Analyse: Beiträge vom 11. Oktober 2026

Archiv · Seite 88
Messerangriff an der Athener Akropolis verletzt zwei US-Touristen schwerINTERNATIONAL

Messerangriff an der Athener Akropolis verletzt zwei US-Touristen schwer

Ein 60-jähriger Mann griff am Morgen des 21. Juli 2026 nahe dem Eingang zur Athener Akropolis ein Touristenpaar aus den USA mit einem Messer an. Die Frau erlitt eine Verletzung am Arm, ihr Partner eine schwere Beinwunde.

11. Oktober 2026

33 Jahre später beantragt ein Solinger Verurteilter die Neuaufnahme seines MordverfahrensPOLITIK

33 Jahre später beantragt ein Solinger Verurteilter die Neuaufnahme seines Mordverfahrens

33 Jahre nach dem Tod von fünf Frauen und Mädchen der Familie Genç beantragt einer der verurteilten Täter des Solinger Brandanschlags von 1993 die Wiederaufnahme seines Mordverfahrens. Felix K., einer von vier im Jahr 1995 wegen fünffachen Mordes Verurteilten, hat im Juni 2026 beim Oberlandesgericht Düsseldorf die Wiederaufnahme seines Verfahrens beantragt.

11. Oktober 2026

Hamburgs NSU-Akte: Warum die Aufarbeitung des Mordes an Süleyman Taşköprü stocktPOLITIK

Hamburgs NSU-Akte: Warum die Aufarbeitung des Mordes an Süleyman Taşköprü stockt

Ein Forschungsteam sichtet seit einem Jahr die Akten zum NSU-Mord von 2001 – doch 141 Ordner der entscheidenden Handakte hält der Generalbundesanwalt zurück. Hamburg klagt vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe.

11. Oktober 2026

Was nach dem CSD-Anschlag über Radikalisierung junger Männer bekannt istPOLITIK

Was nach dem CSD-Anschlag über Radikalisierung junger Männer bekannt ist

Der islamistische Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) hat eine Debatte ausgelöst, die über den Einzelfall hinausgeht: Wie entstehen radikalisierte junge Männer, und was tun die Institutionen dagegen? Das Bundeskriminalamt (BKA) stufte am 1. Juli 2026 bundesweit 410 Personen als islamistische Gefährder ein, von denen sich 255 in Deutschland aufhalten und 100 in Haft sind.

11. Oktober 2026

Helferich bleibt: Was das AfD-Schiedsgerichtsurteil für die Partei bedeutetPOLITIK

Helferich bleibt: Was das AfD-Schiedsgerichtsurteil für die Partei bedeutet

Das Bundesschiedsgericht der AfD verhinderte am 26. Juni 2026 den Ausschluss des Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich – ein Urteil, das den innerparteilichen Machtkampf in NRW entschied. Das AfD-Bundesschiedsgericht entschied am 26. Juni 2026, Matthias Helferich nicht aus der Partei auszuschließen; er erhielt seine Mitgliedsrechte zurück, wurde aber für sechs Monate für Parteiämter gesperrt.

11. Oktober 2026

Neonazi mit Zugang zur AfD: Was der Fall vom Juli 2026 zeigtPOLITIK

Neonazi mit Zugang zur AfD: Was der Fall vom Juli 2026 zeigt

Ein mehrfach verurteilter Neonazi soll Kontakte zu führenden Politikern der AfD gepflegt haben – nach Medienberichten vom 22. Juli 2026. Was das über die Schnittstelle zwischen organisiertem Rechtsextremismus und parlamentarischen Strukturen sagt, beschäftigt Sicherheitsbehörden seit Jahren. Nach Medienberichten vom 22. Juli 2026 soll eine mehrfach verurteilte Person mit dokumentierter rechtsextremistischer Einstellung Zugang zu führenden AfD-Politikern gehabt haben; ein amtlich bestätigter Verfahrensstand ist nicht belegt.

11. Oktober 2026

Islamistischer Anschlag auf den Berliner CSD: Wer zählt queerfeindliche Gewalt – und wie?POLITIK

Islamistischer Anschlag auf den Berliner CSD: Wer zählt queerfeindliche Gewalt – und wie?

Am 25. Juli 2026 fuhr ein 21-jähriger deutscher Staatsbürger mit libanesischen Wurzeln im Berliner Tiergarten einen Kastenwagen in eine Menschenmenge, die den Christopher Street Day feierte, und attackierte Passanten anschließend mit einer Machete. Eine Frau aus Polen starb, 31 weitere Menschen wurden verletzt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezeichnete die Tat am folgenden Tag als islamistischen Terroranschlag.

11. Oktober 2026

Kleinkind stirbt an Atemwegserkrankung: Was das Urteil gegen die Eltern aus der Reichsbürgerszene belegtPOLITIK

Kleinkind stirbt an Atemwegserkrankung: Was das Urteil gegen die Eltern aus der Reichsbürgerszene belegt

Wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen hat das Amtsgericht Horb am Neckar im Juli 2026 zwei Elternteile verurteilt, die ihrem zweijährigen Kind monatelang keine ärztliche Hilfe holten. Das Amtsgericht Horb am Neckar verurteilte die Eltern am 14. Juli 2026 wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen zu je einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung und je 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit.

11. Oktober 2026

Zwei Männer niedergestochen, einer geflohen: Was die Berliner Polizeimeldungen vom 6. August 2026 belegenPOLITIK

Zwei Männer niedergestochen, einer geflohen: Was die Berliner Polizeimeldungen vom 6. August 2026 belegen

An einem Augustmorgen eskaliert ein Zahlungsstreit im Imbiss, Stunden später zückt jemand am S-Bahnhof ein Messer. Beide Vorfälle des 6. August 2026 enden mit Notoperationen.

11. Oktober 2026

Wie der Frankfurter Reichsbürgerprozess funktioniert – und was die Aussage von Peter Wörner bedeutetPOLITIK

Wie der Frankfurter Reichsbürgerprozess funktioniert – und was die Aussage von Peter Wörner bedeutet

Nach mehr als zwei Jahren Schweigen hat der frühere KSK-Soldat Peter Wörner am 28. und 29. Juli 2026 vor dem Oberlandesgericht Frankfurt erstmals zur Sache gesprochen. Peter Wörner, ehemaliger Soldat des Kommandos Spezialkräfte (KSK), ist einer von neun Angeklagten im Frankfurter Reichsbürgerprozess; ihm werden Hochverrat und die Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen.

11. Oktober 2026

Spendensammlerin für den IS: Was das Düsseldorfer Urteil gegen Nadine D. belegtPOLITIK

Spendensammlerin für den IS: Was das Düsseldorfer Urteil gegen Nadine D. belegt

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat am 14. August 2026 eine 43-jährige Deutsche zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, weil sie jahrelang inhaftierte IS-Mitglieder finanziell und ideell unterstützte. Das OLG Düsseldorf verurteilte Nadine D. am 14. August 2026 nach Aktenzeichen III-5 St 1/26 wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland in vier Fällen sowie wegen Werbens um Mitglieder oder Unterstützer des IS in vier weiteren Fällen.

11. Oktober 2026

Sieben Jahre für Maja T.: Was das Budapester Berufungsurteil bedeutetINTERNATIONAL

Sieben Jahre für Maja T.: Was das Budapester Berufungsurteil bedeutet

Das Berufungsgericht in Budapest hat am 30. September 2026 die Haftstrafe für Maja T. von acht auf sieben Jahre reduziert und das Urteil damit rechtskräftig werden lassen. Das Berufungsgericht Budapest bestätigte am 30. September 2026 das Urteil gegen Maja T. dem Grunde nach, reduzierte die Strafe aber von acht auf sieben Jahre Gefängnis.

11. Oktober 2026