32 Beiträge, in denen Wladimir Putin namentlich vorkommt.
29. Juli 2026
Drei Drohnen in drei Tagen: Am 24., 25. und 26. Juli 2026 schoss die rumänische Luftwaffe mutmaßlich russische Flugkörper über eigenem Territorium ab. Es war das erste Mal seit Beginn des Ukraine-Krieges, dass Rumänien aktiv schoss.
27. Juli 2026
Seit dem 25. Juli 2026 steht ein Satz im Raum, der aus Omsk ungewöhnliche Schwere bezieht: Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew forderte Putin direkt ins Gesicht, die Kämpfe in der Ukraine zu beenden. Kein westlicher Gipfel, kein NATO-Kommuniqué — ein Verbündeter, im bilateralen Gespräch, in Sibirien.
26. Juli 2026
Dänemark stimmt für die Absetzung von Karim Khan — und erklärt damit ungewollt, wie leicht Vertragsstaaten ein internationales Gericht kleinmachen können, ohne es formell anzugreifen.
24. Juli 2026
Zum Schutzgeld-Trick im Persischen Golf — und was er wirklich kostet Vierzig deutsche Schiffe lagen Mitte Juli in der Region fest oder konnten die Straße von Hormus nicht passieren. Gleichzeitig ließ Donald Trump über Truth Social mitteilen, er wolle künftig eine Gebühr von 20 Prozent des Frachtwertes von jedem Schiff, das die Meerenge durchquert — als Beitrag zur Deckung der US-Sicherungskosten.
21. Juli 2026
Russland beschießt ukrainische Städte, Israel fliegt täglich Angriffe auf Hisbollah-Stellungen im Libanon, und der Iran droht, Gespräche mit Washington zu beenden. Das sind keine drei Krisen nebeneinander — das ist ein System, das sich gegenseitig stabilisiert.
20. Juli 2026
Russlands Raffinerien brennen, die Tankstellen rationieren – und Putin nennt das „nicht kritisch".
14. Juli 2026
Russland setzt die Oreschnik seit November 2024 gegen die Ukraine ein, mit weiteren Angriffen bis in den Mai 2026. Jeder Einsatz ist auch eine Botschaft an den Westen: Seht her, was wir haben. Was die Rakete tatsächlich kann, ist eine andere Frage.
14. Juli 2026
In Paris haben am 13. Juli 2026 zehn Staaten eine „Integrierte Anti-Ballistische Raketenkoalition" gegründet – neun europäische Länder und die Ukraine. Das Bündnis soll Rüstungsindustrie, Forschung und operative Erfahrung bündeln, um Europa gegen ballistische Raketenangriffe zu schützen.
14. Juli 2026
Berlin greift tief ins Sondervermögen: Rund 1,37 Milliarden Euro soll Deutschland für bis zu 400 Tomahawk-Marschflugkörper und drei Typhon-Startsysteme ausgeben – ein Rüstungsgeschäft, das tagelang geheim gehalten wurde und nun die Frage aufwirft, ob Europa damit sicherer wird oder das Eskalationsrisiko wächst.
13. Juli 2026
Ende Mai 2026 trifft eine russische Oreschnik-Rakete erstmals die Region nahe Kiew – vier Tote in Bila Zerkwa, ein beschädigtes ARD-Studio, Wasserversorgungsanlagen zerstört. Es ist der dritte bekannte Einsatz dieser Waffe. Russlands Vizeregierungschef räumt zur selben Zeit ein, dass ukrainische Drohnenangriffe die Ölförderung merklich gedrosselt haben. Beides zusammen ergibt ein Bild: ein Krieg, der keine Seite ihrem Ziel näherbringt – und dennoch weiterläuft.
13. Juli 2026
Russland importiert Benzin. Ein Öl-Exporteur. Das ist nicht Rhetorik — das ist eine Bilanz.
13. Juli 2026
Russlands Oreschnik trifft Kiew, US-Bomber treffen Teherans Umland, und die Straße von Hormus ist gesperrt — drei Ereignisse im Sommer 2026, die getrennt berichtet werden und zusammen ein System bilden.
13. Juli 2026
Benzin wird in Russland zum Politikum — und zu einem, das Wladimir Putin mehr beschäftigt als er einräumt.
12. Juli 2026
Deutschland übernimmt Führung, wo Amerika abgetreten ist. Das klingt nach historischem Aufbruch. Es könnte auch das Protokoll einer Überforderung sein.
12. Juli 2026
Drei Staatschefs, ein Kriegspräsident, ein Londoner Abend: Als Friedrich Merz, Emmanuel Macron und Keir Starmer am 7. Juni 2026 mit Wolodymyr Selenskyj zusammentrafen, war das Ziel nicht mehr nur Solidarität — es war Positionierung. Europa will am Tisch sitzen, wenn über Frieden verhandelt wird. Die Frage ist, ob es dafür Gewicht genug hat.
12. Juli 2026
Zum ersten Mal räumt der Kreml-Chef Probleme im Ukraine-Krieg öffentlich ein — bei Treibstoff und Flugabwehr. Die belastbaren Zahlen zeigen ein Loch, das größer ist als das Wort, mit dem er es benennt.
9. Juli 2026
Konflikt-Check: Der Auftrag baut auf einer falschen Prämisse — die Recherche belegt das Gegenteil der Ausgangsfrage. Zwei Briefings sagen ausdrücklich: „Es gibt keine direkten Aussagen von Putin oder Peskow, die explizit eine Abkehr vom Begriff 'Spezialoperation' belegen." Master §5 (keine Halluzination) und §2b Nr. 2/3 verbieten mir, eine sprachliche Wende zu kommentieren, die die Recherche nicht trägt.
5. Juli 2026
Wladimir Putin, seit dem Jahr 2000 mit einer Unterbrechung Präsident der Russischen Föderation, führt seit Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Dieser Text bilanziert seine dokumentierten Handlungen und Aussagen im Zeitraum vom 5. Juni bis 3. Juli 2026 — einen Monat, in dem ein Friedensvorschlag aus Kiew auf eine Hyperschallrakete traf.
4. Juli 2026
Wer in den Gründungsdokumenten des Bündnis Sahra Wagenknecht nach dem Wort „faschistisch" sucht, sucht vergeblich. Im Aufruf vom Oktober 2023, mit dem Wagenknecht ihren Austritt aus der Linken und die kommende Parteigründung ankündigte, geht es um anderes: um eine Bundesregierung, die das Land „herunterwirtschafte", um eine Wirtschaftspolitik, die den Mittelstand zerstöre, um eine „verfehlte" Sanktions- und Energiepolitik.
1. Juli 2026
Russland hat am 24. Mai 2026 zum dritten Mal seine Hyperschall-Mittelstreckenrakete Oreshnik gegen die Ukraine eingesetzt — diesmal gegen Ziele nahe Kiew, wobei unter anderem das WDR-Studio in der Hauptstadt schwer beschädigt wurde (Welt, 24.05.2026). Parallel dazu beziffern US-Geheimdienste und eine aktuelle Studie die nordkoreanischen Waffenlieferungen an Moskau auf mindestens 5,6 Milliarden US-Dollar seit 2023 (Tagesspiegel, 23.04.2025).
26. Juni 2026
Iranische Raketen trafen am 3. Juni 2026 einen Passagierterminal des internationalen Flughafens von Kuwait, töteten mindestens einen Menschen und verletzten über 60 weitere — der schwerste Angriff auf zivile Infrastruktur eines Golfstaates seit dem Zweiten Golfkrieg. Zwei Tage später schloss Kuwait ein Abkommen mit den USA zur Verstärkung der Luft- und Raketenabwehr (Finanzen.net).
26. Juni 2026
Moskau brennt, die Verhandlungen stocken – und in westlichen Hauptstädten wächst die Ungeduld. Doch die Frage, ob Gespräche mit Wladimir Putin etwas bringen, lässt sich nicht mit Ungeduld beantworten.
25. Juni 2026
Ein DFB-Trikot mit der Nummer 47 und dem Namen „Trump" auf dem Rücken: Bundeskanzler Friedrich Merz brachte es zum G7-Gipfel nach Évian-les-Bains und überreichte es dem amerikanischen Präsidenten. Nicht als diplomatisches Signal, nicht als Kapitulation — sondern, so die offizielle Lesart, als freundliche Geste unter Gastgebern des Turniers.
20. Juni 2026
Der US-Vizepräsident JD Vance führt Gespräche über ein Nuklearabkommen mit dem Iran, während Russland zum dritten Mal eine Hyperschallrakete auf die Ukraine feuert. Wer glaubt, diese beiden Nachrichten hätten nichts miteinander zu tun, versteht die Lage des Jahres 2026 nicht.
19. Juni 2026
Drei Monate vor den Duma-Wahlen vom 18. bis 20. September 2026 zeigt das russische Parteiensystem, was es ist: eine Kulisse mit klar verteilten Rollen. Wer welche Kritik äußern darf, welche Parteien als Sicherheitsventil fungieren und welche institutionellen Tatsachen Moskau parallel zur Wahlvorbereitung schafft – das lässt sich aus dem vorliegenden Material rekonstruieren, auch wenn zentrale Lücken bleiben.
16. Juni 2026
Wladimir Putin erklärte am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg Ende Juni 2026, er sehe „keinen Grund" für ein Treffen mit Wolodymyr Selenskyj – und er bezeichnete dessen offenen Brief als „unverschämt".
15. Juni 2026
Russland hat die NATO-Osterweiterung zum Kernargument seiner Sicherheitspolitik gemacht. Die These klingt eingängig: Der Westen habe 1990 versprochen, die NATO nicht nach Osten auszudehnen, und dieses Versprechen gebrochen — eine Provokation, die Moskaus militärische Reaktionen erkläre.
8. Juni 2026
Russland rechtfertigt seine Konfrontation mit dem Westen seit zwei Jahrzehnten mit einem Kernargument: Die NATO habe zugesagt, sich nicht nach Osten auszudehnen, dieses Versprechen gebrochen und damit Moskaus Sicherheit bedroht. Die Behauptung stützt sich auf reale Gesprächsprotokolle aus dem Jahr 1990 — doch zwischen einer diplomatischen Sondierung im Kontext der deutschen Wiedervereinigung und einer bindenden Sicherheitsgarantie für ganz Osteuropa liegt eine Lücke, die sich quellengestützt vermessen lässt.
8. Juni 2026
Russland hat seine ballistische Mittelstreckenrakete Oreschnik seit November 2024 mindestens dreimal gegen die Ukraine eingesetzt — zuletzt Ende Mai 2026 gegen die Region Kiew —, doch die dokumentierten Schäden stehen in einem auffälligen Missverhältnis zum propagandistischen Aufwand. Gleichzeitig haben ukrainische Drohnenangriffe die russischen Ölexporte im März 2026 um rund 40 Prozent gedrückt, etwa 2 Millionen Barrel pro Tag, und damit Moskaus Kriegsfinanzierung härter getroffen als jedes einzelne westliche Sanktionspaket seit 2022. Zwischen diesen beiden Fronten — der demonstrativen Eskalation durch eine atomwaffenfähige Rakete und dem stillen Aushöhlen der russischen Exportkapazität — öffnet sich die analytische Kernfrage: Wie verhalten sich Russlands militärische Eskalationsschritte zu den ökonomischen Verwundbarkeiten, die der Krieg offenlegt, und was folgt daraus für die europäischen Friedensinitiativen?
8. Juni 2026
Die NATO-Staaten werden am 7. Juli in Ankara ihr Bekenntnis zu fünf Prozent Verteidigungs-BIP bekräftigen, während die Zahl der UN-Blauhelme auf den niedrigsten Stand seit einem Vierteljahrhundert gefallen ist. Dieser Widerspruch ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer strategischen Entscheidung: Das Bündnis investiert in eigene Abschreckung und lässt die multilaterale Friedensarchitektur verdorren.
1. Juni 2026
Eine russische Drohne schlägt in ein Wohnhaus im rumänischen Galați ein, Hyperschallraketen treffen Kiew und Dnipro, NATO-Generalsekretär Rutte verspricht „uneingeschränkte Solidarität". Doch zwischen Solidaritätsrhetorik und operativer Abwehrfähigkeit klafft eine Lücke, die Moskau systematisch testet. --- Die Oreshnik-Rakete, eine ballistische Mittelstreckenrakete mit Hyperschallgeschwindigkeit und einer Reichweite von 3.000 bis 5.500 Kilometern, hat in den vergangenen Wochen mehrfach ukrainische Städte getroffen — darunter Kiew und Dnipro.
31. Mai 2026