15 Beiträge, in denen Katherina Reiche namentlich vorkommt.
Katherina Reiche ist Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und trägt damit die Zuständigkeit für das Instrument, das die schwarz-rote Koalition am 25. September 2026 beschlossen hat: einen befristeten Spritpreisdeckel, der spätestens zum 1. Januar 2027 in Kraft treten soll. Drei Monate bleiben.
27. September 2026
Lars Klingbeil ist seit Dezember 2025 Bundesminister der Finanzen und Vizekanzler in der schwarz-roten Koalition unter Friedrich Merz. Diese Bilanz erfasst den Zeitraum August bis September 2026.
25. September 2026
Die Bundesregierung hat die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für Mai und Juni 2026 gesenkt — 29,55 Cent je Liter Benzin, 14,04 Cent je Liter Diesel, rund 17 Cent Bruttoentlastung für den Verbraucher. Kosten: 1,6 Milliarden Euro. Das Geld ist weg, bevor klar ist, wo es ankommt.
21. September 2026
Abu Dhabi verspricht 40 Milliarden Euro für Deutschland. Das Briefing zählt 29 unterzeichnete Vereinbarungen, einen Gigawatt-Rechenzentrumsplan und LNG-Deals zwischen ADNOC und RWE. Was es nicht zählt: wie viel davon bereits Kapital ist und wie viel Absichtserklärung.
20. September 2026
Österreichs Felder verdorren, Deutschlands Gasspeicher sind halb leer — und beide Male lautet die offizielle Erklärung: höhere Gewalt. Das stimmt nicht.
14. September 2026
Katherina Reiche ist Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und damit die Person, die jetzt entscheiden muss, ob Deutschland mit einem Speicherfüllstand von rund 49 Prozent in den Oktober geht oder nicht. Ihr bester nächster Zug: eine verbindliche Einspeicherverpflichtung mit staatlichem Ausgleichsmechanismus per Rechtsverordnung erlassen.
23. August 2026
Mitte August 2026 liegt der Füllstand der deutschen Gasspeicher bei 50,3 Prozent. Es ist der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011.
23. August 2026
Katherina Reiche ist ehemalige Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und hat am 29. Juli 2026 die EEG-Novelle durch das Kabinett gebracht — ein Beschluss, der den Netzausbau und den Ausbau erneuerbarer Energien enger verzahnen soll. Ihr bester nächster Zug: eine verbindliche Öffnungsklausel für netzgekoppelte Großspeicher in den Gesetzentwurf aufnehmen, bevor der parlamentarische Geschäftsgang beginnt.
30. Juli 2026
Jeder dritte Steuer-Euro fließt 2026 in die gesetzliche Rentenversicherung. Die Koalition nennt das Stabilität.
30. Juli 2026
Katherina Reiche ist Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und damit zuständig für die Förderinstrumente des Deutschlandfonds — einschließlich der Frage, welche Betriebe wie schnell Geld sehen. Ihr bester nächster Zug: eine gesonderte Richtlinie erlassen, die energieintensiven Mittelständlern Sofortauszahlungen aus dem Deutschlandfonds mit verbindlichen Bearbeitungsfristen garantiert.
29. Juli 2026
Deutschlands Klimaverbindlichkeiten gegen seine Wirtschaftsinteressen abzuwägen ist legitim. Aber die Zahlen stimmen nicht.
15. Juli 2026
Deutschland vergibt in diesem Herbst Milliarden-Zusagen für neue Gaskraftwerke, die 15 Jahre laufen sollen. Die Bedingungen dafür schreibt allein das Haus von Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche.
10. Juli 2026
Der Gaspreis an der niederländischen Börse hat sich seit Ausbruch des Iran-Kriegs verdoppelt, auf zeitweise 74 Euro je Megawattstunde. Das Wirtschaftsministerium hat reagiert wie in jeder Krise seit 2022: Krisenstab reaktiviert, Märkte beobachten, abwarten. Katherina Reiche sagt, es gebe keine physische Knappheit, nur Marktnervosität. Das mag heute stimmen. Es ist trotzdem der falsche Zeitpunkt, um kein Instrument in der Schublade zu haben.
9. Juli 2026
Die G-Klasse war Geländewagen, Gangster-Auto, Geldanlage — jetzt soll sie Drohnen abschießen. Am Rande der ILA 2026 in Berlin unterzeichneten Mercedes-Benz und das Münchner Start-up Tytan Technologies eine Absichtserklärung: Gemeinsam wollen sie das „Drone Defender"-System entwickeln, KI-gestützte Abfangdrohnen auf G-Klasse und Sprinter montiert, Reichweite bis zu 40 Kilometer.
20. Juni 2026
Die IG Metall zog am 12. Juni 2026 mit rund 1.700 Beschäftigten aus über 40 Betrieben vor das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin; gleichzeitig demonstrierten in Völklingen rund 8.500 Menschen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Der Rohstahlausstoß deutscher Hersteller lag 2025 bei 34,1 Millionen Tonnen – ein Tiefstand seit der Finanzkrise 2009. Wer diese Zahlen nebeneinanderlegt, hat das politische Problem noch nicht verstanden.
15. Juni 2026