33 Beiträge, in denen Robert Koch namentlich vorkommt.
Fast 9.800 Menschen sind in Deutschland zwischen April und Mitte Juli 2026 an den Folgen der Hitze gestorben — eine Zahl, die das Ausmaß einer stillen Gesundheitskrise benennt, die aber zugleich vieles über strukturelle Schutzlücken verschweigt. Eine russische Rakete über polnischem Territorium hat die NATO an die Grenzen ihrer eigenen Protokolle geführt und offenbart, dass Bündnisverteidigung mehr braucht als Artikel-5-Beschlüsse.
30. Juli 2026
Fast 9.800 Menschen sind in Deutschland zwischen April und dem 19. Juli 2026 an den Folgen der Hitze gestorben. Das schätzt das Robert Koch-Institut in seinem Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität.
30. Juli 2026
Bis zum 30. Juli 2026 hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen verbraucht, die die Erde in einem Jahr regenerieren kann. Was bisher vor allem als Datum im Kalender der Umweltbewegung auftauchte, hinterlässt in diesem Sommer eine konkretere Spur: Das Robert Koch-Institut (RKI) registrierte bis zum 29. Juli 2026 insgesamt 17 bestätigte Vibrionen-Infektionen in Deutschland, darunter zwei Todesfälle – und eine Häufungskurve, die in den Vorjahren so früh nie zu sehen war.
30. Juli 2026
Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 3.000 Menschen an den Folgen von Extremhitze. Und jedes Mal, wenn eine Hitzewelle rollt, beginnt dasselbe: Gesundheitsministerien verweisen auf Stadtentwicklung, Stadtentwicklungsministerien verweisen auf die Länder, die Länder verweisen auf die Kommunen.
21. Juli 2026
Für Stuttgart prognostizierten einzelne Modell-Läufe Ende Juli 2026 Temperaturen von bis zu 47 Grad Celsius. Jörg Kachelmann nannte das „abseitigen Schwachsinn". Beide haben recht.
19. Juli 2026
Jedes Blow-up auf der A2 ist ein Dokument. Nicht nur ein Sachschaden — ein Befund über Jahrzehnte politischer Zeitpräferenz.
18. Juli 2026
Schon über 5.100 Hitzetote in sechs Monaten – und die Politik hat jahrelang zugesehen. Das Robert Koch-Institut liefert die Zahlen.
16. Juli 2026
Deutschland stirbt Jahr für Jahr in der Hitze, und die Politik debattiert Zuständigkeiten.
15. Juli 2026
Deutschland kennt die Zahlen. Es handelt nur nicht danach.
15. Juli 2026
Elf Tage lang, vom 18. bis 28. Juni 2026, überschritt die Wochenmitteltemperatur in Deutschland fast 27 Grad Celsius. Das Robert Koch-Institut schätzt, dass dabei rund 5.100 Menschen ihr Leben verloren – nicht an einem einzigen Hitzetag, sondern verteilt über eine Hitzewelle, die das Statistische Bundesamt in der schlimmsten Woche mit etwa 6.800 Sterbefällen mehr als zwei Wochen zuvor belegte.
14. Juli 2026
Für die Bundibugyo-Variante des Ebolavirus gibt es keinen zugelassenen Impfstoff und keine Standardtherapie — trotzdem fliegt Deutschland den zweiten infizierten US-Bürger binnen zwei Monaten ins Land.
13. Juli 2026
Auf den leichten Böden im hessischen Ried standen Ende Juni die Weizenähren zu früh braun in der Sonne. Karsten Schmal, Präsident des Hessischen Bauernverbands, sprach nicht von Enttäuschung. Er sagte: „Das wird nix Dolles dieses Jahr." Und er meinte damit die Erlöse außerhalb des Rindfleischsektors, die er nur noch als „katastrophal" bezeichnete.
12. Juli 2026
Wenn Hitze tötet, reicht das Wissen nicht mehr aus.
11. Juli 2026
Ende Juni 2026 starben in Deutschland rund 5.100 Menschen an den Folgen einer Hitzewelle. Der Bund verweist auf Länder und Kommunen, die auf leere Kassen verweisen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat das Instrument, den Knoten zu durchschlagen — und einen Grund, es zu benutzen.
10. Juli 2026
Die Juni-Hitzewelle 2026 kostete in Deutschland tausende Leben – geschützt hätte ein Plan, den es auf Bundesebene nicht gibt. Er fehlt nicht aus Unwissen, sondern weil die Zuständigkeit dort liegt, wo das Geld nicht ist.
10. Juli 2026
In der letzten Juniwoche starben in Deutschland rechnerisch alle zwei Minuten drei Menschen an der Hitze. Das Robert Koch-Institut schätzt für Ende Juni 2026 rund 5.100 hitzebedingte Sterbefälle – mehr als im gesamten Sommer 2025. Ein Gesetz zum Hitzeschutz gibt es seit zwei Jahren. Woran es hakt, lässt sich am Wort „soll" ablesen.
9. Juli 2026
Der Bund schreibt die Pläne, die Kommune trägt die Last: Wer 40 Grad übersteht, entscheidet sich in der Gemeindekasse. Ein Blick auf die Kette von der Wetterstation bis zum Rettungswagen zeigt, wo das System reißt.
9. Juli 2026
Ein Kraftwerk drosselt seine Leistung, weil der Fluss zu warm ist, der es kühlen soll. Zur selben Stunde springen zehntausend Klimaanlagen an. Der Strompreis klettert auf 747 Euro je Megawattstunde — das ist nicht die Prognose eines fernen Klimaszenarios, sondern Deutschland im Juni 2026. Wer verstehen will, warum das Land bei einem seit dreißig Jahren angekündigten Ereignis überrascht wirkt, muss die Kurve lesen, an der es sich messen lässt.
9. Juli 2026
Wenn das Thermometer 32 Grad überschreitet, verlagert der Körper einen Liter Blut pro Minute an die Hautoberfläche. Das Herz eines gesunden Menschen kompensiert das. Das Herz eines 78-Jährigen mit Herzschwäche nicht mehr.
9. Juli 2026
Deutschland hat für die Hitze fast alles – nur keinen Schutz. Eine Anpassungsstrategie, einen Hitzeschutzplan, ein Kompetenzzentrum, einen Handlungsleitfaden, eine Roadmap. Was fehlt, steht in einem Satz des Umweltministers: Beim Hitzeschutz sind vor allem die Länder zuständig. Genau dieser Satz ist das Problem.
9. Juli 2026
Der Sommer 2022 kostete in Deutschland rund 4.500 Menschen das Leben — nicht durch Sturm, nicht durch Flut, sondern durch Tage, an denen es einfach zu warm blieb. Das Robert Koch-Institut rechnet für die Sommer danach jeweils mit 2.500 bis 3.200 hitzebedingten Sterbefällen.
5. Juli 2026
Deutschland wird heißer, nasser und gefährlicher – nicht gleichmäßig, sondern in Sprüngen. Die zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen 1881 liegen alle im 21. Jahrhundert; 2025 war das achtwärmste.
26. Juni 2026
Jedes Jahr im Juni dasselbe Ritual. Der Deutsche Wetterdienst gibt die erste Hitzewarnung heraus, die Bundesgesundheitsministerium-Website vermeldet ihre FAQ, und irgendwo tippt ein Pressesprecher das Wort „Hitzeschutzplan" in eine Pressemitteilung.
21. Juni 2026
Deutschland erwärmt sich schneller als fast jedes andere Land Europas – und seine Städte sind auf die Folgen schlecht vorbereitet. Besonders Kinder und Haustiere tragen das größte Risiko, während kommunale Hitzepläne bestenfalls zögerlich Fahrt aufnehmen.
19. Juni 2026
Das Alongshan-Virus kursiert seit mindestens 20 Jahren in österreichischen Zecken. Das ist der Kernbefund einer Studie des Zentrums für Virologie der Medizinischen Universität Wien, publiziert im Juni 2026 in The Lancet Microbe – und er wirft eine unbequeme Frage auf: Was übersehen europäische Überwachungssysteme noch, wenn ein Virus zwei Jahrzehnte lang unentdeckt bleibt?
19. Juni 2026
Rund 3.000 Menschen starben in Deutschland im Sommer 2024 an den Folgen von Hitze – so schätzt es das Robert Koch-Institut. Keine Explosion, kein Unfall, kein Erreger: nur Wärme, die den Körper überwältigt.
18. Juni 2026
Deutschland wird wärmer, schneller als der Rest der Welt. Seit 1881 ist die mittlere Temperatur hierzulande um rund 2,5 °C gestiegen – der globale Durchschnitt liegt deutlich darunter.
18. Juni 2026
Die Europäische Union ist bei mehr als 80 Prozent ihrer digitalen Produkte, Dienstleistungen und Infrastrukturen von außereuropäischen Anbietern abhängig. Jährlich fließen 264 Milliarden Euro für IT-Dienstleistungen allein in die USA ab.
15. Juni 2026
Dreizehn Infizierte, drei Tote, eine Fall-Letalitätsrate von 23 Prozent: Der Andes-Hantavirus-Ausbruch auf dem Expeditionsschiff MV Hondius im Südatlantik im Mai 2026 hat innerhalb weniger Tage ein EU-Katastrophenschutzverfahren ausgelöst, ein medizinisches Evakuierungsflugzeug mobilisiert und Rückführungsflüge aus mehreren Mitgliedstaaten koordiniert — eine Reaktionsmaschinerie, die beeindruckt, solange man nicht fragt, warum es nach über dreißig Jahren Hantavirus-Forschung weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine spezifische Therapie gibt. Die These dieses Kommentars: Die globale Gesundheitsvorsorge priorisiert nicht nach epidemiologischem Risiko, sondern nach ökonomischer Verwertbarkeit und medialem Druck.
4. Juni 2026
Drei Passagiere der MV Hondius sind tot, elf Infektionen bestätigt, sechs Länder koordinieren Quarantäne — und die zentrale Frage ist noch immer offen: Wie gelangte ein Nagetiervirus auf ein Schiff, auf dem keine Nagetiere gefunden wurden? Das Andes-Hantavirus (ANDV) unterscheidet sich von allen anderen bekannten Hantavirus-Spezies in einem entscheidenden Punkt: Es kann von Mensch zu Mensch übertragen werden.
4. Juni 2026
Die Weltgesundheitsorganisation hat den Ausbruch des seltenen Bundibugyo-Ebolavirus in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda am 17. Mai 2026 zur gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite erklärt. Bis zum 29. Mai zählen die Behörden 125 bestätigte Fälle und 906 Verdachtsfälle allein in der DRK — bei mindestens 240 Toten in beiden Ländern.
1. Juni 2026
Seit dem 15. Mai 2026 breitet sich das Bundibugyo-Ebolavirus in den kongolesischen Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu aus — die einzige Ebola-Variante, gegen die weder ein zugelassener Impfstoff noch eine spezifische Therapie existiert. Zwei Tage nach der Bestätigung erklärte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus den Ausbruch zur gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite (WHO PHEIC-Erklärung, 17. Mai 2026).
1. Juni 2026
Drei Passagiere des Expeditionsschiffs „Hondius" sind am Andes-Hantavirus gestorben, die WHO hat den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo zum internationalen Gesundheitsnotstand erklärt, und der Deutsche Wetterdienst warnt für Nordrhein-Westfalen vor Starkregen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter — das Pfingstwochenende 2026 fällt in eine Nachrichtenlage, die von Wetterrisiken bis zu globalen Seuchenlagen reicht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für Nordrhein-Westfalen am Pfingstsonntag (31. Mai 2026) im Norden und Osten lokalen Starkregen, Hagel und stürmische Böen.
1. Juni 2026