Deutschland und Frankreich einigen sich auf Lockerung des

Stand: 16. Oktober 2026 14:28

Der Faktenstand

Nach Medienberichten: Deutschland und Frankreich haben sich auf ein gemeinsames Positionspapier zur Zukunft des Verbrennungsmotors in der EU verständigt, das eine Abkehr vom strikten Verbrenner-Aus ab 2035 vorsieht. Eine amtliche Mitteilung liegt noch nicht vor. Nach Angaben beider Regierungen soll das CO₂-Reduktionsziel für Neuwagen gegenüber 2021 von 100 auf 90 Prozent sinken, ohne dass die übrigen zehn Prozent zusätzlich kompensiert werden müssen. Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben die Einigung am Freitag, 16.10.2026, bekanntgegeben. Die Einigung benötigt noch die Zustimmung der EU-Ebene.

Berichtet, nicht bestätigt

  • Nach Medienberichten: Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs haben am 16.10.2026 eine gemeinsame Erklärung zur Zukunft des Verbrennungsmotors in der EU veröffentlicht.
  • Nach Medienberichten: Das vorgeschlagene CO₂-Reduktionsziel für Neuwagen soll im Vergleich zu 2021 von 100 auf 90 Prozent sinken, ohne dass die verbleibenden zehn Prozent durch weitere Ausgleichsmaßnahmen kompensiert werden müssen.
  • Nach Medienberichten: Staatliche Kaufprämien sollen künftig stärker an das Prinzip „Made in Europe“ geknüpft werden, sodass Förderungen nur für Fahrzeuge aus der EU oder bestimmten Partnerländern gelten.
  • Nach Medienberichten unter Berufung auf Regierungs- und Diplomatenkreise soll die Einigung zwei in Brüssel blockierte Gesetzgebungsverfahren in Gang bringen.
  • Nach Medienberichten hat Paris zusätzliche Flexibilitäten für Hybridfahrzeuge im Jahr 2035 akzeptiert.
  • Nach Medienberichten hat Umweltminister Carsten Schneider seine Zustimmung zu dem Papier erst am Freitag erteilt, nachdem er die Einigung zunächst blockiert hatte.

Offen

  • Unklar ist, wie sich die übrigen EU-Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament zu dem deutsch-französischen Kompromiss stellen werden.
  • Unklar ist, ob eine qualifizierte Mehrheit im Rat für den Kurswechsel zustande kommt und in welcher Rechtsform die Umsetzung erfolgen soll.
  • Unklar ist, ob die strengeren „Made in Europe“-Kriterien für Kaufprämien mit WTO-Recht vereinbar sind.
  • Unklar sind die langfristigen Folgen des 90-Prozent-Ziels für die EU-Klimaziele im Verkehrssektor.

Wo die Beteiligten auseinanderliegen

  • Soll das EU-Verbrenner-Aus ab 2035 gelockert werden?

    Bundesregierung:
    Sie befürworten eine Lockerung auf 90 Prozent CO₂-Reduktion und mehr Technologieoffenheit, um die Autoindustrie zu stützen.
    Grüne:
    Sie sehen in dem Deal einen Bremsklotz für Zukunftstechnologien, nach Medienberichten.

KI-generierter Inhalt (Art. 50 AI Act). Gemeldete Fehler werden unverzüglich korrigiert.

Bundesregierung sollte bis 30. Oktober 2026 den Wortlaut des Verbrenner-Papiers mit Paris veröffentlichenPOLITIK

Bundesregierung sollte bis 30. Oktober 2026 den Wortlaut des Verbrenner-Papiers mit Paris veröffentlichen

Die Bundesregierung sollte bis 30. Oktober 2026 den Wortlaut des Verbrenner-Papiers mit Paris veröffentlichen. Die Einigung sieht vor, das CO₂-Ziel für Neuwagen von 100 auf 90 Prozent zu senken und die Pflicht zu streichen, den Rest auszugleichen. Beschlossen ist damit noch nichts.

16. Oktober 2026

Verbrenner-Aus ab 2035: Wie Berlin und Paris es aufweichen wollenPOLITIK

Verbrenner-Aus ab 2035: Wie Berlin und Paris es aufweichen wollen

Deutschland und Frankreich wollen das EU-Verbrenner-Aus ab 2035 aufweichen. Die CO₂-Vorgabe für Neuwagen soll von 100 auf 90 Prozent sinken, ohne dass die übrigen zehn Prozent zusätzlich ausgeglichen werden müssen.

16. Oktober 2026

Wie das Verbrenner-Aus 2035 funktioniert und was Berlin und Paris daran ändern wollenPOLITIK

Wie das Verbrenner-Aus 2035 funktioniert und was Berlin und Paris daran ändern wollen

Das EU-Verbrenner-Aus verlangt, dass die CO₂-Emissionen neuer Autos ab 2035 um 100 Prozent gegenüber 2021 sinken. Deutschland und Frankreich wollen diese Vorgabe auf 90 Prozent absenken.

16. Oktober 2026

Wie die EU-Staaten beim Verbrenner-Aus 2035 auseinanderliegenINTERNATIONAL

Wie die EU-Staaten beim Verbrenner-Aus 2035 auseinanderliegen

Die EU-Staaten streiten über dieselbe Verordnung: das Verbrenner-Aus für Neuwagen ab 2035. Wer welche Flexibilität will, zeigt der Vergleich der Positionen von Berlin, Paris, sechs Mitgliedstaaten und der Kommission.

16. Oktober 2026

Wie das Verbrenner-Aus ab 2035 aufgeweicht werden soll – und was es für die Autoindustrie ändertPOLITIK

Wie das Verbrenner-Aus ab 2035 aufgeweicht werden soll – und was es für die Autoindustrie ändert

Deutschland und Frankreich wollen das Verbrenner-Aus ab 2035 lockern. Danach dürften Neuwagen auch nach 2035 noch zehn Prozent der CO₂-Emissionen von 2021 ausstoßen – sofern die EU zustimmt.

16. Oktober 2026

Verbrenner-Aus ab 2035: Wie Deutschland und Frankreich es lockern wollenPOLITIK

Verbrenner-Aus ab 2035: Wie Deutschland und Frankreich es lockern wollen

Deutschland und Frankreich wollen das EU-Verbrenner-Aus ab 2035 lockern: Neuwagen sollen 90 statt 100 Prozent CO₂ einsparen. Die Einigung ist noch kein EU-Recht, und der Weg dorthin ist offen.

16. Oktober 2026

Alle Dossiers