Stimmen gegen das Gesetz und befürchten nach Medienberichten mehr soziale Ungleichheit.

Termine

  • : Der Bundestag hat das Gesetz zur Frühstartrente beschlossen; anschließend ist der Bundesrat am Zug.
  • : Ab 2027 wird jährlich der Geburtsjahrgang der im jeweiligen Kalenderjahr Sechsjährigen einbezogen; für 2027 sind 198 Millionen Euro Förderkosten veranschlagt.

KI-generierter Inhalt (Art. 50 AI Act). Gemeldete Fehler werden unverzüglich korrigiert.

Deutscher Bundestag sollte die Gesamtkosten der Frühstartrente und ihre Finanzierung bis zum 23. Oktober 2026 offenlegenPOLITIK

Deutscher Bundestag sollte die Gesamtkosten der Frühstartrente und ihre Finanzierung bis zum 23. Oktober 2026 offenlegen

Deutscher Bundestag sollte die Gesamtkosten der Frühstartrente und ihre Finanzierung offenlegen. Der Bund zahlt zehn Euro im Monat je Kind, für 2027 sind 198 Millionen Euro Förderkosten veranschlagt.

16. Oktober 2026

Alle Dossiers